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Cover von Eden's Curse -- Trinity
Band: Eden's Curse Homepage Eden's Curse bei Facebook Metalnews nach 'Eden's Curse' durchsuchenEden's Curse
Album:Trinity
Genre:Heavy Metal
Label:AFM Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:18.03.11
CD kaufen:'Eden's Curse - Trinity' bei amazon.de kaufen
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"Hat Hand und Fuß"

Nach zwei Alben und einer EP veröffentlichen die britischen Metaller mit „Trinity“ dieser Tage das verflixte dritte Album. Wird Longplayer Nummer drei die Truppe um Sänger Michael Eden endlich an die Spitze des Genres befördern?

Die Antwort lautet „nein“. Aber das ist auch gar nicht schlimm, denn an der Spitze ist nun mal nicht Platz für jedermann. Nach einem etwas eigenartigen Hörspiel-Intro liefern EDEN’S CURSE mit „Trinity“ durchweg anständigen wenn auch in keiner weise revolutionären Heavy Metal und paaren durchgehend ausladende Gitarreneskapaden mit hinreichend ansprechenden Keyboardmelodien. Dabei kommt die Truppe in Sachen Produktion und Komplexität recht modern daher, ist sich aber keineswegs zu schade, ihre 80er-Wurzeln zuzugeben: Neben der offensichtlichen DIO-Huldigung „Rock ’N’ Roll Children“ erinnern auch Nummern wie „No Holy Man“ – hier taucht übrigens niemand Geringerer als DREAM THEATER-Frontmann James LaBrie als Gastsänger auf – „Can’t Fool The Devil“ und „Dare To Be Different“ dank entsprechender Riffs und dezent platzierter Hammondorgel-Sounds stark an das Material des kleinen Mannes mit der großen Stimme. Zwar ist Sänger Michael Edens anfangs etwas befremdliche weil arg feminin anmutende Stimme etwas zu gewöhnlich, um an sein Vorbild heranzureichen, eine gute Figur macht der Mann aber nichtsdestotrotz. Insgesamt bieten EDEN’S CURSE mit „Trinity“ also durch die Bank technisch anspruchsvollen, sehr melodiösen und modern umgesetzten Heavy Metal, der oftmals schnell in den Nacken fährt, die Grenzen des Genres allerdings kaum erweitern wird. Wie so oft greifen auch die Briten ein ums andere Mal einen Tick zu tief ins Schmalzfass, was Balladen wie „Guardian Angel“ unerträglich macht, letztendlich darf Derartiges auf einem Album wie „Trinity“ aber auch nicht fehlen. Deutlich mehr stört da die dünne Produtkion der Platte, denn hier klingen die Gitarren nach virtuellem Verstärker und die durchweg etwas schwachbrüstige Instrumentierung kann gerade in theatralischen Momenten wie „Children Of The Tide“ unangenehm auffallen.

Während sich die Engländer auch nach der Veröffentlichung von „Trinity“ vermutlich weiterhin mit dem Mittelfeld begnügen müssen, zementieren EDEN’S CURSE mit ihrem neuen Album ihren Status als grundsolide Heavy Metal Band. Fans melodiöser Härte sei das Probehören wärmstens empfohlen.

Trackliste:
01. Trinitas Sanctus [Intro]
02. Trinity
03. Saints Of Tomorrow
04. No Holy Man [Feat. James LaBrie]
05. Guardian Angel
06. Can't Fool The Devil
07. Rivers Of Destiny
08. Dare To Be Different
09. Children Of The Tide
10. Black Widow [Feat. Andi Deris]
11. Jerusalem Sleeps
12. Rock 'N' Roll Children [DIO-Cover]
Spielzeit: 00:58:15

Line-Up:
Michael Eden - Vocals
Thorsten Koehne - Guitars
Paul Logue - Bass
Alessandro Del Vecchio - Keys
Pete Newdeck - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
18.03.2011 | 11:09
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