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Cover von Disarmonia Mundi -- The Isolation Game
Band: Disarmonia Mundi Homepage Disarmonia Mundi bei Facebook Metalnews nach 'Disarmonia Mundi' durchsuchenDisarmonia Mundi
Album:The Isolation Game
Genre:Melodic Death Metal
Label:Coroner Records
Bewertung:7 von 7
Releasedatum:09.12.09
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"SOILWORK eiskalt abgehängt"

Es ist schon erstaunlich, was die beiden Italiener von DISARMONIA MUNDI auf die Beine gestellt haben. Die beiden Italiener kämpfen tapfer gegen das Klischee, das man in Italien nur Power-Metal spielen könne und bolzen nun schon mittlerweile ihr viertes Melodic-Death-Metal Album ein. „The Isolation Game” ist auch dieses Mal eine Zusammenarbeit von Ettore Rigotti und Claudio Ravinale, wobei sie sich auch dieses Mal Hilfe von SOILWORK-Sänger Bjorn “Speed” Strid holen, welcher einige Gesangparts zum Besten gibt.

Mit „Cypher Drone“ legt die Band gleich ordentlich los und präsentiert eine Mischung aus gitarrenorientiertem Melodic-Death-Metal, der wild zur Sache geht und mit seiner Technik gleich punkten kann. Man muss zugeben, dass man sofort an SOILWORK denken muss, wenn man „The Isolation Game” hört, allerdings mit einer Wucht, wie ich es von SOLIWORK selber noch nicht gehört habe. Klar sind die Gesangslinien, die Bjorn “Speed” Strid beisteuert, wie ein aufgedrückter Stempel, allerdings heben sich die Stimmen der beiden Bandchefs nicht wesentlich von Björns Stimme ab und so ergibt sich eine Mischung, die zwar perfekt zusammen passt, allerdings eben sehr nach SOILWORK klingt. Wie schon angesprochen, bringen die beiden Italiener dieses Paket aber mit so einer Wucht und einer Technik, dass man SOILWORK in der Pfeife raucht. „Structural Wound“ kann mit seinen einfallsreichen Melodielinien überzeugen und zeigt, dass die Band auch Hitpotential besitzt. „Perdition Haze“, könnte ebenfalls eine Single sein, auch wenn sich das schlicht auf die Hitgarantie bezieht und nicht auf einen Weichspülfaktor, der hier sicher nicht gegeben ist. Am Ende legt man noch einmal richtig Speed [Was ein Wortwitz ;-] drauf. Bei „Digging The Grave Of Silence“ geht die Post noch einmal richtig ab und hämmert einen jeden Zweifel aus dem Kopf, dass DISARMONIA MUNDI vielleicht nicht in die obere Liga der Melodic-Death-Metaller gehören. Lediglich das etwas überflüssige Outro, welches nur ein paar Sekunden in Anspruch nimmt, hätte man sich schenken können.

Am Ende bekommt man bei „The Isolation Game“ von DISARMONIA MUNDI ein Melodic-Death-Metal-Album, welches keine Wünsche offen lässt. Schnelle, melodiegefüllte Gitarren treffen auf gut ausgeklügelte Strukturen und auf eine Menge Hitpotential. Letztendlich könnte man der Band vorwerfen, etwas zu sehr nach SOILWORK zu klingen, allerdings – solange DISARMONIA MUNDI SOILWORK so in der Pfeife rauchen und das Resultat einfach nur Spaß macht, können die Vorwürfe auf DISARMONIA MUNDI nur so einpreschen – mit diesem Album haben sie ein Schutzschild geschaffen, das so gut wie undurchdringlich ist. Hier haben die Schüler den Meistern ordentlich in den Arsch getreten. [Und nun dürfen mich alle SOILWORK-Jünger in der Luft zerfetzen ;-]

Trackliste:
01. Cypher Drone
02. Structural Wound
03. Perdition Haze
04. Building An Empire Of Dust
05. Stepchild Of Laceration
06. The Isolation Game
07. Blacklight Rush
08. Glimmer
09. Ties That Bind
10. Losing Ground
11. Same Old Nails For A New Messiah
12. Digging The Grave Of Silence
13. Beneath The Colder Sun
Spielzeit: 00:49:07

Line-Up:
Ettore Rigotti - Guitars, Drums, Vocals, Bass, Keys
Claudio Ravinale - Vocals
Guest - Bjorn “Speed” Strid - Vocals
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
02.02.2010 | 20:12
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