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Cover von Echoes of Eternity -- The Forgotten Goddess
Band: Echoes of Eternity Homepage  Metalnews nach 'Echoes of Eternity' durchsuchenEchoes of Eternity
Album:The Forgotten Goddess
Genre:Dark Metal, Gothic Metal, Prog-Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:09.02.07
CD kaufen:'Echoes of Eternity - The Forgotten Goddess' bei amazon.de kaufen
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"Ordentliches Debüt mit kleinen Schönheitsfehlern"

Aus Los Angeles kommt das Quartett ECHOES OF ETERNITY, dass mit seinem Debüt "The Forgotten Goddess" durchaus für Aufsehen in der Metalszene sorgen kann. Musikalisch ist das Werk einwandfrei und auch handwerklich verstehen die Musiker ihre Arbeit auf höchstem technischen Niveau durchzuführen. Allerdings haben sie sich selbst zwischen die verschiedenen Stühle gesetzt: "The Forgotten Goddess" pendelt zwischen Dark Metal mit Melodic Death Metal Touch und starker Prog Metal-Schlagseite [von der Musik her] und hierzulande bekannten Gothic Metal-Versatzstücken [vom Gesang].

In diversen Passagen erinnert Sängerin Francine Boucher mit ihrer engelsgleichen Stimme mal an Amy Lee [EVANESCENCE], mal an Sharon den Adel [WITHIN TEMPTATION] und mal an die Schwestern Liv Kristine [LEAVES' EYES] und Carmen Espenaes [MIDNATTSOL]. Die Vergleiche zu den letzteren Beiden beziehen sich dabei vor allem auf die Intonation und die Gesangslinien. Dabei gehen ihre drei Mitmusiker deutlich härter zu Werke als alle genannten Bands zusammen und lassen ab und an auch SLAYER-Parts einfließen. Ansonsten stehen diverse skandinavischen Death Metal Bands Pate. Insgesamt hört sich die Mischung auch recht interessant und vielversprechend an, da die Amerikaner durchaus ein Gespür für feine Melodien und die Verbindung derer mit Härte haben. Zudem kommt durch die Abwechslung auch keine Langeweile beim Hörer auf, und die Band besitzt deutlich genug Eigenständigkeit.

Kommen wir nun aber zu den kleineren Schönheitsfehlern: Da wäre zunächst die Stimme von Francine Boucher. Zwar klingt sie größtenteils sehr gut, ist in manchen Passagen aber noch zu dünn um 100% zu überzeugen. Dazu kommt, dass kompositorisch manche Parts nicht komplett ausgereift klingen. Ein weiteres kleines Manko ist, dass ich das Gefühl habe, dass die Band an einigen Stellen etwas aneinander vorbei spielt und nicht miteinander. Dabei scheint es, als verzetteln sie sich in den komplexen Parts, anstatt auf den Punkt zu kommen.

Fazit: Alles in Allem ist "The Forgotten Goddess" trotzdem ein bemerkenswertes Debüt geworden. Ich bin mir sicher, dass man in Zukunft von ECHOES OF ETERNITY noch viel Positives hören wird. Höhepunte der Platte sind auf jeden Fall "Expressions In Flesh", "Voices In A Dream" und das majestätische "Lost Beneath A Silent Sky".

Trackliste:
01. Burning With Life
02. Expressions Of Flesh
03. Voices In A Dream
04. Towers Of Silence
05. The Forgotten Goddess
06. The Kingdom Within
07. Circles In Stone
08. Garden Of The Gods
09. Lost Beneath A Silent Sky
10. Adrift


Oliver Jung [Calandryll]
02.02.2007 | 21:08
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