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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Edguy -- Age Of The Joker
Band: Edguy Homepage Edguy bei Facebook Metalnews nach 'Edguy' durchsuchenEdguy
Album:Age Of The Joker
Genre:Hard Rock, Melodic Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:26.08.11
CD kaufen:'Edguy - Age Of The Joker' bei amazon.de kaufen
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"Scorpions & Axxis JA – Helloween & Gamma Ray NEIN"

Wir schreiben das Jahr 2011 und EDGUY sind gewillt, mit dem Joker im Gepäck, die Welt zu erobern. Dass sich der Schreibstil von Tobias Sammet in den letzten Jahren sehr verändert hat, das dürfte sowohl EDGUY-Fans, als auch den AVANTASIA-Fans aufgefallen sein. In wieweit sich dies auf „Age Of The Joker“ bemerkbar macht, lässt sich aufklären.

Aller Anfang ist schwer und im Idealfall sucht man einen ersten Track aus, der erstens eine Wucht ist und zweitens für die Platte spricht. Dieses Mal fällt die Aufgabe auf den Titel „Robin Hood“. Wenn man Tobias Sammet als Spaßvogel sieht, als welchen er sich gerne ausgibt, war es nur eine Frage der Zeit, bis Robin Hood einmal thematisiert wird. Musikalisch gibt es etwas Epik und ein paar [inzwischen] EDGUY-typische Chöre. Man muss jedoch sagen, dass das Lied auch weiterhin die neuen EDGUY repräsentiert. Kein Speed Metal – lediglich Hard Rock gemischt mit Melodic Metal. Hier macht sich immer mehr der Einfluss von Bob Catley [MAGNUM] bemerkbar, der von Tobias als Vorbild angesehen wird. Durchaus ein guter Melodic-Metal-Song, der voll für das Album spricht. Danach geht es weiter mit „Nobody's Hero”. Der Titel entpuppt sich schnell als SCORPIONS-Rocker mit rockenden und eingängigen Gitarren. Tatsächlich zeigt man sich hier wieder von einer Hard-Rock-Seite, die im Refrain mit zuckersüßen Keyboards unterstrichen wird. Der Track geht ins Ohr aber ein komplexer und aufregender Song hört sich anders an. Es macht sich bemerkbar, dass Tobias immer mehr seine Rockattitüden auslebt. Auch dieses Mal stammt das Album im Alleingang von ihm. Die anderen Mitglieder waren zum zweiten Mal nicht an den Liedern – textlich oder musikalisch – beteiligt. Wer erwartet, dass das Album nun an Fahrt aufnimmt, der wird enttäuscht. Danach kommen erst einmal ein paar Epik-Melodic-Stampfer, die allesamt etwas länger ausfallen, allerdings nicht wirklich vielseitig sind, sondern sich durch die Länge stampfen. Bei dem Song „Pandora's Box” gibt es dann Blues-Gitarren, die zwar im Kontext lustig klingen aber nicht wirklich in die epischen Stimmungen des restlichen Albums passen. Bei „Breathe” dürfte vielen Fans dann die Kinnlade runterklappen. Technoartige Keyboards schießen von der ersten Sekunde los. Dies dann auch noch in einer Party-Zucker-Stimmung die klingt, als würde man SABATON mit SCOOTER paaren. Wer auf Geschwindigkeit setzt, der wird auf dem Album einmal bedient und zwar bei dem Titel „The Arcane Guild“. Der ist einigermaßen schnell auch wenn die Band das schon einmal besser hinbekommen hat. Mit „Behind The Gates To Midnight World” trumpft man ein weiteres Mal mit einem fast neun Minuten langen Song auf, der allerdings mit einmal sehr düster ausfällt und somit wieder im Kontext zum Rest etwas verwirrend wirkt. Auch hier schleppt man sich die ganze Zeit durch einen stampfenden und pompösen Song, der seine Höhepunkte in seinen Chören findet. Dann noch schnell eine weitere Ballade und dann ist Ende im Gelände.

Fazit: Man kann EDGUY abfeiern oder vorhalten was man will. Fakt ist, dass die Band sich damals wie heute von allen anderen Bands abhebt und ihr eigenes Ding durchzieht. Unverkennbar und mit einer ordentlichen Dosis Humor bahnt man sich auch weiterhin den Weg durch die Metal-Welt. Allerdings muss man auch ganz klar sagen, dass EDGUY seit guten fünf Jahren immer weniger mit dem zu tun haben, was sie einst waren – eine Speerspitze des Power-Metal-Genres. Die aktuellen Alben gehen allenfalls als Melodic-Metal-Alben durch aber genau ist dass was Tobias und seine Mannen wohl nun an den Mann bringen wollen. Die Platte ist dem aufgeschlossenen EDGUY-Fan, der auch die letzten Platten mochte, sehr zu empfehlen. Alte Fans und Power-Metal-Jünger genießen das Ganze lieber mit größter Vorsicht. Ein durchweg gutes Melodic-Album, welchem es ab und an etwas an Schwung fehlt.

Trackliste:
01. Robin Hood
02. Nobody's Hero
03. Rock Of Cashel
04. Pandora's Box
05. Breathe
06. Two Out Of Seven
07. Faces In The Darkness
08. The Arcane Guild
09. Fire On The Downline
10. Behind The Gates To Midnight World
11. Every Night Without You
Spielzeit: 01:01:02

Line-Up:
Tobias Exxel – Bass
Tobias Sammet – Vocals
Dirk Sauer - Guitar
Jens Ludwig – Guitar
Felix Bohnke - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
21.08.2011 | 13:08
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