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"Heimspiel mit Stolpersteinen"
Cover von Ecnephias -- Inferno
Band: Ecnephias Homepage Ecnephias bei Facebook Metalnews nach 'Ecnephias' durchsuchenEcnephias
Album:Inferno
Genre:Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
Label:Scarlet Records
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:09.12.11
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"Infer-nöö!"

Aus dem Süden Italiens stammen ECNEPHIAS, die, obschon seit 1996 aktiv, erst mit ihrem jüngsten Werk „Inferno“ den Weg in meine Ohren finden. Und obwohl die Metalszenen dieser Welt riesig, reichhaltig und unübersichtlich sind, bin ich nach wie vor der Ansicht: wenn man von einer seit über 15 Jahren aktiven Band nichts hört, hat das oft gute Gründe. Obwohl in diesem Fall der Bandgründung, glaubt man den Angaben bei Metalarchives, erst einmal eine Pause von 1996 bis 2004 folgte.

ECNEPHIAS haben sich atmoshphärischen/okkulten Death Doom auf die Fahnen geschrieben und leiten ihr Album standesgemäß mit einem kurzen Klavierstück ein, welches auf die folgende Musik hinweisen soll – und es in gewisser Weise auch tut. Denn wenn schon in „Naasseni“ gewisse Verbindungen aktiviert werden, geht der Klischee-Reigen mit “A Satana“ richtig los. Einfach gehaltene Riffs und unaufgeregtes Schlagzeug im unteren Midtempo bilden gemeinhin das Fundament, über das ECNEPHIAS ausgesprochen simple, meist von einer Gitarre getragene Melodien legen. Dazu kommen noch ein paar Keyboardklänge im Hintergrund, die irgendwo zwischen typischer, flächiger Akkordbegleitung und zugegebenermaßen ziemlich coolen Science-Fiction-Waberklängen variieren. Und grollender Männergesang über den Leibhaftigen fehlt natürlich auch nicht, sondern dominiert über weite Strecken das Geschehen – Ausflüge in den Klargesang unterstreichen dies eher.

Das alles ist an sich nicht das Problem von „Inferno“. Das Problem ist nämlich, dass die ganze Umsetzung dieser Musik dermaßen altbacken wirkt, dass man mit ECNEPHIAS oftmals fast Mitleid haben muss. Den allermeisten Stücken fehlt es auch einfach an Biss und Spannung. Ausnahmen gibt es – in lichten Momenten geht das Konzept von ECNEPHIAS auf und sie klingen, beispielsweise in „Buried In The Dark Abyss“ nach einer kauzigen Mischung aus uralten SENTENCED auf halber Geschwindigkeit, etwas PARADISE LOST und den Frühwerken des tschechischen Obskuritätenkabinetts ROOT. Doch insgesamt funktioniert das auf „Inferno“ leider viel zu selten. Schade eigentlich, denn gerade genanntes Stück hat durchaus seinen Charme...

Trackliste:
01. Naasseni
02. A Satana
03. A Stealthy Hand of an Occult Ghost
04. Buried in the Dark Abyss
05. Fiercer than any Fear
06. Voices of Dead Souls
07. Secret Ways
08. In my Black Church
09. Lamia
10. Chiesa Nera [Bonus Track]
Spielzeit: 00:42:04

Line-Up:
Mancan - Gitarre, Gesang, Programming
Sicarius - Keyboards, Klavier
Demil - Schlagzeug
Nikko - Gitarre
Miguel José Mastrizzi - Bass [live]
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
08.12.2011 | 14:12
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