.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Interviews mit Dreaming Dead
Reviews von Dreaming Dead
CD Review: Dreaming Dead - Within One

Dreaming Dead
Within One


Death Metal, Melodic Black Metal, Thrash Metal
6.5 von 7 Punkten
"Der Tod steht ihr gut"
Mehr aus den Genres
CD Review: Supreme Pain - Divine Incarnation

Supreme Pain
Divine Incarnation


Death Metal
5.5 von 7 Punkten
"Ehrliche Eiterbeule"
CD Review: Infailtration - State Of War

Infailtration
State Of War


Death Metal, Thrash Metal
4 von 7 Punkten
"Der Untergrund bebt…"
CD Review: Uhrilehto - Viimeinen Vitutus

Uhrilehto
Viimeinen Vitutus


Melodic Black Metal
3.5 von 7 Punkten
"Die Finnen von UHRILEHTO, welche in unseren Landen noch nicht den größten Bekanntheitsgrad... [mehr]"
CD Review: Sniper - Your World Is Doomed [Re-Release]

Sniper
Your World Is Doomed [Re-Release]


Death/Thrash Metal, Thrash Metal
Keine Wertung
"Verdammnis, neu und verbessert."
CD Review: Six Reasons To Kill - Kiss The Demon

Six Reasons To Kill
Kiss The Demon


Death Metal, Metalcore
5 von 7 Punkten
"Koblenz rockt! Das beweisen die Newcomer von SIX REASONS TO KILL mit ihrem 2000er Debüt "K... [mehr]"
CD Review: Black Inhale - A Doctrine Of Vultures

Black Inhale
A Doctrine Of Vultures


Heavy Metal, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Explosive Mischung"
CD Review: Rob Zombie - The Electric Warlock Acid Witch Satanic Orgy Celebration Dispenser

Rob Zombie
The Electric Warlock Acid Witch Satanic Orgy Celebration Dispenser


Alternative, Hard Rock, Industrial Metal
5 von 7 Punkten
"In der Kürze liegt die Würze"
CD Review: Van Canto - Voices Of Fire

Van Canto
Voices Of Fire


Symphonic / Epic Metal
4.5 von 7 Punkten
"Keine Gitarren, keine Cover – dafür aber ein Konzept"
CD Review: Zhrine - Unortheta

Zhrine
Unortheta


Black/Death Metal, Post/Avantgarde Black Metal
5.5 von 7 Punkten
"Mut zur bildschönen Hässlichkeit"
CD Review: Blood Ceremony - Lord Of Misrule

Blood Ceremony
Lord Of Misrule


Doom Rock, Pagan Metal, Psychedelic
3.5 von 7 Punkten
"Psychedelic Doom mit Flöte"
Cover von Dreaming Dead -- Midnightmares
Band: Dreaming Dead Homepage Dreaming Dead bei Facebook Metalnews nach 'Dreaming Dead' durchsuchenDreaming Dead
Album:Midnightmares
Genre:Melodic Black Metal, Melodic Death Metal, Thrash Metal
Label:Eigenproduktion
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:20.04.12
Share:

"Der Tod steht ihr immer besser!"

Weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit haben DREAMING DEAD aus Los Angeles ihr mittlerweile zweites Full-Length-Album, „Midnightmares“, über die Ziellinie gebracht.

Nachdem ihr bereits reichlich großartiges Debüt, „Within One“, 2009 noch via Ibex Moon erschienen war, haben DREAMING DEAD den Nachfolger nunmehr in Eigenregie veröffentlicht - warum eine so talentierte Band immer noch keinen hochdotierten Plattenvertrag bei irgendeinem anständigen Majorlabel an Land ziehen konnte, bleibt indes rätselhaft...
Denn das, was bereits „Within One“ groß gemacht hatte, nämlich das furiose, technische Gitarrenspiel von Frontfrau Elisabeth Schall, ihr charismatisch-prägnanter Gesang zwischen Angela Gossow, Sabina Classen, Mille und Chuck Schuldiner [R.I.P.], das beinahe spielerisch imponierende Pendeln zwischen [melodischem] Death Metal, DISSECTION-infiziertem Black Metal und technischem, progressiv angehauchtem Thrash Metal und ein sagenhaft gutes Händchen für Melodien, Harmonien, Arrangements und Refrains – alles noch da. Nur noch ein Quäntchen besser, komprimierter und stringenter.
Das atmosphärische „Wake“-Intro sorgt für die richtige Stimmung, der Titeltrack, „Midnightmares“, aber auch das folgende „Overlord“ huldigt mit seinen herrlich frostigen Harmonien zweifellos DISSECTION, verquickt immer mit ein paar vertrackten DEATH-Leads, Blastbeats und genau der richtigen Mischung aus Melodie, Progessivität und Härte, damit keine Langeweile aufkeimen kann. Der unbestrittene Album-Hit aber folgt mit „Corpse Mtn“ direkt auf dem Fuß, denn hier stimmt einfach alles: epische Melodien, ein pumpender Bass und beinahe soviel DEATH-Strukturen, wie auf deren gebenedeitem „Sound Of Perseverance“-Album.
Straighte, aber dennoch technische Death Metal-Klopfer wie „Into The Abyss“ oder „Exile“ finden sich ebenfalls, das ist aber noch lange nicht alles, denn mit „In Memoriam“ gibt es auch noch ein ebenso hin- wie mitreißendes Instrumental, das mit seinen verschachtelten Parts und Melodien erneut an DEATH, aber auch CYNIC oder ATHEIST gemahnt, ganz ähnlich wie auch das hymnisch-erhabene „Lapse“ [hier kommen nicht weniger als die besten Momente von ARCH ENEMY, KREATOR und DEATH in den Mixer].
Das abschließende, ebenfalls instrumentale „Departure“ leitet "Midnightmares" mit einem Sample, melancholisch, beinahe etwas esoterisch, dann aber doch noch hinreichend todesmetallisch aus...
Nota bene: DREAMING DEAD behalten dabei stets sowohl den Song, als auch den Album-Flow im Auge und versuchen nicht, nur um des Solos willen zu solieren, sind technisch, ohne dabei zu verkopft oder gar frickelig vorzugehen.
Der Sound könnte hier und da etwas voller sein, aber schließlich hat die kalifornische Truppe ja auch kein solventes Label im Rücken gehabt, um ihr Zweitwerk prominent produzieren zu lassen, dafür hat es aber immerhin [erneut] zu einem schicken Cover-Artwork von Travis Smith gelangt.

Machen wir es kurz: „Midnightmares“ von DREAMING DEAD hat bereits jetzt schon wieder das Zeug zu einem der Alben des Jahres, alles andere würde an hochgradige Ignoranz, wenn nicht gar Blasphemie grenzen.
Liebe A&Rs dieser Welt: Ihr signt beinahe täglich wesentlich weniger talentierte Kapellen, also, bitte nochmal genau hinhören, denn noch mehr Silbertablett geht ja fast schon nicht mehr...!
„Midnightmares“ von DREAMING DEAD ist nachgerade ein Pflichtkauf für alle Fans, die sich innerhalb der oben genannten Koordinaten wohlfühlen, DEATH [trotz der diversen posthumen Veröffentlichungen] schmerzlich vermissen, denen OBSCURA bisweilen zu anstrengend und ARCH ENEMY längst zu kommerziell sind!

Trackliste:
01. Wake
02. Midnightmares
03. Overlord
04. Corpse Mtn
05. In Memoriam
06. Lapse
07. Into The Abyss
08. Exile
09. Departure
Spielzeit: 00:39:43

Line-Up:
Juan Ramirez - Bass, Backing Vocals
Mike Caffell - Drums, Samples, Backing Vocals
Elizabeth Schall – Guitar, Vocals


Dirk Konz [dkay]
06.06.2012 | 17:53
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin