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Cover von Early Man -- Death Potion
Band: Early Man Homepage Early Man bei Facebook Metalnews nach 'Early Man' durchsuchenEarly Man
Album:Death Potion
Genre:NwobHM, Thrash Metal
Label:The End Records
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:23.07.10
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"Singen, nicht schlafen!"

Retro ist in – das weiß inzwischen jeder und so sind Plattenfirmen allerorts bemüht, entsprechende Bands aufzutreiben um auch ein Stück vom Profitkuchen abzubekommen. Dass bei einer solchen Fülle an ähnlich gearteten Veröffentlichungen nicht alles Gold sein kann, was glänzt, liegt auf der Hand.

Dank der erwähnten Retro-Affinität der harten Musikszene kommen nun auch die Amerikaner EARLY MAN zur Ehre eines weiteren Release und lassen mit „Death Potion“ ihren zweiten Langspieler auf die Menschheit los. Geboten wird eine in der Theorie recht ansprechende Mischung aus Heavy Metal nach NwobHM-Rezept und klassischem Thrash Metal, allerdings soll sich bei genauerem Hinhören jedoch schnell herausstellen, dass EARLY MAN hier nur auf Sparflamme kochen: Schon der verhältnismäßig thrashige Opener „Death Potion“ reitet knappe fünf Minuten auf den gleichen drei Riffs herum, ohne dabei je durch Soli oder sonstige Parts unterbrochen zu werden, was schnell ermüdend wirkt. Auch das folgende „Brainwashed At Birth“, welches dank starker traditioneller Schlagseite im Intro an die Kollegen von WHITE WIZZARD erinnert und im Mittelteil zumindest kurzfristig mit zweistimmigen Gitarren aufwartet, beschränkt sich ansonsten auf wenig innovatives E-Saiten-Riffing, was weit weniger zwingend ist, als die Band es wohl gern hätte. Größtes Problem der Truppe ist neben mangelndem Einfallsreichtum beim Songwriting – neben schon x-mal da gewesenen Standart-Riffs und schmerzhaft vorhersehbaren Songstrukturen haben EARLY MAN wahrlich nicht viel zu bieten – auf „Death Potion“ hauptsächlich der Gesang von Frontmann Mike Conte. Während jener nämlich stimmlich durchaus zu 80er-inspiriertem Metal passt trägt der Mann seine Gesangslinien derart gelangweilt und damit so wenig überzeugend vor, dass der Zuhörer schnell den Eindruck gewinnt, der Ärmste würde im Augenblick lieber ganz woanders sein. Obendrein will das zweite EARLY MAN-Album einfach nicht zünden: Schon nach vier Liedern schleicht sich das Gefühl ein, alles gehört zu haben, was bei einer 13 Songs umfassenden Platte ein vernichtendes Urteil ist. Die einzige Ausnahme bietet „Fight“, das mit schönen Gitarrenläufen und originellen Riffs definitiv den besten Song auf „Death Potion“ darstellt.

EARLY MAN langweilen auf ihrem zweiten Album vornehmlich durch abgedroschene Riffs und eingeschlafenen Gesang und erinnern dabei wohlwollend betrachtet entfernt an Legenden wie DIAMOND HEAD und RAVEN. Fans der genannten Urgesteine lassen den Todestrunk allerdings lieber stehen und stillen ihren Durst anderswo.

Trackliste:
01. Death Potion
02. Brainwash At Birth
03. Someone Else's Nightmare
04. Nine Riders
05. Fight
06. Unseen Tormentor
07. Through Chemtrails
08. The Undertaker Is Calling You
09. Killdrone
10. I Am the Child Of Evil
11. By The Serpents Breath You Seeth
12. Six Mothers Of The War God
Spielzeit: 00:45:01

Line-Up:
Mike Conte - Vocals, Guitar
Pete Macy - Guitar
Tim Ramage - Bass
Adam Bennati - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
20.07.2010 | 16:27
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