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News zu Dry Kill Logic
Reviews von Dry Kill Logic
CD Review: Dry Kill Logic - The Dead And Dreaming

Dry Kill Logic
The Dead And Dreaming


Metalcore / Neo-Thrash / Nu-Metal / Hardcore
3.5 von 7 Punkten
"„The Dead And Dreaming“ ist der Titel des nunmehr vierten Albums (und der zweiten Label-Ve... [mehr]"
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Cover von Dry Kill Logic -- Of Vengeance And Violence
Band: Dry Kill Logic Homepage  Metalnews nach 'Dry Kill Logic' durchsuchenDry Kill Logic
Album:Of Vengeance And Violence
Genre:Metalcore, Thrash Metal
Label:Repossession Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:16.10.06
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"Totgesagte leben länger"

Eigentlich kann einem DRY KILL LOGIC schon fast Leid tun. Besetzungswechsel en Masse, von ihren alten Labels immer wieder in eine andere musikalische Richtung gedrängt und danach fallen gelassen, wie eine heiße Kartoffel. Klangen sie auf ihrem (recht guten) Roadrunner Einstand „The Darker Side Of Nonsense“ noch wie der kleine Bruder von Slipknot, so musste man beim SPV-Output „The Dead And Dreaming“ klingen wie eine 08/15 Metalcore Kapelle. Auch die EP "The Magellen Complex" wollte nicht mehr so recht zünden, umso erstaunlicher, dass mit „Of Vengeance And Violence“ nun der vierte Longplayer auf den Markt kommt, den ich so persönlich niemals mehr von dem Quartett erwartet hätte: thrashiges Stakkato-Riffing, hartes und schnelles Doublebass-Geholze, melodische Licks und viel Groove. Man merkt förmlich, wie DRY KILL LOGIC ihren ganzen Frust über das Musik Business herausschreien und zeigen ihren Feinden 13 dicke Mittelfingerchen.

Klar, der Metalcore-Trend ist auch an der Band aus New York nicht spurlos vorbei gegangen aber im Gegensatz zu vielen anderen Gruppen verlassen sich die vier Chorknaben nicht auf das ständige Laut/Leise/Breakdown-Geplänkel, sondern orientieren sich eher am PANTERA-lastigen Thrash der mittigen Neunziger. Neben harten Krachern wie etwa „My Dying Heart“, „Boneyard“ oder dem ultrafetten „Dead Man's Eyes“, hat sich mit „Kingdom Of The Blind“ eine erstklassige Powerballade versteckt, welche zeigt, dass Sänger Cliff nicht nur brüllen kann wie ein brunftiger Bergwolf, sondern das er auch eine absolut hörenswerte Singstimme besitzt. Mit „In Memoria“ hat sich sogar eine Nummer eingefunden, die von der Art her an den Schmusesong „Good Night“ vom „Darker Side…“ Album erinnert. Aber sonst regiert hier der Vorschlaghammer und es gibt pausenlos einen auf die Zwölf.

DRY KILL LOGIC haben glücklicherweise noch einmal die Kurve gekriegt und haben mit „Of Vengeance And Violence“ das beste Album ihrer Karriere aufgenommen. Bleibt ihnen nur zu wünschen, dass ihr neues Label diesen Rohdiamanten nicht mehr so schnell hergibt und ihn vielleicht auch ungeschliffen lässt. Mit allen Ecken und Kanten und allem, was dazu gehört. Verdient hätten es die New Yorker auf jeden Fall.

Trackliste:
01. L5 [Prologue]
02. My Dying Heart
03. 4039
04. Caught In The Storm
05. From Victim To Killer
06. Innocence Of Genius
07. Boneyard
08. Kingdom Of The Blind
09. Dead Man's Eyes
10. Confidence Vs Consequence
11. Breaking The Broken
12. Lying Through Your Teeth
13. In Memoria


Lorenz von König [LvK]
19.10.2006 | 01:14
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