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Cover von Dommin -- Love Is Gone
Band: Dommin Homepage Dommin bei Facebook Metalnews nach 'Dommin' durchsuchenDommin
Album:Love Is Gone
Genre:Gothic, Horror Punk, Rock
Label:Roadrunner Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:29.01.10
CD kaufen:'Dommin - Love Is Gone' bei amazon.de kaufen
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"Der Soundtrack fürs gebrochene Herz"

DOMMIN kommen aus San Dimas [manchem Film-Nerd vielleicht noch aus „Bill und Teds verrückte Reise durch die Zeit“ mit Keanu Reeves aus den späten 80ern bekannt], also aus der Nähe von L.A., der Stadt der [gefallenen] Engel, Frontmann und Namensgeber Kristofer Dommin trägt eine MISFITS-Devilock-Frise und als Einflüsse nennt das Quartett neben DANZIG auch noch TYPE O NEGATIVE, DEPECHE MODE, DEAN MARTIN und Kino-Soundtracks.

Fügt man noch schaufelweise Gothicpoprock Marke HIM, NEGATIVE, THE 69 EYES und etwas Emo-Schmalz hinzu, bekommt man in etwa den Sound, den DOMMIN hier generieren.
Bereits der Opener „My Heart Your Hands“ verbindet derart gelungen TYPE O-Schwermut mit DANZIG-Crooning und HIM-Gefühl, dass einem ganz schwermütig ums gebrochene Herz wird. „New“ klingt wie eine coole Mischung aus THE CURE, den STRAY CATS und - immer wieder - DANZIG, so ähnlich klingt Mr. Dommin dem Schinkengott.
Mit „Tonight“ liefern DOMMIN dann die [!] Abschlepphymne schlechthin ab: prachtvoll inszeniertes Gothic-Pathos mit DEPECHE MODE- und HIM-Versatzstücken, so dass die - in dunkles Samt, schwarze Spitze und tiefe Melancholie gewandeten - Schönheiten der Nacht reihenweise dahinschmelzen dürften. „Love Is Gone“ dagegen liefert unmittelbar danach den passenden, ultimativen Schlussmach-Song, wo Frontvampir Kristofer auch gleich noch sehr gekonnt den Keith Caputo-Soundalike geben kann.
„Dark Holiday“ swingt als Mischung aus Rockabilly und MISFITS-Horrorpunk und „Without End“ befasst sich mit der eher obsessiven Variante von Liebe und schwelgt in herrlich melancholischen Keyboardharmonien.
„Within Reach“ macht mit seinem elektronischen Beat einen tiefen Bückling vor DEPECHE MODE und leitet gleich zur nächsten DANZIG-like Powerballade „Closure“ über, bei der allerdings hinter dem Bühnenvorhang auch noch Ville Vallo und Dave Gahan mit ihren Truppen mitmischen.
„Making The Most“ schließlich nimmt einen, nach einem dieser mal wieder so richtig besch...en Tage, tröstend in den Arm und da braucht man sich seiner Tränen, selbst als gestandener Metaller, wirklich nicht länger zu schämen.
„One Feeling“ und „I Still Lost“ gothrocken erneut zwischen LIFE OF AGONY, HIM und TON, dass man sich vor lauter wonniger Wehmut beinahe die Finger am flackernden Kandelaber verbrannt hätte, bevor bei „Honestly“ endlich doch noch der Dark Wave obsiegt und „Remember“ ganz sacht den Deckel des, mit burgunderrotem Brokat ausgeschlagenen, Ebenholzsarges schließt.

Klingt alles sehr rührselig und kalkuliert, passt erschreckend gut zum aktuell herrschenden "Twilight"- und Vampirschmonzetten-Hype, ist aber letzlich beeindruckend eingängig poppig und so offensichtlich schwärmerisch angelegt, so schlüssig komponiert, so opulent orchestriert und produziert, dass man sich beinahe konstant dabei ertappt, mitwippen zu wollen, auch wenn das alles ja schon ziemlich traurig ist.
FreundIn weg? Fünfer in Mathe? Kajal verlaufen? Schon wieder keine Gehaltserhöhung? Keine Karte mehr fürs HIM-Konzert bekommen? Da hilft jetzt eigentlich nur viel Absinth und/oder eben wahlweise auch DOMMIN...

Trackliste:
01. My Heart Your Hands
02. New
03. Evenfall Horizon
04. Tonight
05. Love Is Gone
06. Dark Holiday
07. Without End
08. Within Reach
09. Closure
10. Making The Most
11. One Feeling
12. I Still Lost
13. One Eye Open
14. Honestly
15. Remember
Spielzeit: 00:51:31

Line-Up:
Kristofer Dommin – Guitars, Vocals
Billy James – Bass
Cameron Morris – Drums
Konstantine - Keyboards
Dirk Konz [dkay]
28.01.2010 | 23:36
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