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Band: Dream Theater Homepage Dream Theater bei Facebook Metalnews nach 'Dream Theater' durchsuchenDream Theater
Album:Dream Theater
Genre:Prog Rock, Prog-Metal, Progressive
Label:Roadrunner Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:20.09.13
CD kaufen:'Dream Theater - Dream Theater' bei amazon.de kaufen
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"Zurück zur Verspieltheit"

Die Anzeichen dafür, dass DREAM THEATER momentan richtig Bock haben, sind im großen Stil vorhanden. Nicht nur, dass die Jungs Alben auf laufenden Band abliefern – vielmehr gelingt es der Gruppe dabei noch, Bandmitgliederwechsel, Soloprojekte und private Schicksalsschläge zu verarbeiten und dabei eine mindestens gleichbleibende Qualität zu gewährleisten – was ihre aktuellen Werke angeht. Nun erscheint also mittlerweile das dreizehnte Studioalbum der Jungs und dies ist schon vor den ersten Klängen etwas ganz Besonderes: Immerhin ist es nach all den Jahren das Album, welches es verdient hat, nach dem Bandnamen betitelt zu werden. Nachdem die Band mit den letzten drei Alben jedes mal einen ganz anderen Sound aufs Parket gezaubert hat, ohne jemals dabei ihren eigenen Sound zu verlieren, darf man nun gespannt sein, was das Album „Dream Theater“ zu bieten hat.

Beim Intro „False Awakening Suite“ könnte dem einen oder anderen Zuhörer schon ein Ei aus der Hose fallen. Aus dem Nichts stampft die Band ein Movie-Score-Intro der höchsten Klasse. Bin Sekunden fühlt man sich, als wäre man in dem neuen Batman-Film und man fiebert zum absoluten Höhepunkt mit – dabei sind wir hier erst am Anfang. Dann soll es erst richtig beginnen… Mit „The Enemy Inside“ drischt man dann nach vorne. Ein relativ aggressives Riffing eröffnet den Song und dann wird man in eine sechs Minuten lange Talfahrt geführt, die aus all den stärken von DREAM THEATER besteht. Dabei wird eines ganz klar: Die Jungs haben mal wieder Bock, ihre Instrumente und vor allem ihr Können zu präsentieren. Was hier an Strukturen und Instrumentenverliebtheit präsentiert wird, ist nicht mehr feierlich. Mit ordentlich Druck, Geschwindigkeit und unglaublich vielen Feinheiten, wird der Song zu einer wahren Perle. Allgemein lässt sich sagen, dass die Songs wieder mit sehr viel liebe zum Detail abgeliefert werden und man wieder stark auf die Instrumente an sich eingeht und eher selten zu einem Instrumententeppich greift. Das beweißt auch „Enigma Machine“ das erste Instrumental seit über zehn Jahren. Das Album weiß aber, aus allen stärken der Band zu leben. Ein Titel wie „Along For The Ride“ hätte auch gut auf dem letzten Album „A Dramatic Turn Of Events“ sein können. Hier überzeugt man eher mit der Atmosphäre und James als erstklassigen Sänger. Den absoluten Höhepunkt hebt man sich allerdings bis zum Schluss auf. Mit „Illumination Theory“ errichtet man sich ein 22 Minuten langes Monument seiner Karriere. Der Titel arbeitet mit allen Eigenschaften, die das Album verkörpert und die die Band seit Jahren ausmachen. Der Song startet sehr druckvoll und baut sich durch die Instrumente erst einmal mehrere Minuten auf – dabei werden auch hier wieder Score-Elemente zur Unterstützung benutzt. Dann entfaltet sich der Song mit dem Verlauf der Zeit, zu einem riesigen Best-Of an typischen DREAM THEATER-Parts. Dabei wirkt der Song unglaublich dynamisch und voller Druck. Mit einem grandiosen Ende, würde man hier fast noch untertreiben.

Alles in allem lässt sich sagen, dass DREAM THEATER mit „Dream Theater“ das genau richtige Werk nach sich benannt haben. Hier bekommt man neben einem guten Querschnitt der bisherigen Laufbahn auch viele neue Frische Ideen. Es ist unglaublich, wie dynamisch und frisch die Band auf dem Album klingt. Vor allem die Passagen, in denen die Instrumente im Fokus liegen, haben wieder ordentlich an Fahrt gewonnen und so ist man nach fast 25 Jahren im Geschäft wohl noch lange nicht am Ende. Sollte die Band allerdings die Geschichte um DREAM THEATER hier enden lassen wollen, so hätte man einen Höhepunkt gefunden, der besser hätte nicht auf Tonträger verewigt werden können.

Trackliste:
01. False Awakening Suite
02. The Enemy Inside
03. The Looking Glass
04. Enigma Machine
05. The Bigger Picture
06. Behind the Veil
07. Surrender to Reason
08. Along for the Ride
09. Illumination Theory
Spielzeit: 01:08:06

Line-Up:
John Myung - Bass
James LaBrie - Vocals
John Petrucc - Guitarsi
Jordan Rudess - Keyboards
Mike Mangini - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
24.10.2013 | 16:02
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