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Cover von Dropkick Murphys -- Signed And Sealed In Blood
Band: Dropkick Murphys Homepage Dropkick Murphys bei Facebook Metalnews nach 'Dropkick Murphys' durchsuchenDropkick Murphys
Album:Signed And Sealed In Blood
Genre:Folk, Punk, Punkrock
Label:Born & Bred Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:11.01.13
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"Ein Schritt vor und zwei zurück"

Nach dem erst 2011 erschienenen, gelungenen „Going Out In Style“ meldet sich die Bostoner Folk/Punk/Rock-Truppe DROPKICK MURPHYS bereits mit ihrem neuen und inzwischen achten Studioalbum zurück: „Signed And Sealed In Blood“.

Wobei die Jungs schon im Vorfeld geäußert hatten, dass die neue Scheibe wieder deutlich mehr zurück zu den Wurzeln gehen wird und der eher nachdenkliche, vielschichtige, ruhige Ansatz des Vorgängers, zudem ein Konzeptalbum, diesmal keine große Rolle spielen wird. Was sich auch musikalisch sofort bemerkbar macht, denn die „Murphys“ setzen auf „Signed And Sealed In Blood“ eher auf Eingängigkeit und den Spaßfaktor. So zum Beispiel beim starken „The Boys Are Back“ – eine klare Kampfansage, die mit den ebenfalls sehr eingängigen und schnellen Abgehnummern „Burn“ und „The Battle Rages On“ fortgesetzt wird. „Rose Tattoo“ ist hingegen als Single nicht unbedingt geschickt gewählt, da der Song zwar in Ordnung geht, der Refrain aber arg überstrapaziert und irgendwann eintönig wird [siehe auch „Don't Tear Us Apart“]. Ähnliches gilt für das neu vertonte „Jimmy Collins' Wake“, das z.B. an die neuen, sehr guten Versionen der DROPKICK MURPHYS von „Fields Of Athenry“ oder auch „Flannigan's Ball“ nicht heranreichen kann. Dann wäre da noch „The Season's Upon Us“, das zwar auf den ersten Blick wie ein kitschiges Weihnachtslied anmutet, aber rein textlich bitterböse zynisch bis ironisch ist und das Thema Dysfunktionalität innerhalb der Familie anspricht – also doch nicht alles nur Jux auf „Signed And Sealed In Blood“. Ein bisschen mehr Dampf hätte insgesamt aber doch nicht geschadet, denn das fast schon schnulzige „End Of The Night“ eignet sich eher zum Mitschunkeln oder Rausschmeißer als zum Abgehen. Und so sehr die DROPKICK MURPHYS musikalisch und auch aufgrund der zahlreichen Folk-Instrumentierung – von Bouzouki, Banjo bis Whistles und Dudelsack sowie mehrstimmigem Gesang ist natürlich wieder alles vertreten – ihr Handwerk verstehen, so geht „Signed And Sealed In Blood“ zum Ende hin ein wenig die Luft aus, da es an Hits über die gesamte Albumlänge hinweg eher mangelt.

Auch auf ihrem achten Album liefern die DROPKICK MURPHYS vor allem Mucke zum Tanzen, Feiern, Abgehen und Spaßhaben, sodass ein Großteil der Nummern vor allem auf den zahlreichen Sommerfestivals ziemlich zünden dürfte. Dennoch kommen sie trotz der Rückbesinnung auf mehr Eingängigkeit mit „Signed And Sealed In Blood“ nicht ganz an das übrigens bislang kommerziell erfolgreichste Album, „Going Out In Style“, heran, während auch die älteren Werke definitiv mehr Schwung, Frische, rotzig-ruppigen Charme und auch eine bessere Umsetzung der traditionellen Stücke mit sich brachten. Unterm Strich ist „Signed And Sealed In Blood“ jedoch ein Album, das keinen Murphys-Fan wirklich enttäuschen wird, sondern durchaus den einen oder anderen Knaller parat hält; dennoch wäre hier mehr drin gewesen – aber wir werden ja schließlich alle nicht jünger! Fazit: Knappe 5 Punkte.

Trackliste:
01. The Boys Are Back
02. Prisoner's Song
03. Rose Tattoo
04. Burn
05. Jimmy Collins' Wake
06. The Season's Upon Us
07. The Battle Rages On
08. Don't Tear Us Apart
09. My Hero
10. Out On The Town
11. Out Of Our Heads
12. End Of The Night
Spielzeit: 00:40:57

Line-Up:
Al Barr – Lead Vocals
Tim Brennan – Guitars, Accordion, Whistles, Vocals
Ken Casey – Bass, Lead Vocals
Jeff DaRosa – Banjo, Bouzouki, Mandolin, Harmonica, Acoustic Guitars, Mondola, Vocals
Matt Kelly – Drums, Vocals
James Lynch – Guitars, Vocals
Scruffy Wallace – Bagpipes, Whistles
Alexander Eitner [soulsatzero]
05.01.2013 | 15:53
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