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Cover von Disbelief -- Protected Hell
Band: Disbelief Homepage Disbelief bei Facebook Metalnews nach 'Disbelief' durchsuchenDisbelief
Album:Protected Hell
Genre:Death Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:17.04.09
CD kaufen:'Disbelief - Protected Hell' bei amazon.de kaufen
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"Das ging aber mal besser..."

Seit langem eine nicht wegdenkbare Größe im deutschen Metal, wohl auch darüber hinaus, sind die Deather von DISBELIEF. Mit sehr eigenständiger Stilistik haben die Hessen vom Debüt an stets allerfeinste Kost veröffentlicht und mit ihrem zähflüssigen, monotonen und mit immer wiederkehrenden Phrasen geröchelter Dramatik etwas geschaffen, was die Meisten in einem Musikerleben wohl kaum erreichen. Höchstgradigen Wiedererkennungswert und Eigenständigkeit.

Wo das superbe, jedoch für DISBELIEF-Verhältnisse recht schnelle, "Navigator" aufhörte, setzen DISBELIEF nun erneut an. Das relativ einfallslose und flache Cover verrät leider schon einiges. "Protected Hell" kann es mit keinem Album der Banddiskografie aufnehmen. Das komplette Album wirkt wie eine Selbstkopie und herzlos eingetütet. Selbst mit einem weniger matschigen und druckvolleren Sound würde im Kern kein Mehrwert erzielt. Die Songs berufen sich natürlich auf Trademarks der Band, können aufgrund der angezogenen Geschwindigkeit, der bereits viel zu bekannten Strukturen und Riffs allerdings nicht zünden. Atmosphärische Anteile verpuffen wirkungslos, hinterlassen nicht den Kloß im Hals, die Angst und den Schmerz, wie sämtliche Vorgängeralben es taten. Die üblichen Wiederholungen zentraler Aussagen der jeweiligen Songs wirken nur noch künstlich platziert, können - auch durch die wenig intensiv abgemischten Vocals - nicht wirklich den brutalen Gegenpart zu den ruhigeren, atmosphärischen Parts bilden. Zudem sind sie doch sehr klischeebehaftet und wirken nicht mehr selbsterdacht, sondern lassen vermuten, dass einfach in die große Metalphrasen-Kiste gegriffen wurde. Natürlich hat dieses Album auch seine Momente. So hofft man bei "Hate/Agression Schedule" schon zu Anfang auf Besserung und wird auch nicht enttäuscht. Auch die gefühlvolle Dampfwalze "One Nations's Son" macht einen schlanken Fuß und erwischt einen dort, wo man es von DISBELEF am liebsten mag.

Unterm Strich trotzdem das langweiligste und uninspirierteste Album, welches DISBELEF jemals abgeliefert haben. Sicher immer noch besser als das, was die meisten Genrekopisten so abliefern, jedoch verschmelzen die bandeigenen Trademarks erstens zu sehr mit belanglosem Midtempogewalze der Marke "tausendmal gehört" und zweitens geht man zu routiniert ans Werk, als dass man etwas erschaffen könnte, was zutiefst anrührend und künstlerisch wichtig ist.

Trackliste:
01. Hell
02. A Place To Hide
03. Hate/Aggression Schedule
04. Nemesis Rising
05. The Return Of Sin
06. Hell Goes On
07. S.O.S. - Sense Of Sight
08. One Nation‘s Son
09. Trauma
10. The Dark Soundscapes
11. Room 309 [Kraftprinzip]
12. Demon‘s Entry
Spielzeit: 00:48:09

Line-Up:
Karsten "Jagger" Jäger - Vocals
Witali Weber - Guitars
Jochen "Joe" Trunk - Bass
Kai Bergerin - Drums
Thomas Kleinertz [shub]
11.05.2009 | 13:47
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