.: SUCHE
    Erweiterte Suche
News zu Ecnephias
Mehr aus den Genres
CD Review: Pinkish Black - Razed To The Ground

Pinkish Black
Razed To The Ground


Doom Metal, Experimental, Gothic Rock
6 von 7 Punkten
"Tonnenschwer."
CD Review: Barren Earth - The Devil´s Revolve

Barren Earth
The Devil´s Revolve


Doom Metal, Melodic Death Metal, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Finnlands next Topband!"
CD Review: Moloken - Our Astral Circle

Moloken
Our Astral Circle


Doom Metal
4.5 von 7 Punkten
"Die Version fürs Wohnzimmer"
CD Review: Hooded Menace - Darkness Drips Forth

Hooded Menace
Darkness Drips Forth


Death Metal, Doom Metal
4.5 von 7 Punkten
"Grundsolider Doom/Death"
CD Review: Opium Warlords - We Meditate Under The Pussy In The Sky

Opium Warlords
We Meditate Under The Pussy In The Sky


Doom Metal, Experimental
5.5 von 7 Punkten
"Heilige Pussy im Himmel..."
CD Review: The Great Old Ones - EOD - A Tale Of Dark Legacy

The Great Old Ones
EOD - A Tale Of Dark Legacy


Black Metal, Melodic Black Metal, Power Metal
6 von 7 Punkten
"Zurück in Innsmouth"
CD Review: John Garcia - The Coyote Who Spoke In Tongues

John Garcia
The Coyote Who Spoke In Tongues


Akustik
5.5 von 7 Punkten
"Lagerfeuerromantik par excellence"
CD Review: Kreator - Gods Of Violence

Kreator
Gods Of Violence


Heavy Metal, Thrash Metal
7 von 7 Punkten
"Kein schwacher Moment"
CD Review: Victorius - Heart Of The Phoenix

Victorius
Heart Of The Phoenix


Heavy Metal, Power Metal
5 von 7 Punkten
"Drachenzähmen leicht gemacht"
CD Review: Wolfchant - Bloodwinter

Wolfchant
Bloodwinter


Pagan Metal, Viking Metal
4 von 7 Punkten
"Säbelrasseln"
Cover von Ecnephias -- Inferno
Band: Ecnephias Homepage Ecnephias bei Facebook Metalnews nach 'Ecnephias' durchsuchenEcnephias
Album:Inferno
Genre:Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
Label:Scarlet Records
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:09.12.11
CD kaufen:'Ecnephias - Inferno' bei amazon.de kaufen
Share:

"Infer-nöö!"

Aus dem Süden Italiens stammen ECNEPHIAS, die, obschon seit 1996 aktiv, erst mit ihrem jüngsten Werk „Inferno“ den Weg in meine Ohren finden. Und obwohl die Metalszenen dieser Welt riesig, reichhaltig und unübersichtlich sind, bin ich nach wie vor der Ansicht: wenn man von einer seit über 15 Jahren aktiven Band nichts hört, hat das oft gute Gründe. Obwohl in diesem Fall der Bandgründung, glaubt man den Angaben bei Metalarchives, erst einmal eine Pause von 1996 bis 2004 folgte.

ECNEPHIAS haben sich atmoshphärischen/okkulten Death Doom auf die Fahnen geschrieben und leiten ihr Album standesgemäß mit einem kurzen Klavierstück ein, welches auf die folgende Musik hinweisen soll – und es in gewisser Weise auch tut. Denn wenn schon in „Naasseni“ gewisse Verbindungen aktiviert werden, geht der Klischee-Reigen mit “A Satana“ richtig los. Einfach gehaltene Riffs und unaufgeregtes Schlagzeug im unteren Midtempo bilden gemeinhin das Fundament, über das ECNEPHIAS ausgesprochen simple, meist von einer Gitarre getragene Melodien legen. Dazu kommen noch ein paar Keyboardklänge im Hintergrund, die irgendwo zwischen typischer, flächiger Akkordbegleitung und zugegebenermaßen ziemlich coolen Science-Fiction-Waberklängen variieren. Und grollender Männergesang über den Leibhaftigen fehlt natürlich auch nicht, sondern dominiert über weite Strecken das Geschehen – Ausflüge in den Klargesang unterstreichen dies eher.

Das alles ist an sich nicht das Problem von „Inferno“. Das Problem ist nämlich, dass die ganze Umsetzung dieser Musik dermaßen altbacken wirkt, dass man mit ECNEPHIAS oftmals fast Mitleid haben muss. Den allermeisten Stücken fehlt es auch einfach an Biss und Spannung. Ausnahmen gibt es – in lichten Momenten geht das Konzept von ECNEPHIAS auf und sie klingen, beispielsweise in „Buried In The Dark Abyss“ nach einer kauzigen Mischung aus uralten SENTENCED auf halber Geschwindigkeit, etwas PARADISE LOST und den Frühwerken des tschechischen Obskuritätenkabinetts ROOT. Doch insgesamt funktioniert das auf „Inferno“ leider viel zu selten. Schade eigentlich, denn gerade genanntes Stück hat durchaus seinen Charme...

Trackliste:
01. Naasseni
02. A Satana
03. A Stealthy Hand of an Occult Ghost
04. Buried in the Dark Abyss
05. Fiercer than any Fear
06. Voices of Dead Souls
07. Secret Ways
08. In my Black Church
09. Lamia
10. Chiesa Nera [Bonus Track]
Spielzeit: 00:42:04

Line-Up:
Mancan - Gitarre, Gesang, Programming
Sicarius - Keyboards, Klavier
Demil - Schlagzeug
Nikko - Gitarre
Miguel José Mastrizzi - Bass [live]
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
08.12.2011 | 14:12
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin