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Album:Suicide Blues
Genre:Grunge, Heavy Metal, Southern Rock
Label:Dirt Rock Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:13.11.09
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"Dreckig, pfundig, gut"

Der Süden der USA würde DIRT zwar besser stehen, aber immerhin stammt die Band aus Süddeutschland. DIRT sind das Geisteskind von Ex-EAR-SHOT-Fronter Sven, der diese Scheibe hier bis auf die Gitarrensoli auch im Alleingang eingespielt hat und dabei sogar eine ziemlich gute Figur abgibt. Dass Sven eine sehr charismatische, vielseitige Stimme hat, konnte man schon auf "The Pain", dem Debütalbum von EAR-SHOT nachhören. Musikalisch sind DIRT allerdings eine ganz andere Baustelle. Im Gegensatz zum pfundigen Neo-Thrash seiner ehemaligen Kollegen regiert bei DIRT Todesblues irgendwo im Spannungsfeld zwischen DOWN, CORROSION OF CONFORMITY, BLACK LABEL SOCIETY und ALICE IN CHAINS.

Vor allem der Gesang von Sven hat einen ernormen Wiedererkennungswert und erinnert in manchen Momenten ziemlich an Phil Anselmo, was natürlich perfekt zu den fetten Riffs passt, die uns hier um die Ohren gehauen werden. Staub, Dreck und Whiskey quillen aus jedem Song, manchmal kommt noch tonnenschwerer Matsch dazu - ganz selten scheint die Sonne aus dem intensiven Gebräu hervor. Das Leben ist eben kein Ponyhof. Verpackt sind die Songs in eine für eine Low Budget-Scheibe ordentliche, sautrockene Produktion von Linus Weber, die zwar ein paar Details verschleiert, aber "Suicide Blues" auch die nötige Roheit verleiht. Das Songwriting könnte hier und da noch etwas ausgefeilter sein, gerade die [Halb-]Ballade "Rain" geht etwas unter und auch sonst haben sich immer wieder ein paar unzwingendere Passagen eingeschlichen, aber dem stehen wahre Brecher wie "Breaking Down", "Suicide Blues", "Fight" und "Southern Sledgehammer" gegenüber. Sogar das zweite balladeske Stück "Angel" macht eine gute Figur und schlittert trotz des Textes am Kitsch vorbei.

Insgesamt haben DIRT hier ein sehr cooles Scheibchen eingezimmert, dass lokal bestimmt einigen Staub aufwirbeln wird und auch in der Bühnenumsetzung verdammt viel Spaß machen wird. Da wir es hier mit dem Debütalbum der Truppe zu tun haben, sollten DIRT bei entsprechender Entwicklung recht schnell auch international konkurrenzfähig sein.

Trackliste:
01. Breaking Down
02. Voices
03. Home Sweet Home
04. Suicide Blues
05. Save Me
06. Rain
07. Southern Sledgehammer
08. A Part Of Me
09. The Dirt
10. Fight
11. Angel
Spielzeit: 00:43:27

Line-Up:
Sven Zaklikowski - Vocals, Guitar, Bass, Drums
Thiemo Hille - Solo Guitar

DIRT on stage:
Sven Zaklikowski - Vocals
Thiemo Hille - Guitar
Florian Stollberg - Guitar
Marius Rebmann - Bass
Marcel Unger - Drums
Michael Siegl [nnnon]
01.02.2010 | 16:50
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