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Album:Visions Of Fire
Genre:Heavy Metal, Power Metal, Teutonic Metal
Label:Pure Steel
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:05.12.08
CD kaufen:'Dragonsfire - Visions Of Fire' bei amazon.de kaufen
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"Drachenfeuergehärtete Stahlklischees"

DRAGONSFIRE kommen aus Hessen, befinden sich bereits seit 2005 auf einem Kreuzzug in Sachen Heavy/True Metal und legen nunmehr mit „Visions Of Fire“ ihren ersten, selbstgeschmiedeten Langspieler vor.

Damit wären die Eckdaten abgesteckt und man kann mit „Devil's Road“ in medias res gehen, durchaus ein Einstand nach Maß, der die Glanzzeiten von ACCEPT/U.D.O. und anderer teutonischer Kollegen in Erinnerung ruft.
Das folgende „Wings Of Death“ kann noch mehr und bietet eigentlich alles, was einen echten Heavy Metal-Kracher ausmachen sollte: knackige, eingängige Riffs, Refrains zum Niederknien und Mitgrölen [„Riding high, riding high on my burning wings!“] samt klassischen Metalsoli und Melodielinien.
Die Bandhymne „Dragonsfire Rockxxx“ tut tatsächlich genau das und macht Lust auf Biertrinken und Kopfschütteln, ebenso wie „Burning For Metal“, ein weiterer True Metal-Hymnus, den selbst die Kollegen von MAJESTY nicht wesentlich besser hinbekommen hätten, volle Kanne Klischee- und Pathos-Lyrics, aber live bestimmt ein Garant für fliegende Haare/Bierbecher und gereckte Fäuste.
„Rebellion - The Kingdom Of Heaven“ lässt dann alte ICED EARTH und RUNNING WILD anklingen, mit dem Rest der Platte positioniert man sich ziemlich stabil zwischen PARAGON, IRON SAVIOR, POWERGOD, GAMMA RAY und die restlichen Verdächtigen in Sachen Teutonenmetall.
Zielgruppen- und stilimmanent wird von den Riedstädter Drachenreitern zwar manches auf reimende Eingängigkeit und Mitbrülleignung auch noch nach sieben Bieren getrimmt, dass sich häufig Versmaß und Zehennägel kräuseln, und gegen Ende beginnt die Stahlqualität außerdem etwas abzufallen, aber ansonsten gibt es für ein Debüt nicht viel zu mäkeln.

DRAGONSFIRE ist mit „Visions Of Fire“ einerseits ein True Teutonic Metal-Manifest und andererseits die volle Dröhnung stumpf- bzw. true-metallischer Klischee-Schinderei gelungen, aber ebenso wie MANOWAR oder deren kleine Brüder im Geiste, MAJESTY, mag man das entweder oder halt überhaupt nicht...

Trackliste:
01. Devil's Road
02. Wings Of Death
03. Dragonsfire Rockxxx
04. Burning For Metal
05. Rebellion - The Kingdom Of Heaven
06. The Defendant
07. Shine On
08. The Other One
09. Oath Of Allegiance
Spielzeit: 00:45:42

Line-Up:
Timo Rauscher - Guitar
Matthias Bludau - Guitar
Torsten Thassilo Herbert - Bass, Vocals
Jan Müller - Drums
Dirk Konz [dkay]
12.04.2009 | 21:55
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