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Band: Disturbed Homepage Disturbed bei Facebook Metalnews nach 'Disturbed' durchsuchenDisturbed
Album:Asylum
Genre:Modern Metal
Label:Warner Music
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:27.08.10
CD kaufen:'Disturbed - Asylum' bei amazon.de kaufen
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"Rückschritt - juhu!"

Was 2000 mit der vielversprechendsten Veröffentlichung im modernen Metal begann, hat sich mittlerweile zu einer der erfolgreichsten Rockbands der USA gemausert und kann auch in Europa immer mehr Erfolge einfahren. Jüngstes Beispiel ist das gerade erschienene vierte Album „Asylum“ der Chicagoer DISTURBED!

Kein anderer kann ein zünftiges „Uh-ah-ah-ah“ mehr irre und weniger affenartig klingen lassen als David Draiman, der maßgeblich für das Eigenstellungsmerkmal und Erfolg der Band veantwortlich zeichnet. Hatte man sich seit dem furiosen Debüt immer weiter in Richtung Mainstream bzw. US-Radio-Rock orientiert, tritt man mit „Asylum“ wieder ein paar Schritte auf dem eigenen Pfad zurück, was dem Quartett wieder wesentlich besser zu Gesichte steht als die zwei Jahre zurückliegende Veröffentlichung „Indestructable“. Sicher, DISTURBED können kaum etwas falsch machen und gejammert wird hier mal wieder mit großem Schuh – dazu ist der Groove zu markant und animierend, die Vocal-Lines zu eingängig, zu treffsicher und die Stimme einfach zu genial. So auch auf de neuesten Output der Amis. Der Titeltrack oder „Another Way To Die“ sind da absolute Garanten.

Dass man nicht noch einmal einen derart oft in irgendwelchen Hollywood-Filmen verbratenen Hit wie „Down With The Sickness“ oder etwa ein „Violent Fetish“ fabriziert, dürfte sich über die Zeit der letzten drei Alben von selbst verstehen - „Asylum“ schafft es aber spielend, durch die so perfektionierten Trademarks und eine pfundig fette Produktion [dicke Eier, Leute... dicke, dicke Eier], wieder auf ganzer Linie zu überzeugen. Lediglich das Bonus-Cover des U2-Klassikers „I Still Haven't Found What I Am Looking For“ hätte wirklich keiner gebraucht...

Trackliste:
01. Remnants
02. Asylum
03. The Infection
04. Warrior
05. Another Way To Die
06. Never Again
07. The Animal
08. Crucified
09. Serpentine
10. My Child
11. Sacrifice
12. Innocence
13. Ishfwilf [Bonus Track]
Spielzeit: 00:52:50

Line-Up:
David Draiman – Vocals
Dan Donegan – Guitar
John Moyer – Bass
Mike Wengren – Drums
Markus Jakob [shilrak]
07.09.2010 | 17:59
Kommentare
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