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Cover von Dodecahedron -- Dodecahedron
Band: Dodecahedron Homepage  Metalnews nach 'Dodecahedron' durchsuchenDodecahedron
Album:Dodecahedron
Genre:Black Metal
Label:Season Of Mist Underground Activists
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:20.01.12
CD kaufen:'Dodecahedron - Dodecahedron' bei amazon.de kaufen
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"Wunderbar vertonte schwarze Schizophrenie"

Was passiert, wenn Mitglieder der ehemals Sludger TRANSMISSION 0 auf den Sänger von NIHILL treffen? Diese Frage wird nun zur Genüge beantwortet, denn diese Fusion hat stattgefunden: DODECAHEDRON präsentieren ihr erstes Werk via Seasons Of Mist und servieren euch (laut Promobeschreibung): Post Black Metal.

Das mag den Nagel auf den Kopf treffen, im Geiste haben wir hier eine reine schwarzmetallische Scheibe vorliegen, die vor allem eins ist: harte Kost. Zum Einen haben wir superagressiven Gesang, klirrende Gitarren und ein drückender Bass, die sich nicht nur ab und zu mal wagen, ein Wahnsinnsriff nach dem anderen rauszujagen. Zum Anderen das Schlagzeug, das mal einfache Blastbeats im Wahnsinnstempo, dann wieder anspruchsvolle Patterns runterspielt. Dazu Gesang, der sehr an Attila erinnert. Man fühlt sich über viele Strecken angenehm an "Ordo Ad Chao" von MAYHEM erinnert. Um eine Kopie des letzten mayhem'schen Wahnsinnswerkes braucht man nicht zu sorgen, letztlich schlagen DODECAHEDRON nur in die selbe Kerbe, die MAYHEM mal eben eingeschlagen hatten und nur bisher wenige wirklich gelungene Werke in dieser Sparte gefolgt sind. War KAULA z.B. zu sehr auf die gezogeneren und teilweise auch langweiligeren Elemente des Doom und Ambient fixiert, schaffen die Holländer es hier, ein verdammt gutes Werk, das in viele Richtung schielt, herauszuhauen. Das i-Tüpfelchen stellt die extrem gute Abmischung und Produktion dar, die nicht nach Plastik klingt, aber ordentlich drückt und alles glasklar zum Besten gibt.

DODECAHEDRON haben es geschafft, MAYHEMs "Ordo Ad Chao" gleichzutun und in der selben qualitativ hochwertigen Liga zu spielen. Unterschiede sind, dass die Holländer deutlich verschrobenere Klangwände bieten und deutlich besser abgemischt klingen. Für mich ein absolutes Referenzwerk einer jungen Band, das man erst mal toppen muss. Hört rein!

Trackliste:
01. Allfather
02. I, Chronocrator
03. Vanitas
04. Descending Jacob's Ladder
05. View from Hverfell I: Head above the Heavens
06. View from Hverfell II: Inside Omnipotent Chaos
07. View from Hverfell III: A Traveller of the Seed of the Earth
Spielzeit: 00:53:20

Line-Up:
M. Eikenaar - Gesang
M. Nienhuis - Gitarre, "Composition"
J. Bonis - Gitarre, Synthesizer
Y. Terwisscha Van Scheltinga: - Bass
J. Barendregt - Schlagzeug
Sascha Dörr [Saschisch]
13.01.2012 | 20:51
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