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News zu Dying Fetus
Dying Fetus - Video online
16.06.12
16.06.12
Dying Fetus - Studio-Video
18.04.12
18.04.12
Interviews mit Dying Fetus
Reviews von Dying Fetus
Dying Fetus
Purification Through Violence [Re-Issue]
Death Metal
Keine Wertung
"Brutality For The Masses"
Dying Fetus
Destroy The Opposition
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"Deathcore-Dämmerung"
Live-Berichte über Dying Fetus
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"[...] if you're ready for the boobs and sex and weed [...]"
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"Blaupause der Modern-Extreme" | ||||||||||||||||||
| Schon irgendwie witzig: Die ganz frühen Werke der sterbenden Föten klingen in der remasterten Version zumindest besser als das offizielle, zwei Jahre später erschienene Debütalbum. Was Sammler ärgern mag, die schon eine der zuvor veröffentlichten Auflagen von „Infatuation With Malevolence“ [Compilation des 93er Demos „Bathe In Entrails“ und der 94er Aufnahme „Infatuation With Malevolence", die bereits 1995 und 1998 zu Re-Issue-Ehren kamen] besitzen, freut jüngere Anhänger dieser Institution sicherlich um einiges mehr. Im zwar schicken, aber ohne Booklet auskommenden Digi-Pack wird diese Blaupause des Slam Death Metal auch anderthalb Jahrzehnte nach ihrer ersten Fleischwerdung genug Fans begeistern, denn das Material klingt nicht nur ungemein frisch und soundmäßig auf der Höhe der Zeit, sondern misst sich auch noch locker mit jedem zweiten heutigen Release dieser Sparte. Allerdings ist das zweite Demo schon sehr viel näher am heutigen FETUS-Sound dran als das blutige „Bathe In …“, das noch deutliche Vorlieben für OBITUARY und Konsorten durchscheinen lässt. Songs wie das geniale „Eviscerated Offspring“ oder das mal hysterisch scheppernde, mal schleppend geriffte „…And The Weak Shall Suffer“ zeigen sehr deutlich, wer die Brutalo-Horden, die einige Jahre später aus ihren Löchern krochen, tatsächlich am meisten beeinflusst hat. Zwar kompositorisch sowie technisch [Schlagzeugarbeit] noch nicht mit späteren Releases wie „Destroy The Opposition“ oder „War Of Attrition““ vergleichbar, blitzen überall die genialen Ideen Gallaghers und Nethertons auf, die dem Death Metal der folgenden Jahre ihren Stempel aufdrücken würden wie wenige andere Bands. Besonders John Gallaghers von James Murphy beeinflusste Soli zeigen schon früh, welches Ausnahmemusikerhirn hier am Werk ist. Aber auch die Grundzutaten, die von simpel losgroovenden Moshparts über Rasereien bis hin zu verschnörkelten Frickel-Abfahrten reichen, lassen aufhorchen. „Bathe In Entrails“ ist da natürlich eine andere Hausnummer. Und das liegt nicht nur an den Splatter & Gore-Lyrics, die zu jenem Zeitpunkt sozialkritischen Überlegungen noch keinen Raum ließen. Gallagher zockt die Drums selbst, was ihm nicht so flockig von der Hand geht, wie es den Songs vielleicht gut getan hätte. Dennoch sind Nummern wie der Titelsong oder das unsterbliche „Grotesque Impalement“ natürlich Kompositionen für die Ewigkeit. Ein schönes Päckchen mit einigen Liner Notes von Jason Netherton, dem ein dickes Booklet noch besser getan hätte. Lohnenswert ist die Anschaffung für Fans der Band, der Stilrichtung sowie der Musikhistorie aber allemal. | ||||||||||||||||||
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