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Cover von Dissection -- Reinkaos
Band: Dissection Homepage  Metalnews nach 'Dissection' durchsuchenDissection
Album:Reinkaos
Genre:Melodic Death Metal
Label:Black Horizon
Bewertung:2 von 7
Releasedatum:16.05.06
CD kaufen:'Dissection - Reinkaos' bei amazon.de kaufen
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"Was erlauben Dissection?"

Lieber Jon,

was habe ich mich auf ein neues Album von Dir und Deiner Band gefreut. Mit zittrigen Händen und angespannten Nerven öffnete ich den Umschlag und da lag sie, die neue Scheibe von DISSECTION. Was habe ich mich auf diesen Augenblick gefreut, was habe ich mich nach diesem einen Moment verzehrt. Endlich, ein neues Album Deiner Ausnahme-Band aus Schweden. Nach der eher bescheidenen Single „Maha Kali“ und den schon vor Monaten im Internet rumkriechenden Songs „Xeper-I-Set“ und „Starless Aeon“ war meine Sorge entsprechend groß, in welche Richtung Du Dich entwickelt haben mögest. Ich legte „Reinkaos“ in meinen Player und lauschte… dann drückte ich die Skip-Taste, immer und immer wieder; ich nahm die CD wieder aus dem Schacht, prüfte nach, ob das wirklich DISSECTION sei, die ich da gerade vernommen hatte, legte die CD wieder in den CD-Player, drückte wieder die Skip-Taste. Immer und immer wieder…

Jon, was haben die mit Dir im Knast gemacht? Musstest Du Dich zu oft nach der Seife bücken? War das Essen schlecht oder war Dein Zellengenosse nicht nett zu Dir? Himmel, Du warst acht Jahre lang (zurecht) im Gefängnis, Du hattest die Zeit, die technischen Hilfsmittel und mit Sicherheit die nötige Inspiration um ein neues Album zu schreiben, was der brutalen Sterilität und Kälte Deines Überwerkes „Storm Of The Lights Bane“ vielleicht in nur sehr wenig hätte nachstehen können. Klar, jenes Werk hättest Du nicht noch mal schreiben dürfen (bzw. kopieren), denn jede Band schreibt eben nur einmal solch eine Hammerscheibe in ihrem Leben aber dennoch hättest Du es zumindest versuchen können! Ich habe jeden Deiner Songs vergöttert, ja sogar die rumpeligen Demo-Aufnahmen unter dem SATANIZED-Banner habe ich verschlungen und lieben gelernt. Du hast mir mit Deiner Musik gezeigt, dass es auch im Black Metal Bands gibt, die ich zu hören und zu schätzen weiß. Du warst derjenige, den ich vor meinen Freunden verteidigen musste, da ich zu Deinen Konzerten gegangen bin, obwohl Du in einen Mordfall verstrickt warst. Du warst derjenige, der mir die Augen für die kalte Welt des Metals geöffnet hat und womit bedankst Du Dich bei mir und tausenden von Fans da draußen für die langjährige Treue, die wir Dir geschworen haben? Mit „Reinkaos“! Ich frage Dich warum? Gab es im Gefängnis nur einen Radio-Sänger, der den ganzen Tag IN FLAMES gespielt hatte? War Dein Zellen-Homie wohlmöglich auch noch Anders Frieden? Anders kann ich mir nicht erklären, warum Du auf einmal Melodic Death der absolut langweiligsten und zugleich nichts-sagendsten Art komponiert hast. Wo sind die Black Metal-Wurzeln hin verschwunden? Hast Du diese in Deiner Matte gelassen, als Du Dir diese hinter schwedischen Gardinen absäbeln musstest?

Ich frage Dich noch einmal, was Dich zu „Reinkaos“ verleitet hat. Die Lieder mögen ja ganz nett und von den Melodien her gut sein aber, das bist doch nicht Du. Warum klingt „Beyond Horizon“ wie ein schlechter Amott-Brüder Klon, warum hört sich „Dark Mother Devine“ an, als wenn Du Dich zu lange mit Peter Tägtgren unterhalten hättest? Nein, ich bin bitter enttäuscht von Dir Jon. Die Zeit hinter Gittern hättest Du eher damit verbringen sollen, Dich voll und ganz auf die Musik zu konzentrieren und weniger mit der MLO. Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen und einer Träne im Auge,

Trackliste:
01. Nexion 218
02. Beyond The Horizon
03. Starless Aeon
04. Black Dragon
05. Dark Mother Divine
06. Xeper-I-Set
07. Chaosophia
08. God Of Forbidden Light
09. Reinkaos
10. Internal Fire
11.Maha Kali




Lorenz von König [LvK]
22.05.2006 | 19:28
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