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Cover von Dying Fetus -- War Of Attrition
Band: Dying Fetus Homepage  Metalnews nach 'Dying Fetus' durchsuchenDying Fetus
Album:War Of Attrition
Genre:Death Metal
Label:Relapse Records
Bewertung:7 von 7
Releasedatum:09.03.07
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"Perfekte Totmacher"

Die US-Proto-Totmacher sind zurück. John Gallagher und seine Mannschaft haben sich entschieden, die Experimente anderen Bands zu überlassen. Stattdessen schlägt man den kürzesten Pfad in Richtung präziser Apokalypse ein. Mit anderen Worten: Die Eingängigkeit und Groovebetontheit von „Stop At Nothing“ wurde weiter kultiviert.

Aber DYING FETUS wären nicht DYING FETUS, wenn sie scheinbar relaxte Riffs nicht mit Schwindel erregend filigranen Technik-Kapriolen erweitern würden – der unverkennbare FETUS-Stil eben. Nachzuhören ist dieses Phänomen beispielsweise im Opener „Homicidal Revolution“, der sich schon nach dem ersten Durchlauf im Schädel festsetzt, jedoch auch nach dem 20. Hörgenuss noch Überraschungen und winzige, fiese Details bietet. Auf diese Art erschließt sich dem aufgeweckten Death Metaller Hit um Hit. Das guttural vorgetragene „Raping The System“ zum Beispiel schraubt sich analog zum Titel geradezu in den Rezipienten hinein. „Insidious Repression“ definiert zunächst akribisch den Begriff Mördergroove, um dann entfesselt, jedoch stets mit Augenmerk auf höchste Einprägsamkeit, loszuknüppeln. „Unadulterated Hatred“ beginnt rasend mit einer Todesbleimelodie für die Ewigkeit, zieht sich selbst und den Konsumenten dann Schritt für Schritt in die Slomo-Hölle, um am Ende wieder eine Streugranate zu zünden, die nur zerfetztes Fleisch und Knochensplitter hinterlässt.
Dass man thematisch in den meisten Songs die amerikanisch-republikanische Politik der letzten paar Jahre ins Visier nimmt, dürfte schon bei einem Blick aufs Cover klar werden. Wie gut die Musik von „War Of Attrition“ auf Herrn Bushs seltsame Vorstellung von Demokratie passt, lässt sich prima demonstrieren, wenn man das Album einfach mal wahllos zu einer Dreiviertelstunde CNN-Berichterstattung laufen lässt. Immer wieder wohltuend in einer Zeit, da Bands ohne Rückgrat Angst vor der eigenen Meinung haben.
Und auch auf dem Soundsektor schlägt man vielen anderen Combos des Genres ein Schnippchen, indem man beweist, dass auch minimal getriggerte Bassdrums einem dahin treten können, wo’s schön weh tut. Mutig und irgendwie erfrischend organisch!

Der „Zermürbungskrieg“ bringt DYING FETUS vorläufig an die Spitze der amerikanischen Death Metal-Bewegung. Selbst Leute, die mit dem letzten Output nicht über die Gesamtdistanz warm wurden und eher die Göttergabe „Destroy The Opposition“ aufgrund ihrer vertrackteren Hymnen bevorzugen, werden dieses Bollwerk amerikanischen Knüppelstahls lieben lernen. Denn noch einmal: Hier ist alles authentisch und mit Liebe zum Detail ausgearbeitet worden, ohne das Wichtigste - den Song - aus den Augen zu verlieren. Mit einem Wort: perfekt!

Trackliste:
01. Homicidal Retribution
02. Fate Of The Condemned
03. Raping The System
04. Insidious Repression
05. Unadulterated Hatred
06. Ancient Rivalry
07. Parasites Of Catastrophe
08. Obsolete Deterrence


Marcus Italiani [Mattaru]
07.03.2007 | 09:03
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