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Cover von Dreamshade -- What Silence Hides
Band: Dreamshade Homepage Dreamshade bei Facebook Metalnews nach 'Dreamshade' durchsuchenDreamshade
Album:What Silence Hides
Genre:Melodic Death Metal
Label:Spinefarm Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:28.01.11
CD kaufen:'Dreamshade - What Silence Hides' bei amazon.de kaufen
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"Für alle ENSIFERUM/WINTERSUN-Jünger"

DREAMSHADE haben bereits mit ihrer EP bewiesen, dass sie technisch einiges auf dem Kasten haben. Natürlich folgt dann ein Album, das in diesem Fall „What Silence Hides“ betitelt wurde und nun zum Kauf in den Läden steht. Die Kost, die auf diesem Album geboten wird, sollte jedoch sehr bedacht sein und schon aus der Masse hervorstechen, damit man in der Menge der Veröffentlichungen überhaupt noch Fuß fassen kann. Ob und wenn wie DREAMSHADE das bedacht haben, klären wie jetzt.

Allen voran bieten die sechs Jungen feinste und zugleich technischsten Melodic-Death, der ordentlich in die Vollen geht. Die Strukturen sind gut und aufwendig dargestellt und die Produktion ist auch OK auch wenn da manchmal etwas der Dampf fehlt. Damit hält man die gängigen Maßstäbe der aktuellen Szene und zeigt, dass man seine Instrumente beherrscht. Leider reicht dies noch nicht, um auf ganzer Linie zu punkten. Oft fehlt es dem Sound an der gewissen Note, die einer Band den Wiedererkennungswert verschafft. Das Einzige, was man erkennt, ist die Stimme von ENSIFERUM-Sänger Petri Lindroos, der auf diesem Album aber gar nicht mitwirkt. Soll heißen, wenn es aus DREAMSHADE nichts wird, dann kann Iko gerne bei ENSIFERUM einsteigen, wenn Petri mal verhindert sein sollte – es würde sicher keiner merken. Abgesehen von der Stimme klingen viele Strukturen und vor allem der Sound nach einer guten Mischung aus ENSIFERUM und WINTERSUN. Ganz so technisch, wie bei WINTERSUN geht es dann nicht zu aber wie geschrieben, befinden wir uns auf hohem Niveau, welches schon über dem Durchschnitt liegt. Womit die Band auf jeden Fall punkten kann ist die Tatsache, dass sie sehr groß darin sind, mit Melodien um sich zu schmeißen. Gerade das Keyboard und die Gitarren spielen gut zusammen und zaubern immer wieder Melodien aus dem Hut, die für Freunde solcher Musik, perfekt abgestimmt sind. Man nehme sich als Vorbild ENSIFERUM und packe ein paar zuckersüße Keyboardmelodien drauf…

Fakt ist, dass das Album aus einem Guss ist und Fans von WINTERSUN, ENSIFERUM und Co. gut gefallen wird, solange man noch nicht übersättigt ist. Fakt ist aber auch, dass es der Band noch etwas an Eigenständigkeit fehlt, was jedoch zu verkraften ist, wenn man bedenkt, dass es sich bei der Platte um ein Debüt handelt. Fans des Genres dürfen gerne mal ein Ohr riskieren – ordentlich ist die Platte allemal und wer auf Melodiebetonten Melodic-Death steht, der darf gerne auch beide Ohren riskieren.

Trackliste:
01. What Silence Hides
02. As Serenity Falls
03. Revive In Me
04. Wide Awake
05. Eternal
06. Miles Away
07. Only Memories Remain
08. DeGeneration
09. Erased By Time
10. Open Wounds
Spielzeit: 00:44:34

Line-Up:
Iko – Vocals
Fella – Guitar
Rocco – Guitar
Rawi – Keyboards
Ivan – Bass
Sera - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
21.01.2011 | 20:31
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