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Cover von Dragonland -- Astronomy
Band: Dragonland Homepage  Metalnews nach 'Dragonland' durchsuchenDragonland
Album:Astronomy
Genre:Power Metal
Label:Century Media
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:13.11.06
CD kaufen:'Dragonland - Astronomy' bei amazon.de kaufen
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"Quo vadis DRAGONLAND"

Eigentlich müsste ich für dieses Album zwei Reviews verfassen: Ein komplett subjektives und ein komplett objektives. Denn subjektiv in ich definitiv von "Astronomy" enttäuscht. War schon "Starfall" nicht unbedingt mein Lieblingswerk, so haben DRAGONLAND auf ihrem vierten Longplayer nun fast alles vollständig hinter sich gelassen, was sie auf ihren ersten beiden Alben "The Battle Of The Ivory Plains" und "Holy War" auszeichnete: Hyperspeed-Hymnen in bester DRAGONFORCE-Manier, garniert mit feinen Melodien und etwas MANOWAR-Pathos. In dieser Hinsicht bietet "Astronomy" dem Hörer eben nun so gut wie nichts mehr. In diesem Sinne wären wir -subjektiv als Fan gesehen - bei etwa 2 Punkten.

Kommen wir nun zum objektiven Teil:
Dafür haben sich die sechs Schweden musikalisch weiter entwickelt. Ihr Gesamtsound ist neben der Tempoverschleppung auch deutlich düsterer und progressiver geworden. Dazu kommen ganz klare spielerische Gewinne, vor allem in der Gitarrenarbeit. Auch Sänger Jonas Heidgert ist deutlich variabler geworden, was die Ausnutzung seiner Stimme angeht. Schon die ersten beiden Tracks "Supernova" und "Cassiopeia" machen klar, wohin die Reise geht: Überwiegend hymnischer Power Metal mit progressivem Einschlag im Mid-Tempo. Nur selten blitzen die alten Melodic Speed-Attacken durch, doch wenn, dann auf jeden Fall gut durchdacht im Gesamtkonzept des Albums.

Klar im Mittelpunkt stehen die atmosphärischen Keyboards des begnadeten Elias Holmlid, der sich besonders bei "Beethoven's Nightmare" austoben darf. Allerdings stellt sich die Frage, warum an manchen Stellen nicht die Gitarren im Vordergrund stehen. Denn das Duo Olof Mörck/Nicklas Magnusson schüttelt so manches tolle Riff aus dem Ärmel und weiß auch mit einigen Twin Guitar-Leads zu überzeugen.

Höhepunkt der Scheibe ist ganz klar das dreiteilige "The Old House On The Hill", bei dem DRAGONLAND nochmals alle Register ziehen, bis hin zu filmmusikreifen Darbietungen. Daneben kann vor allem die Powerballade "Too Late For Sorrow" und das treibende "Antimatter" überzeugen. Macht unter dem Strich objektiv gesehen 5,5 Punkte für ein möglicherweise richtungsweisendes Werk. Man darf gespannt sein, wie es weiter geht bei DRAGONLAND.

Trackliste:
1. Supernova
2. Cassiopeia
3. Contact
4. Astronomy
5. Antimatter
6. The Book Of Shadows Part IV: The Scrolls Of Geometria Divina
7. Beethoven's Nightmare
8. Too Late For Sorrow
9. Direction: Perfection
10. The Old House On The Hill Chapter I: A Death In The Family
11. The Old House On The Hill Chapter II: The Thing In The Cellar
12. The Old House On The Hill chapter III: The Ring Of Edward Waldon


Oliver Jung [Calandryll]
07.12.2006 | 20:51
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