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Cover von Dragonforce -- Maximum Overload
Band: Dragonforce Homepage Dragonforce bei Facebook Metalnews nach 'Dragonforce' durchsuchenDragonforce
Album:Maximum Overload
Genre:Power Metal
Label:Edel Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:15.08.14
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"Gediegene Reizüberflutung"

Als vor zwei Jahren mit „The Power Within“ das neueste Album der britischen Power Metaller DRAGONFORCE erschien, bewies die Truppe allen Zweiflern zum Trotz, dass auch ein Sängerwechsel ihnen nichts anhaben kann. Mit „Maximum Overload“ erscheint nun die nächste Platte mit Neu-Sänger Marc Hudson und wer DRAGONFORCE kennt, der weiß, dass dieser Titel mit hoher Wahrscheinlichkeit programmatisch aufzufassen ist.

Ganz die Reizüberflutung, die der Titel „Maximum Overload“ nahelegt, ist das neuen DRAGONFORCE-Album nun doch nicht geworden – genau genommen fahren die Herren die Musik gewordenen epileptischen Anfälle, die man auf Alben wie „Inhuman Rampage“ oder „Ultra Beatdown“ noch in jedem Song zu hören bekam, auf ihrem neuesten Werk sogar merklich zurück. Das soll nun natürlich nicht heißen, dass die Briten ihren Stil plötzlich radikal geändert hätten. Auf „Maximum Overload“ wird nach wie vor auf höchstem Niveau geschreddert, der Kitsch trieft wie eh und je aus jeder Note und auch die inzwischen zum Markenzeichen avancierten Spielerein wie Pitch-Effekte und 8-Bit-Keyboards gibt es hier noch zu Genüge. Aber ohne respektlos klingen zu wollen lässt sich doch auch sagen, dass dies die langweiligsten Momente von „Maximum Overload“ sind, schließlich ist inzwischen hinlänglich bekannt, dass man im Hause DRAGONFORCE jenseits sämtlicher Geschwindigkeitsbegrenzungen zu frickeln vermag und auch ansonsten nicht vor aberwitzigen Synthie-Eskapaden zurück schreckt. Das jetzt auf dem fünften Album noch einmal herunterzubeten hätte kaum noch jemanden umgehauen. Glücklicherweise ist das auch der Band klar und so zeigen DRAGONFORCE auf „Maximum Overload“ zur Abwechslung mal andere Seiten ihres Sounds. Schon der Opener „The Game“, der ansonsten am ehesten wie ein „klassischer“ DRAGONFORCE-Song anmutet, fällt ungewohnt heavy aus. „Three Hammers“ wirkt in seiner erhabenen Behäbigkeit wie eine MANOWAR-Hommage und in „The Sun Is Dead“ gibt es gar unverzerrte Gitarren. Es fällt also auf, dass die Londoner auf ihrer neuesten Platte das Tempo deutlich gedrosselt haben. Hochgeschwindigkeits-Soli und Nintendo-Sound schön und gut, aber um der verstärkten Vielschichtigkeit willen drängen die mächtigen Riffs den Synthesizer gerne etwas in den Hintergrund und die Leadgitarren fallen nicht selten langsamer aber dafür differenzierter aus. Diese Änderungen sind zwar gewöhnungsbedürftig aber dennoch zu begrüßen, denn noch eine Platte wie „Inhuman Rampage“ hätte es wie erwähnt wohl kaum gebraucht. Andererseits sind derlei Kurskorrekturen immer ein zweischneidiges Schwert und so zeigt etwa eine vergleichsweise banale Nummer wie „Tomorrow’s Kings“, was passiert, wenn eine Band wie DRAGONFORCE zu viele ihrer Alleinstellungsmerkmale über Bord wirft. Im Großen und Ganzen meistern die Engländer diese Gratwanderung allerdings mit Bravour und loten spannende neue Facetten ihres etablierten Sounds aus. Einzig das abschließende JOHNNY CASH-Cover „Ring Of Fire“ wirkt arg steril und will nicht wirklich zünden.

„Maximum Overload“ ist das zweite DRAGONFORCE-Album seit dem Abgang von ZP Theart und der Verpflichtung von Neuzugang Marc Hudson. Die Briten beweisen hier erneut, dass sie nach wie vor das Zeug zur Entwicklung haben, drosseln das halsbrecherische Tempo und begehen neues stilistisches Terrain. Das mag im ersten Moment etwas befremden, bringt allerdings auch frischen Wind in den Sound der Truppe, weshalb „Maximum Overload“ genau die Platte ist, die DRAGONFORCE jetzt nötig hatten.

Trackliste:
01. The Game
02. Tomorrow's Kings
03. No More
04. Three Hammers
05. Symphony Of The Night
06. The Sun Is Dead
07. Defenders
08. Extraction Zone
09. City Of Gold
10. Ring Of Fire [JOHNNY CASH-Cover]
Spielzeit: 00:49:31

Line-Up:
Marc Hudson - Vocals
Herman Li - Guitar
Sam Totman - Guitar
Frédéric Leclercq - Bass
Vadim Pruzhanov - Keyboard
Dave Mackintosh - Drums

Gastmusiker:

Matt Heafy - Guitar
Thomas Meyns [Metalviech]
08.08.2014 | 16:11
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