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Band: Ehnahre bei Facebook Metalnews nach 'Ehnahre' durchsuchenEhnahre
Album:The Man Closing Up
Genre:Black/Death Metal, Doom Metal, Experimental
Label:Sound Devastation Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:29.09.08
CD kaufen:'Ehnahre - The Man Closing Up' bei amazon.de kaufen
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"Krach, nicht von dieser Welt"

Die Band mit dem merkwürdigen Namen EHNAHRE stammt aus Amerika und ist ein Projekt von Musikern, die schon vorher in verschiedenen kleinen Bands wie KAYO DOT tätig waren.
Es gibt ja Leute, die behaupten, auch wenn sie leicht nachvollziehbaren Metal wie von IRON MAIDEN etwa zu hören bekommen, dass diese Musik ja nur Krach sei. Kennt wohl jeder, den Spruch. Nun, bei EHNAHRE habe ich mich seit langem zunächst auch wieder zu diesem Urteil hinreißen lassen.

Die Musik der Amerikaner sollte man irgendwo zwischen 12-Ton-Musik und Ambient sowie Death-, Black-, und Doom Metal einordnen. Als Texte dienen Gedichte von Donald Justice. Richtige Songs gibt es nicht, die fünf Tracks stellen nur grobe Einteilungen dar. Songstrukturen oder etwas ähnlich Banales sucht man natürlich ohnehin vergeblich. Offiziell läuft das Ganze als Experimental Metal. Klingt anstrengend? Ist es auch.
Bei den ersten ein, zwei Durchläufen ist dieses Album wirklich nur Krach. Merkwürdige Geräusche, planlose Riffs und dazu natürlich Geschrei. Schnell bleiben aber doch einzelne Riffs im Kopf hängen, man beginnt die Atmosphäre zu begreifen und einige Details wie leise Stimmen oder in den Hintergrund gemischte Improvisationen zu entdecken, die zuerst in dieser rauen Soundlandschaft gnadenlos untergingen. Das Album macht also wider Erwarten schnell Spaß, was besonders an der Stimmung liegt, die größtenteils gelungen erzeugt wird. Das bringt die ganze Scheibe aber auch stark in Richtung Ambient oder gar Soundtrack. Wirklich bewusstes Zuhören ist bei manchen Passagen auch schnell langweilig, da oft minutelang fast nichts oder nichts Spannendes passiert, bis dann die nächste Riff-Welle über einen hereinbricht. Insofern ist "The Man Closing Up" von EHNAHRE ein gelungenes, atmosphärisches, jedoch auch sehr eigenwilliges bis problematisches Album.

Eigentlich kann man so ein Album ja nicht bewerten, denn die Musik ist so speziell, dass sie eben Fans von Doom Metal, experimentellem Black Metal oder auch Ambient/Drone gefallen könnte, aber nicht zwingend muss. Zunächst wollte ich die Scheibe einfach aus dem Fenster feuern und ein Review über das schlechteste Album ever schreiben. Schnell musste ich der Platte aber doch einige Qualitäten zusprechen und fand ein paar Passagen sogar richtig gelungen. Oft wird dieses Album aber trotzdem nicht in meinem CD-Player landen. Insofern ist dieses Album allen Fans der bereits genannten Genres zum Reinhören empfohlen. Death Metal-Fans lassen lieber die Finger davon und alle anderen ebenso.
Und da solche Musik eben so schwer zu bewerten ist, vergebe ich pauschale 4 Punkte, ausgehend vom Mittel 3,5 und mit einem halben drauf, für die deutliche Tendenz nach oben.

Trackliste:
01. Part I
02. Part II
03. Part III
04. Part IV
05. Part V
Spielzeit: 00:44:28

Line-Up:
Ryan McGuire - Bass, Double-bass, Gesang, Percussion
John Carchia - Gitarre, Gesang
D.J. Murray - Gitarre, Gesang, Keyboard
Tom Malone - Schlagzeug, Gitarre
Andrew Hock - Gitarre

Gastmusiker:

Jonah Jenkins - Gesang
Forbes Graham - Trompete
Greg Kelly - Trompete
Greg Massi - Gitarre
Noell Dorsey - Gesang
J Mark Inman - Geige
Nicolas Freund [Nicki]
23.10.2008 | 19:27
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