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Album:Sorgsvart
Genre:Black Metal
Label:Northern Silence Productions
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:23.02.06
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"Norwegen und kein Ende…"

Aufmerksame Beobachter der norwegischen Black Metal Szene wissen es schon länger - da ist wieder was im Rollen. Vorbei die Saure-Gurken-Zeit, in der die Benennung True Norge Black Metal eher gemischte Gefühle hervorrief. Irgendwo zwischen gefallenen Legenden und pseudo-progressiven Netzbeschmutzern gedeihen heute immer mehr junge, wütende Bands, welche die rote Fahne mit dem blau-weißen Kreuz wieder ins rechte Licht setzen und uns mit ihren CD-Debüts beehren. (Und ich bin mir sicher, dass in den nächsten Monaten noch eine Maße mehr folgen wird. )

Eins kann man der 2003 gegründeten Truppe DREPHJARD aus Fredrikstad schon vorm Anhören der Scheibe bescheinigen. In Sachen Verschleierungstaktik steht man den großen Vorbildern in nichts nach. Keine Texte, kein Bandfoto, nur vier Pseudonyme und die Information, dass „Sorgsvart“ anno 2005 im „Panser“ Studio von einem gewissen Björn Bergensen aufgenommen wurde.

Egal, was zählt ist letztlich allein die Musik. Das Label beschreibt sie als einen Bastard von GORGOROTH und TULUS, was man durchaus unterschreiben kann. Genauso könnte man noch ISVIND und KVIST als stilistische Wegweiser anführen. Doch wer darin eine latente Unterstellung des Kopierens herausliest, irrt. DREPHJARD klingen zwar so archaisch norwegisch wie eine Band nur irgend klingen kann, aber sie verkommen dabei nie zum Abziehbild ihrer Einflüsse.
Sägende Gitarren, klirrendes Schlagzeug, heiseres Gekrächze, wiegende, getragene Melodien im wohl dosierten Wechsel mit rasendem Geknüppel und stampfenden Rhythmen – all das hat man sicherlich schon Dutzende Male gelesen und gehört. Und dennoch hört sich „Sorgsvart“ für Kenner und Enthusiasten des norwegischen Stils authentisch und mit eigenem Geist beseelt an. Auf bekannte und doch eigene Weise bauen DREPHJARD eine herrlich archaische, erdige Atmosphäre auf, in der man Fjörde und Wälder beinahe schon greifen kann.
Nur leider verpassen sie es wirklich ergreifende Momente darin unterzubringen. Zu leicht und gewohnt gehen die vier Lieder ins Ohr („Angst“ ist nur Zwischenspiel), un- oder außergewöhnliche Ideen sucht man vergebens.

Neben der naturgemäß kurzen Spielzeit einer Mini-CD ist es genau dieser Aspekt, der die Langlebigkeit der Scheibe klar beschneidet. Aber ein netter Appetithappen fürs folgende Album ist es allemal und für treue Anhänger der norwegischen Schule gehört „Sorgsvart“ zum Pflichtprogramm. Unentschiedene können erst mal ein Ohr am MP3-Schmankerl riskieren.

Trackliste:
01. Intro
02. Kald jord
03. Necroromantisk Sermonia
04. Iskald
05. Angst
06. Sorgsvart


Karsten Heim [Lone Wolf Winter]
22.05.2006 | 22:26
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