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Cover von Disbelief -- Navigator
Band: Disbelief Homepage  Metalnews nach 'Disbelief' durchsuchenDisbelief
Album:Navigator
Genre:Death Metal, Doomcore
Label:Massacre Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:23.02.07
CD kaufen:'Disbelief - Navigator' bei amazon.de kaufen
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"Party-Mucke geht anders!"

Kaum eine deutsche Band ist so beständig präsent wie DISBELIEF und glänzt seither mit durchweg starken Releases. Das Ganze dauert jetzt auch schon ganze 15 Jahre an und ein kurzes Gastspiel beim Indie-Riesen Nuclear Blast war auch mit drin. Warum die Band allerdings mit dem außergewöhnlichen starken „Navigator“ wieder zum „Mutter“-Label Massacre zurückgekehrt ist und nicht „wenigstens“ einen passenden Mittelweg in Sachen Business hat finden können, bleibt vorerst ein Rätsel.

Wie auch immer – wie schon erwähnt, handelt es sich beim neuesten Output der Hessen um eine Wuchtbrumme allererster Kajüte! Erneut grooven sich DISBELIEF mit ihrem tonnenschweren Death Metal direkt in die Fresse und zermalmen im Midtempo bösartig die Kauleiste des Hörers. Dazu gesellt sich das zweite Drittel der bekannten Bandmixtur, die tiefe Emotion, die Traurigkeit und Verzweiflung, wie sie nur bei wenigen Bands durch Instrumente ausgedrückt werden kann. Last but not least rotzt sich Mainman Jagger mit seinem unvergleichlichen Organ über das ohnehin schon tödliche Gebräu und macht die Songs erst zu echten DISBELIEF-Krachern. Nie zuvor hat diese Stimme so krank, so frustriert, so durch und durch hoffnungslos geklungen. Was dieser Mann mit seinem Organ anstellt, ist fast nur noch als pervers zu betiteln.
Besonders hervostechen aus den zehn Tracks, von denen keiner je sämtlichte Kriterien eines Lückenfüllers oder etwas Ähnlichem erfüllen würde, vor allem das Ultra-Groove-Monster „When Silence Is Broken“, das so ziemlich alles zerstört, was sich zum Zeitpunkt des Abspielens in der Nähe befindet sowie die fiese depri-Hymne „Passenger“, bei deren Grundmelodie inklusive Refrain man sich schon beinah genötigt fühlt, seinem Leben ein Ende zu bereiten. So wenig Hoffnung hört man nur sehr selten.
Des Weiteren gehören auf die absolute „Navigator“-Pflichtliste noch der starke Titeltrack, „The Thought Product“, „It Is Simply There“ oder auch „Selected“, die allesamt perverse Klangbilder des Hasses und der Depression - stimmlich wie auch musikalisch perfekt und atmosphärisch beängstigend in Szene gesetzt - darstellen.

Selten können die oben beschriebenen Gefühle oder Zustände so wunderbar vertont werden wie hier eindrucksvoll geschehen. Sicher schaffen sich DISBELIEF damit den Ruf einer Band, die man sich ob des großen Depressionsfaktors nicht ständig reinziehen kann, denn Party-Mucke geht anders, aber das, was man hier bekommt, wird einem voller Herzblut und durch und durch ehrlich entgegen gepresst. „Navigator“ ist definitiv eines der besten Alben der Bandgeschichte – Punkt! Sechs begeisterte Punkte nach Hessen!

Trackliste:
01. Navigator
02. When Silence Is Broken
03. The One
04. The Thought Product
05. Between Red Lines
06. It Is Simply There
07. Falling Down
08. Passenger
09. Selected
10. Sacrifice


Markus Jakob [shilrak]
28.02.2007 | 01:00
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