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Band: Dreaming Dead Homepage Dreaming Dead bei Facebook Metalnews nach 'Dreaming Dead' durchsuchenDreaming Dead
Album:Within One
Genre:Death Metal, Melodic Black Metal, Thrash Metal
Label:Ibex Moon Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:26.01.09
CD kaufen:'Dreaming Dead - Within One' bei amazon.de kaufen
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"Der Tod steht ihr gut"

Der erste Eindruck bei Betrachtung von Bandnamen und -logo von DREAMING DEAD und des Covers [durchaus gelungen und von niemand Geringerem als Travis Smith] ihres Erstlings „Within One“ verleitet fast unweigerlich, an handelsüblichen Gothic Metal zu denken. Dazu dann noch eine Sängerin, alles klar, kann ja nur Elsen-Metal sein. Doch weit gefehlt, handelt es sich hierbei doch vielmehr um reinsten, tongewordenen Stahl in allerbester DEATH-Tradition, nur eben female fronted.

Rein stimmlich bewegt sich Bandgründerin/Gitarristin/Sängerin Elizabeth Schall [nomen est omen] nämlich ebenso souverän wie eindrucksvoll irgendwo zwischen Chuck Schuldiner, Dani von CRADLE OF FILTH, KREATOR-Mille, ASTARTEs Kinthia, HOLY MOSES' Sabina Classen und Angela Gossow von ARCH ENEMY, ein so prägnant fieses und variables Organ nennt sie ihr Eigen.
Bereits „Into The Vortex“ ist ein Augenöffner im allerbesten Sinne: herrliche, DEATH nicht unähnliche Gitarrenläufe, technisch perfekt umgesetzt, Tempowechsel und galoppierendes Riffing.
“Within One“ gemahnt dann erst recht an „Symbolic“- bzw. „Sound Of Perseverance“-Zeiten, Double-Bass, Breaks und grandiose Melodien galore und Wechsel zwischen keifendem Gesang und Gegrowle inklusive.
Betörende Akustikgitarren leiten „Putrid Is the Sky“ ein, das durch getragen-erhabenes Riffing mit fast schon folkloristischen Melodien, Elizabeth' Blutkehlchen und streckenweise schwärzliche Blastbeats zu einer Melodic Black Metal-Perle gedeiht, gekrönt von einem Solo, das die Gebrüder Ammott so auch nicht besser hingebracht hätten.
„Shadows In The Dark“ erinnert an die melodischen KREATOR-Werke der Neuzeit mit leise-nachdenklichem, akustischem Mittelteil, bevor die harte Realität in Form satter Thrashriffs den Hörer wieder einholt.
„Cursed“ dagegen ist wieder reiner, melodietrunkener Black Metal mit sehnsüchtigem Gitarrensolo, ähnlich ASTARTE auf „Quod Superius, Sicut Inferius“; „War Machine“ wartet initial und seinem Namen alle Ehren machend mit Fliegeralarmsirenen auf, wiegt zunächst mit freundlichem Akustikpart in trügerischer Sicherheit, bloß um dann mit fetten, eingängigen Riffs auch die letzten Halswirbel zu luxieren.
„Perpetual Pretext“ thrasht munter und technisch versiert drauflos und mündet in einen weiteren Hochkaräter DEATHscher Prägung, bevor immer drängender werdende Akustikgitarren und einsetzender Regen schließlich zu „Manslaughter“ [so hießen DREAMING DEAD früher] überleiten, das bei Einsetzen der Gitarren- und Rhythmusfraktion an eine heftige Kollision zwischen DEATH/CONTROL DENIED und ICED EARTH zu „Night Of The Stormrider“-Zeiten erinnert.
Sound- und produktionstechnisch kraftvoll und differenziert, meint man fast, es hier wenigstens mit einem Produkt aus der Morrisound-Schmiede zu Tampa zu tun zu haben.

Unterm Strich eine beeindruckend homogene Melange, die jüngere, technisch-melodische DEATH ebenso inkorporiert wie modernen, frickeligen Thrash, CYNIC ebenso wie OPETH, kombiniert mit wohldosierter Black Metal-Atmosphäre und -Aggression und garniert mit den raffiniertesten Melodien und Breaks, die man so seit „The Sound Of Perseverance“ nicht mehr gehört hat.
Die zahlreichen Soundverweise sollen allerdings lediglich zur Umschreibung dienen, denn DREAMING DEAD sind mit „Within One“ weit entfernt davon, ein bloßer DEATH-Rip-Off zu sein, eher eine ehrfürchtige Verneigung [quasi ein R.I.P.-Off] und durchaus mehr als die Summe der einzelnen Teile, nämlich ein Amalgam reinsten Metals, frei nach dem späten Chuck Schuldiner-Motto: „Let The Metal Flow“...
Richtig gute Platte und - trotz des noch sehr jungen Jahres - bereits jetzt [zumindest für den Rezensenten] eines der besten Alben 2009.

Trackliste:
01. Into The Vortex
02. Within One
03. Putrid Is the Sky
04. Shadows In The Dark
05. Cursed
06. War Machine
07. Perpetual Pretext
08. Manslaughter
Spielzeit: 00:41:42

Line-Up:
Elizabeth Schall – Vocals, Lead Guitars
Mike Caffell – Drums, Vocals, Samples
Juan Ramirez – Bass
Dirk Konz [dkay]
19.01.2009 | 21:03
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