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Band: Dream Theater Homepage Dream Theater bei Facebook Metalnews nach 'Dream Theater' durchsuchenDream Theater
Album:Greatest Hit [.. And 21 Other Pretty Cool Songs]
Genre:Prog-Metal, Rock
Label:Rhino Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:28.03.08
CD kaufen:'Dream Theater - Greatest Hit [.. And 21 Other Pretty Cool Songs]' bei amazon.de kaufen
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"Ohne Fuck"

DREAM THEATER gehören zu diesen Bands mit einem musikalischen Output, der für drei normale Bands reichen würde. Spätestens alle drei Jahre ein Studioalbum und dazwischen Wagenladungen von Live-CDs, -DVDs und Nebenprojekten lassen Portnoy und Co. so schnell nicht aus den Laufwerken verschwinden. Nur ein Best Of fehlte eben bisher noch. Und da die Band wohl erst mal genug Live-Aufnahmen auf den Markt geworfen hat, bietet sich so eine Compilation doch wunderbar als Überbrückung zum nächsten Studioalbum an, oder?

Die New Yorker veröffentlichen die ganze Sache unter dem Namen "Greatest Hit [... And 21 Other Pretty Cool Songs]", was auf den einzigen Song der Band anspielt, der wirklich als Single Erfolg hatte: "Pull Me Under". Dieser darf auch gleich die erste CD von zwei eröffnen. Zusammengestellt wurden die Songs von Bandleader Mike Portnoy [Schlagzeug] persönlich. Man hat also keine lieblose Sammlung der Plattenfirma vor sich, sondern eine Veröffentlichung, mit der die Band auch etwas bezwecken will. Das behauptet sie zumindest im Booklet. Dort heißt es nämlich, dass die Songs ausgesucht wurde, die so etwas wie Hit-Potential für den großen Markt besitzen. Man sollte das ganze als eine Art Trailer zu den Alben betrachtet. An sich eine nette Idee, aber wer zahlt 18 Euro für einen Trailer?
Zur Musik an sich. Aufgeteilt wurden die 22 Songs in zwei Gruppen, nämlich die harte, metallische und die melodischere, poppige. Die laut Portnoy dritte Seite der Band, die epische, wurde, warum auch immer, ignoriert. Die Songs bilden dabei einen brauchbaren Durchschnitt durch alle Alben außer dem ersten "When Dream And Day Unite" und dem neusten "Systematic Chaos".
Die Zusammenstellung erscheint manchmal etwas willkürlich. Warum "The Test That Stumped Them All" und nicht "War Inside My Head"? Warum "Endless Sacrifice" und nicht "This Dying Soul"? Letztlich ist diese Frage aber auch hinfällig, da wohl jeder Fan andere Songs auswählen würde. Wirklich repräsentativ für das jeweilige Album, wie es intendiert war, sind aber nicht alle Lieder. Besonders die Ausschnitte aus den eigentlich längeren Werken "Six Degrees Of Inner Turbulance" und "Metropolis II" wirken aus dem Zusammenhang gerissen [Ausnahme: "Home"]. Deswegen weiß ich auch nicht, für wen dieses Album eigentlich gedacht sein soll. Einsteiger kriegen wirklich nur einen groben Überblick und sollten doch besser mit einem Klassiker der Band wie "Scences From A Memory" einsteigen. Für die Fans wird auch nicht wirklich viel geboten. Mit der guten, aber unspektakulären B-Side "To Live Forever" gibt es eigentlich nur eine Besonderheit. Ansonsten wurden die Lieder von "Images And Words" dezent remastered und einige Songs gibt es in alternativen oder editierten [= gekürzten] Versionen. Wirklich überzeugt von diesen nur "Home". Der Song hätte in dieser Version vielleicht wirklich ein richtiger Hit werden können! Zumindest in der Metalszene.

Über Sinn und Unsinn von Best Of-Compilations braucht nicht mehr diskutiert werden. Wirklich lohnenswert ist dieses Album nur für wirkliche Die Hard-Fans, die jede alternative Version hören wollen. Jeder andere sollte sich an die normalen Veröffentlichungen halten. Dort kriegt man auch das "Fuck!" in "As I Am" zu hören.

Trackliste:
Disc 1 [The Dark Side]:

01. Pull Me Under [2007 Remix]
02. Take The Time [2007 Remix]
03. Lie [Single Edit]
04. Peruvian Skies
05. Home [Single Edit]
06. Misunderstood [Single Edit]
07. The Test That Stumped Them All
08. As I Am
09. Endless Sacrifice
10. The Root Of All Evil
11. Sacrificed Sons


Disc 2 [The Light Side]:

01. Another Day [2007 Remix]
02. To Live Forever [Non Album-Track]
03. Lifting Shadows Off A Dream
04. The Silent Man
05. Hollow Years
06. Through Her Eyes [Alternate Album Mix]
07. The Spirit Carries On
08. Solitary Shell [Single Edit]
09. I Walk Beside You
10. The Answer Lies Within
11. Disappear
Spielzeit: 02:18:29

Line-Up:
James LaBrie: Gesang
John Myung: Bass
John Petrucci: Guitarre, Gesang
Mike Portnoy: Schlagzeug, Percussion, Gesang
Jordan Rudess: Keyboards
Kevin Moore: Keyboards
Derek Sherinian: Keyboards
Nicolas Freund [Nicki]
26.05.2008 | 17:36
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