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Cover von Draconian -- A Rose For The Apocalypse
Band: Draconian Homepage Draconian bei Facebook Metalnews nach 'Draconian' durchsuchenDraconian
Album:A Rose For The Apocalypse
Genre:Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:24.06.11
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"Selten war die Apokalypse so bittersüß!"

Still war es in letzter Zeit um die schwedischen Gothic Doom/Deather DRACONIAN geworden, zumal „Turning Season Within“ schon vor einer Weile, d.h. 2008, erschien und die Band dafür auch nicht gerade ausgiebig tourte. Doch vor einigen Monaten meldete sich das Sextett mit einigen Details zu einem neuen Album aus der Versenkung zurück, das nun in Form von „A Rose For The Apocalypse“ über Napalm Records erscheint.

Und auf diesem besinnen sich DRACONIAN wieder ein bisschen mehr auf die Ursprünge, während sie gleichermaßen den etwas eingängigeren, griffigeren Weg von „Turning Season Within“ konsequent fortsetzen, wobei sie anno 2011 eine Spur bedrohlicher und düsterer wirken. Rückblick auch insofern, da die Violine gelegentlich wieder in das Gesamtbild der Schweden integriert wurde, was vor allem beim abschließenden „Wall Of Sighs“ durch ein längeres Solo unterstrichen wird. Ansonsten hat sich bei den Nordlichtern jedoch nichts Grundlegendes verändert, und das ist auch verdammt gut so, da DRACONIAN einfach das gewisse Händchen für melancholische Songs mit Gänsehautgarantie und guten Melodien, aber auch für die nötige Härte bei den Riffwänden sowie ruhigere Akustikpassagen haben. Somit ergänzen sich die einzelnen Komponenten auf „A Rose For The Apocalypse“ hervorragend, sodass unter anderem wieder das wunderbare Zusammenspiel von Anders Jakobsson mit seinen starken, kraftvollen Growls und dem eindrücklichen, klaren Gesang von Lisa Johansson im Vordergrund steht. Doch auch die Instrumentalfraktion weiß mit eingängigen, jedoch nie kitschigen Melodien – ein bisschen Pathos ist natürlich schon erlaubt – und mit solchen Songs wie „The Last Hour Of Ancient Sunlight“, dem großartigen „Deadlight“ mit Ohrwurmgarantie, „Elysian Night“, dem treibend-stampfenden „End Of The Rope“ oder auch „A Phantom Dissonance“ zu überzeugen. Letztlich wirkt jeder einzelne Song völlig eigenständig und sehr ausgereift, weiß immer wieder mit überraschenden Wendungen zu überzeugen [siehe z.B. „The Death Of Hours“] und fügt sich somit im Albumkontext betrachtet – unterstützt durch die sehr kraftvolle, wuchtige, differenzierte Produktion von Jens Bogren von den Fascination Street Studios – zu einem wunderbaren Ganzen zusammen.

Mit „A Rose For The Apocalypse“ liefern DRACONIAN ein saustarkes Gothic Doom/Death-Album ab, das über 65 Minuten hinweg in nahezu jeglicher Hinsicht zu überzeugen weiß, keinerlei Ausfälle auf Songebene beinhaltet sowie zusammen mit der Produktion und dem etwas ungewöhnlichen Artwork ein äußerst rundes, stimmiges Gesamtpaket darstellt. Für mich nach wie vor eine der wichtigsten Bands im Gothic Doom/Death-Bereich, wie DRACONIAN auch mit „A Rose For The Apocalypse“ wieder eindrucksvoll beweisen, sodass sich die Wartezeit auf alle Fälle gelohnt hat!

Trackliste:
01. The Drowning Age
02. The Last Hour Of Ancient Sunlight
03. End Of The Rope
04. Elysian Night
05. Deadlight
06. Dead World Assembly
07. A Phantom Dissonance
08. The Quiet Storm
09. The Death Of Hours
10. Wall Of Sighs
Spielzeit: 01:04:52

Line-Up:
Anders Jakobsson – Vocals
Jerry Torstensson – Drums
Johan Ericson – Guitars
Lisa Johansson – Vocals
Daniel Arvidsson – Guitars
Fredrik Johansson – Bass
Alexander Eitner [soulsatzero]
17.06.2011 | 14:13
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