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Cover von Edenbridge -- The Bonding
Band: Edenbridge Homepage Edenbridge bei Facebook Metalnews nach 'Edenbridge' durchsuchenEdenbridge
Album:The Bonding
Genre:Female Fronted, Symphonic / Epic Metal
Label:Steamhammer
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:21.06.13
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"Der Fall der Untergrund-Titanen"

Als EDENBRIDGE zur Jahrtausendwende ihr Debüt auf den Markt brachten, da schrie der Untergrund vor Begeisterung. Die Band definierte zu diesem Zeitpunkt mit Bands wie WITHIN TEMPTATION und NIGHTWISH diese Art von Musik. Klassischer Frauengesang gemixt mit einer ordentlichen Portion Klassik und dann noch eine Dosis Heavy-Metal. Dieses Konzept ging auf den ersten Alben sehr gut auf und der Untergrund war sehr begeistert. Leider gelang es der Band nicht, aus den Schatten der anderen genannten Bands zu treten. Vielleicht, weil man einfach noch mehr auf das Gaspedal getreten hat und den größten Metalanteil in den Songs hatte. Zum Bedauern, entschied sich die Band, mit der Zeit einen Stilbruch durchzuführen, der sie musikalisch in eine neue Richtung bewegte, allerdings nicht erfolgreicher machte. Nun kommt also mit „The Bonding” das inzwischen achte Album der Band.

Der Opener „Mystic Rider” kommt tatsächlich sehr flott daher und bietet durchaus etwas der früheren Werke der Band. Leider hat der Song eine sehr gerade Linie und wirkt wenig verspielt. Schnell ist er, der Gesang ist wie immer ohne Beanstandung zu Bewerten und auch die symphonischen Elemente sind gut eingebettet. Trotzdem, der Song hat nichts, was man – jetzt wo das Genre schon mehr als explodiert ist, besonders macht oder gar abhebt. Danach folgt eine endlose Durststrecke von durchschnittlichen Songs. Zwar bieten die alle die Genre-Standards, aber wirklich in einer Sache außergewöhnlich sind sie nicht. Keine Killer-Refrains, keine Melodie, die die MELODIE ist, oder gar ein in sich so geniales Konzept, dass man an der CD kleben bleibt. Vielmehr wirkt die Platte in der Mitte eher anstrengend, da man sich in endlosen Mittempo-Passagen und der so genannten Belanglosigkeit ein Nest baut, aus welchem man nur schwer wieder rausfindet. Um es auf den Punkt zu bringen, erst beim letzten Track gibt es wieder etwas, das einen aufhorchen lässt. Mit dem Titelstück „The Bonding” haut man noch einen 15 Minuten langen Song raus, der durch seine komplexen Strukturen und seiner Länge, durchaus viel Platz lässt, um Details im Song zu entdecken. Leider muss man auch hier sagen, dass ging in der Länge schon einmal besser. So bietet das Album zwar einen Höhepunkt zum Abschluss aber kein großartiges Finale.

Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin niemand, der die alten Tage der Band jeden Tag beweint oder gar einen groll gegen die aktuellen Sachen hegt… Durchaus sind die Songs auf „The Bonding” alles andere als schlecht ABER… es geht in der heutigen Zeit einfach viel besser. Wer so einen geilen Einstieg in der Metalszene hinbekommt und sehen muss, wie das Genre um einen herum explodiert, der darf nicht auf der Stelle stehen bleiben und sich schon gar nicht zurückentwickeln – jedoch hat die Band genau das getan und gibt inzwischen zu viel mittelmäßige Kost ab, um mit dem Rest mithalten zu können.

Trackliste:
01.Mystic Rider
02.Alight A New Tomorrow
03.Star-Crossed Dreamer
04.The Invisible Force
05.Into A Sea Of Souls
06.Far Out Of Reach
07.Shadows Of My Memory
08.Death Is Not The End
09.The Bonding
Spielzeit: 00:58:59

Line-Up:
Lanvall – Guitars, Keyboards
Sabine Edelsbacher - Vocals
Dominik Sebastian - Guitars
Wolfgang Rothbauer - Bass
Max Pointner - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
24.07.2013 | 19:19
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