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Cover von Dungeon -- One Step Beyond
Band: Dungeon Homepage  Metalnews nach 'Dungeon' durchsuchenDungeon
Album:One Step Beyond
Genre:Melodic Speed Metal
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:28.02.05
CD kaufen:'Dungeon - One Step Beyond' bei amazon.de kaufen
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"Fasten your seatbelt zur Berg- und Talfahrt einer eigentlich starken Band"

Dungeon wurden 1989 in der Outback-Einöde von Broken Hill gegründet. Das anfänglich nur als Demo gedachte und lediglich in Japan veröffentlichte Debut „Demolition“ machte die Australier um Sänger und Gitarrist „Lord“ Tim praktisch über Nacht zum Geheimtipp. Vom japanischen Burrn! Magazin wurde man damals unter die zehn hoffnungsvollsten neuen Bands gewählt, doch der Nachfolger des Albums ließ auf sich warten. Erst 1999 nämlich, kam „Resurrection“ in die Plattenläden, war aber nicht weniger erfolgreich und öffnete der mittlerweile nach Sydney übergesiedelten Band einige Türen. 2002 folgte das lange und viel betourte Album „A Rise To Power“, bevor kurz darauf zu Promozwecken für die Japan Festival Tour ein Album mit unveröffentlichtem und rarem Material folgte. Als Abschluss dieser Ära kann schließlich „Rising Power“, eine Live CD/DVD, gelten. Fortan schlägt die Band nämlich mit neuer Plattenfirma im Rücken ein neues Kapitel ihrer Karriere auf und veröffentlicht ihr nunmehr fünftes Werk „One Step Beyond“.

Eröffnet wird das Album mit „The Power Within“, was allerdings keine gute Wahl war, da dieser Track für einen Opener einfach zu belanglos ausgefallen ist. Refrain wie Strophe sind allenfalls durchschnittlich und die Gesangsmelodie ist auch nicht sehr einfallsreich ausgefallen. Na ja, wenigstens wissen wir, wohin die musikalische Reise gehen soll. Die besteht nämlich hauptsächlich aus zwei alten Bekannten, auf der einen Seite teils heftige Thrashgitarren und auf der anderen Seite melodische und traditionelle Gesangslinien. „Lord“ Tim´s Stimme zählt zwar nicht zu den besten, kann aber durch ihren recht variablen Einsatz durchaus überzeugen. „Tarranno Del Mar“ zeigt nach dem schwachen Einstieg aber dann, wo der Hammer hängt. Die typischen Trademarks vermischen sich hier in bester Manier mit einem Refrain, der sich gewaschen hat. Ein guter Ohrwurm sollte auf jedem Album enthalten sein, Mission erfüllt! Singt in der Strophe eigentlich Chris Boltendahl? Auf hohem Level geht es gleich weiter und Song Nummer drei weiss mit seinen Highspeed – Midtempo Breaks eine neue Farbe zum bunten Stilmix der Band zu mischen. „Against The Wind“ ist zwar keine Ballade, wird aber größtenteils vom Gesang getragen, bevor es mit „The Art Of War“ wieder in die Vollen geht. Ein akkustisches Intro zu Beginn, rumpelndes Hochgeschwindigkeitsriffing im Anschluss, abwechselnd cleane und gegrunzte Vocals, ein gutes Solo, das sind die Zutaten, die auch für die musikalischen Vorbilder dieses Tracks, Annihilator gelten. Stellt sich nur die Frage, warum solch ein starker Song nicht am Anfang der Scheibe steht. Danach wird’s wieder etwas ruhiger und melodischer, wobei man aber verstärkt auf zweifache Leads setzt. „Surface Tension“ verliert sich dann wieder in grundloser Doublebass-Belanglosigkeit. Die Musik plätschert so vor sich hin, man ist durch das hohe Tempo der Platte nun schon etwas abgestumpft. Ein paar Midtempo-Groover hätten der Scheibe nicht schlecht getan. Ein letztes mal können die Australier mit „Under The Cross“ punkten, das zwar wieder jenseits der Schallmauer vor sich hin brettert, aber einen prägnanten Chorus aufweisen kann und besser arrangiert ist als sein Vorgänger.

„One Step Beyond“ hat definitiv seine Höhepunkte. Höhepunkte, die eindrucksvoll demonstrieren, was Dungeon eigentlich auf dem Kasten hätten. Leider kann die Band die Qualität ihrer Kompositionen nicht konstant auf einem Level halten, ja einige Stücke sinken wirklich stark gen Belanglosigkeit ab und so klingt die Platte im Gesamtbild zerfahren und zerfurcht. Hätte man hier und da einen langsameren Song eingestreut, würde das wahre Wunder bewirken. Schade, denn so gibt es nur 4 von 7 möglichen Punkten.

Trackliste:
01. The Power Within
02. Against The Wind
03. The Art Of War
04. The Hunger
05. Surface Tension
06. Tarranno Del Mar
07. One Step Beyond
08. Under The Cross
09. Epilogue


Georg Schillay [Cryxx]
28.03.2005 | 17:48
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