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Cover von Eden's Curse -- Symphony Of Sin
Band: Eden's Curse Homepage Eden's Curse bei Facebook Metalnews nach 'Eden's Curse' durchsuchenEden's Curse
Album:Symphony Of Sin
Genre:AOR, Hard Rock, Melodic Metal
Label:AFM Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:04.10.13
CD kaufen:'Eden's Curse - Symphony Of Sin' bei amazon.de kaufen
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"Der Fluch der guten Kopie"

Bei den multikulturellen Melodic Metallern EDEN'S CURSE sind ein paar einschneidende Änderungen passiert: Namensgeber und Frontmann Michael Eden hat die Band verlassen und wurde seither durch Nikola Mijic ersetzt. Auch Keyboarder Alessandro Del Vecchio ist nicht länger Teil der Formation, die mit Steve Williams einen Nachfolger gefunden hat. Mit „Symphony Of Sin“ erscheint dieser Tage das vierte Album der Band.

Gemäß dem Namen der neuen Platte aus dem Hause EDEN'S CURSE geht es mit dem Titeltrack auch gleich reichlich theatralisch los – überladene Retorten-Streicher inbegriffen. Davon sollte man sich allerdings nicht schrecken lassen, denn die Nummer selbst startet sodann mit durchaus schmackhaftem Riffing und so schieben die Briten ihr neues Album mit „Symphony Of Sin“ schon mal ordentlich an. Auch im weiteren verlauf des Albums halten sich die symphonische Ausrutscher dezent in Grenzen. Die größte Neuerung stellt natürlich Sänger Nikola Mijic dar und dem Mann kann hier großes Können attestiert werden: Meister Mijic verfügt über die perfekte AOR- bzw. Melodic Metal-Stimme und fügt sich so selbstredend bestens in den Sound der Multikulti-Metaller ein, kann aber gleichzeitig nicht von sich behaupten, sonderlich eigenständig zu klingen. Der neue EDEN'S CURSE-Sänger ist kaum von den Stimmen solcher Bands wie POWERWORLD oder THE ORDER zu unterscheiden und da die Briten ja auch ziemlich die gleiche Musik machen, passt das natürlich. Diese Aussage soll das Schaffen der Truppe auch gar nicht abwerten - die Songs von „Symphony Of Sin“ bieten so ziemlich alles, was melodischer Metal braucht: Einen wahrlich fähigen Sänger, knackiges Riffing wie etwa in „Wings To Fly“, grundsolides Songwriting und feine Leadgitarren, wobei letztere häufig vom im Genre altbekannten Wechselspiel aus Klampfe und Keyboard leiden. An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass der ebenfalls erst jüngst in die Besetzung aufgenommene Steve Williams einen ganz hervorragenden Job an den Tasten macht. Dabei osziliert die Formation zwischen treibenden Uptempo-Rockern wie „Great Unknown“ oder „Sign Of The Cross“ und epischeren Nummern wie „Evil & Divine“ sowie „Fallen From Grace“. Auf der Kehrseite der Medaille steht, dass es bei EDEN'S CURSE keine Sekunde gelingt, auch nur annähernd individuell zu klingen: Songs wie „Unbreakable“ sind in ihrer Machart spitzenmäßige 80er-Huldigungen irgendwo zwischen WHITESNAKE, JOURNEY, Y&T und was zu jener Zeit noch so im Radio gespielt wurde – allerdings würde im Leben niemand darauf kommen, dass man da jetzt gerade EDEN'S CURSE hört. Es fehlt „Symphony Of Sin“ also trotz hochwertiger Einzelteile in der Gesamtheit an Wiedererkennungswert.

Bei Fans des melodischen Schermetalls der seligen 80er werden EDEN'S CURSE vermutlich ohnehin offene Türen einrennen und auch allen anderen sei zumindest das Reinhören wärmstens ans Herz gelegt. Dennoch besteht bei den internationalen Metallern nach wie vor Platz nach oben, denn einerseits fehlt es „Symphony Of Sin“ an Wiedererkennungswert und zudem fällt die Platte für ihr Genre ein bisschen zu lang aus.

Trackliste:
01. Symphony Of Sin
02. Break The Silence
03. Evil & Divine
04. Unbreakable
05. Fallen From Grace
06. Losing My Faith
07. Rock Bottom
08. Great Unknown
09. Turn The Page
10. Sign Of The Cross
11. Wings To Fly
12. Devil In Disguise
13. Where Is The Love?
Spielzeit: 01:07:08

Line-Up:
Nikola Mijic - Vocals
Thorsten Koehne - Guitar
Paul Logue - Bass
Steve Williams - Keyboard
Pete Newdeck - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
20.10.2013 | 14:19
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