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Reviews von Duff McKagan's Loaded
CD Review: Duff McKagan's Loaded - Wasted Heart

Duff McKagan's Loaded
Wasted Heart


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Cover von Duff McKagan's Loaded -- Sick
Band: Duff McKagan's Loaded Homepage Duff McKagan's Loaded bei Facebook Metalnews nach 'Duff McKagan's Loaded' durchsuchenDuff McKagan's Loaded
Album:Sick
Genre:Hard Rock, Rock
Label:Century Media
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:27.03.09
CD kaufen:'Duff McKagan's Loaded - Sick' bei amazon.de kaufen
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Duff McKagan war bekanntlich ja mal Bassist in der größten amerikanischen Hardrockband der 90er und seit seinem Ausscheiden bei GUNS N' ROSES nicht eben untätig: erst die All-Star-Band VELVET REVOLVER und nun sein jüngstes Baby namens LOADED mit neuem Langspieler.

Nun wird aber längst nicht alles, was so ein ex-Gunner anlangt, automatisch zu Gold [wie man ja schon an Slashs Solo-Versuchen gesehen hat], noch ist jeder Basser auch gleichzeitig ein begnadeter Gitarrist: der Opener „Sick“ rockt zwar mit hemdsärmelig-bodenständigem Drive und THE CLASH-/SEX PISTOLS-Attitüde drauflos, das ist aber eigentlich auch schon alles.
Die „Sleaze Factory“ bietet ihrem Namen entsprechend, zwar eher klassisch-bluesigen, letztlich aber halt auch nur durchschnittlichen, angesleazten Rock mit gelegentlich aufblitzenden GN'R-Momenten, wie auch das extrem auf Airplay getrimmte “Flatline“ mit immerhin Slash-esker Sologitarre. „IOU“ gibt sich im Anschluss eher irrelevant, mit klebrig-gefälligem Refrain und 08/15-Gitarren, was diverse andere, von vornherein weichgespülte Poser-Rocker vor Jahrzehnten schon besser hingebracht haben. Zudem erinnert mich das bis hierhin alles auch eher an eine etwas seltsame Mischung aus THE GODFATHERS und SHIHAD...
„The Slide“ hat glücklicherweise wieder etwas mehr Punk'n'Roll-Vibe zu bieten, mit allerdings deutlich zuviel Backingchören, das bedröppelt-betuliche „Mothers Day“ dagegen möchte man nicht mal der Schwiegermutti zum Muttertag verehren, da rockt jede POISON-Ballade vehementer.
Ein passabler Sänger ist Mr. McKagan immer noch nicht, das macht er aber mit seiner Unfähigkeit, griffige Rocksongs zu verfassen, locker wieder wett: “I See Through You“ als leidlich angepunkter GN'R-Rocker, ebenso wie „Forgive Me“ mit Gewalt auf Radioformat gebügelt und “No Shame“ wieder eine versuchte Halbballade, eher cheesy denn sleazy und mit eigentlich schlimmem Refrain.
Die Gitarren verstehen ihr Handwerk zwar meist, werden aber zu oft in Zwangsharmonien und Popschachteln gepackt, statt sie mal ordenlich losrocken zu lassen.
„Blind Date Girl“ gniedelt dann in Country Rock-meets-HUEY LEWIS-Belanglosigkeit [„She's my super freaky blind date girl, lalala, alright...“] dahin, dass sich wahrscheinlich sogar BILLY RAY CYRUS beschämt abgewendet hätte, da kann auch eine elektrifizierte Version der Schmonzette „Wasted Heart“ von der letzten EP nichts, aber auch gar nichts mehr retten.

Das hier ist, bis auf zwei, drei passable Nummern, bestenfalls gut gemeinter Klischee-Rock mit wenig punkigen Momenten, noch weniger Klasse und nicht mal mehr annähernd im Schatten der einst großen GN'R-Vergangenheit, da mag man von Axls megalomanischem New Rock-Gedöns auf "Chinese Democracy" halten, was man will, aber derartige musikalische Entgleisungen hat der sich wenigstens zu Gunsten von Mehrfachlifting und Breitwandgitarren verkniffen.

Trackliste:
01. Sick
02. Sleaze Factory
03. Flatline
04. IOU
05. The Slide
06. Translucent
07. Mothers Day
08. I See Through You
09. Forgive Me
10. No Shame
11. Blind Date Girl
12. Wasted Heart [Electric Version]
13. No More
Spielzeit: 00:49:49

Line-Up:
Duff McKagan - Vocals, Guitar
Mike Squires - Guitar
Jeff Rouse - Bass
Geoff Reading – Drums
Dirk Konz [dkay]
23.03.2009 | 21:39
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