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Album:Ultra-Selfish Revolution
Genre:Alternative, Modern Metal, Progressive
Label:Selfmadegod Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:06.03.09
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"Talent Award 2009"

Stan ist Jahrgang 1986 und hat unter dem Namen EGOIST mit "Ultra-Selfish Revolution" ein Album komplett alleine eingespielt. Okay, das ist nichts besonderes. Machen genug kleine Black Metaller schließlich jeden Tag am von Papa gesponserten Laptop. Aber die Qualität von EGOIST lässt die Kinnlade ganz schnell runterklappen: Anspruchsvoller, eingenständiger Metal irgendwo zwischen MESHUGGAH und FAITH NO MORE. Unfassbar technisch versiert, sowohl was Songwriting als auch die Performance an sich angeht.

Das häufige Problem des schlecht programmierten Drumcomputer bei musikalischen Alleingängen umgeht der Pole geschickt: Er hat als Drummer angefangen und hat sich dann erst die anderen Instrumente draufgeschafft. Praktisch. Außerdem ist der Gute mit einem wirklich coolen Organ gesegnet und kann sowohl Stimmbandterrorist als auch Sänger spielen. Unnötig zu erwähnen, dass Stan "Ultra-Selfish Revolution" auch noch produziert hat und ganz nebenbei noch für das Artwork zuständig war. Schon faszinierend, dass ein junger Kerl alleine kompetenter agieren kann als so mancher Zusammenschluss aus Band, Produzent und Grafiker. Erfrischend auch, dass Stan trotz seines Könnens nicht unbedingt versucht, die Grenzen der Extremität zu verschieben, sondern sein Augenmerk auf schlüssige Songs legt. Was aber nicht heißt, dass "Ultra-Selfish Revolution" nicht trotzdem ein harter Brocken geworden ist: Die Riffs sind trocken, massiv und schwer, das Drumming verschachtelt und feingliedrig. Bei manchen Parts hat sich ein leicht angeschrägter Grunge-Touch eingeschlichen, der EGOIST endgültig aus jeglichen Schubladen katapultiert. Als Sahnehäubchen hat PESTILENCE-Mastermind Patrick Mameli zwei grandiose Soli eingespielt, die bei den Songs "These Strange Things" und "(Not) The End" für Staunen sorgen. Weitere Highlights sind das etwas ruhigere "Near Warm Fireplace", das luftig-schräge "On", das wunderschöne Ende von besagtem "(Not) The End" und der Rausschmeißer "Bright Shift", bei dem die Stimme von Stan fast schon wie Trent Reznor auf Valiagra klingt.

Eine wirkliche Zielgruppe für EGOIST gibt es ganz sicher nicht, aber jeder Freund anspruchsvoller Hartwurstklänge, die gerne auch mal drölfzig Durchläufe zum Zünden brauchen könnn und defintiv keine ausgenudelten Pfade beschreiten, sollten, nein, müssen sich "Ultra-Selfish Revolution" auf sämtliche Listen schreiben.

Trackliste:
01. The Rest Will Follow
02. Lifeless Love/Loveless Life
03. On
04. Just Ones
05. These Strange Things
06. Near Warm Fireplace
07. (Not) The End
08. Bright Shift
Spielzeit: 00:40:20

Line-Up:
Stanislaw Wolonciej – Vocals, Guitar, Bass, Synthesizer, Drums
Michael Siegl [nnnon]
17.03.2009 | 19:19
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