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Cover von Divine Empire -- Method Of Execution
Band: Divine Empire Homepage  Metalnews nach 'Divine Empire' durchsuchenDivine Empire
Album:Method Of Execution
Genre:Death Metal
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:25.04.05
CD kaufen:'Divine Empire - Method Of Execution' bei amazon.de kaufen
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"Glasklar, roh und unwiderstehlich"

Da trifft mich doch glatt der Schlag. Ein schweres, von erhabenen Keyboards untermaltes, DIMMU BORGIR-mäßiges Riff schallt mir aus den Boxen entgegen. Das Problem: Auf der Hülle meiner CD steht DIVINE EMPIRE. Genau, die Truppe um den ehemals bei MALEVOLENT CREATION shoutenden Tieftöner Jason Blachowicz, die vor knapp anderthalb Jahren mit „Nostradamus“ die brutalste halbe Stunde Florida-Death Metal der letzten Zeit eingefräst hatte. Häh? Och nöö, das kann doch nicht, das darf doch nicht…

Stopp!

Schön, wenn man sich mal so richtig irrt. Um es kurz zu machen: „Method Of Execution“ ballert genauso heftig wie „Nostradamus“, ist aber gleichzeitig doppelt so lang, verspielter und noch (!) besser produziert als sein Vorgänger. Letzteres hört man vor allem bei Jasons Basssound, der so glasklar aus der Schlachtplatte heraus sticht, als hätte der Meister vor jedem Takt einen neuen Satz Saiten aufgezogen. Gleiches gilt für die Gitarren, die einem ins Gesicht schneiden und dann genüsslich die Haut von den Knochen ziehen. Produzent Jeremy Staska (u.a. MALEVOLENT CREATION, HATEPLOW) hat mit dieser Scheibe endgültig seine Rente gesichert.

Die 16 (!) Songs auf „Method of Execution“ funktionieren fast alle nach folgendem Prinzip: Man nehme ein bis zwei extrem catchy klingende Death/Thrash-Riffs, die man mit ergreifender technischer Brillanz umsetzt, streue Jasons megaintensive Vokills (permanente Kreisch/Grunz-Abwechslung) darüber und kröne das Ganze mit den Breaks eines Herrn Timlin, der sich hier endgültig in die Sandoval/Hernandez-Liga trommelt. Um nicht vorschnell mit den Old School-Größen seiner Heimat in einen Topf geworfen zu werden, überholt man DEICIDE und sogar INCANTATION auf dem Brutalitäts-Highway links und rechts mit einem KRISIUN-Turbo.

Dabei bleibt man aber eingängig und haut mit „Storm Of Hatred“ mal eben einen der besten Death Metal-Songs aller Zeiten raus, dessen atmosphärisch-verspielter Mittelteil zur neuen Erkennungsmelodie des modernen Todesstahls werden könnte. Dicht dahinter folgen das sich zum mächtigen Stampfer entwickelnde „Vowed Revenge“, das thrashige „Random Beheadings“ und das völlig verrückte „Terror Zone“. Dass mit „Sanctionized Homicide“ auch Stangenware und mit dem langweiligen Instrumental „Reduced To Ashes“ ein echter Ausfall dabei ist, ist mir total Schnuppe. Nach Abzug der beiden Nummern bleiben nämlich immer noch mehr als 50 Minuten des besten Ami-Death Metals übrig, der in diesem Jahr auf CD gebannt wurde. Jetzt bin ich wirklich mal auf die neue HATE ETERNAL gespannt…

Trackliste:
01. Vowed Revenge
02. The Mauler
03. Surgical Strike
04. Dungeon Mask
05. Shadow Of Violence
06. Prelude To The Storm
07. Storm Of Hatred
08. Random Beheadings
09. Incarcarated
10. Judge, Jury & Executioner
11. Terror Zone
12. Sanctionized Homicide
13.. Impervious Deception
14. Kill The King
15. Murderous
16. Reduced To Ashes


Marcus Italiani [Mattaru]
18.04.2005 | 21:00
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