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Band: Eisheilig Homepage Eisheilig bei Facebook Metalnews nach 'Eisheilig' durchsuchenEisheilig
Album:Imperium
Genre:Gothic Metal, Rock
Label:Drakkar
Bewertung:2 von 7
Releasedatum:18.09.09
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"Schande. Lauft!"

Stilistischen Stillstand konnte man den Bochumern EISHEILIG wahrlich noch nie vorwerfen. Vor allem der letzte Dreher "Auf dem Weg in deine Welt" stieß mit seiner ruhigen, positiven Ausrichtung sicherlich einigen Fans der zackig-harschen, gotisch-angehauchten Werke der Band vor den Kopf. Trotzdem war "Auf dem Weg in deine Welt" ebenso wie der direkte Vorgänger "Elysium" durchaus gelungen und überraschte nicht nur durch den neuen Stil, sondern auch durch ungeahnte Tiefe. Auf dem neuen, inzwischen fünften Album "Imperium" sind zwar die harten, martialischen Riffs zurück, ein zweites "Elysium" ist die Scheibe trotzdem nicht geworden. Dabei wäre ein lumpige Kopie der Scheibe angesichts der Qualität von "Imperium" immer noch die bessere Lösung gewesen...

Zum einen ist es sehr schade, dass die Band die sehr interessante Ausrichtung von "Auf dem Weg in deine Welt" jetzt schon wieder eingemottet hat, zum anderen tut es richtig weh, was für ein halbgares und schwaches Album EISHEILIG da auf die Menschheit loslassen. Die zackigen RAMMSTEIN-Riffs knarzen wieder beherzt aus den Boxen, dazu kommt eine neue militärisch-bolschewistische Grundatmosphäre, die sich durch Texte und Musik ziehen. Gute Idee, schlecht umgesetzt. Der fast schon peinliche Opener "Imperium der Schande" [was für ein mieser Refrain...] macht seinem Name alle Ehre, der tief-monotone [Sprech-]Gesang von Mastermind Dennis Mikus klingt wie ausgewechselt und verwandelt - leider zum Negativen hin. "Tanzt das Kapital" muss mit einem MARILYN MANSON-B-Riff auskommen, das auf dem atmosphärisch vergleichbaren "The Golden Age Of Grotesque"-Album gnadenlos ausgemustert worden wäre. Der elektronische Schlusspunkt "Now We Leave" ist musikalisch sehr interessant geraten, knüpft an die Experimentierfreudigkeit der letzten Scheibe an, wird aber leider von Dennis kaputtgesprochen. Dass es der Bursche besser kann, hat er dabei doch so eindrucksvoll auf den letzten Album bewiesen. Keine Ahnung, was mit EISHEILIG hier passiert ist, aber das kann unmöglich die gleiche Band sein, die Songs von einem Kaliber wie "Sturm" oder "Wir leben" geschrieben hat. Es ist irgendwie bedenklich, wenn die Bandfotos das Überzeugendste an einem neuen Album sind.

"Imperium" ist eine Enttäuschung auf ganzer Linie. Einerseits ist es löblich, dass sich EISHEILIG nicht wiederholen wollen und immer wieder neue Wege suchen sich auszudrücken, aber dieses Mal hat man schlichtweg in die Quarktasche gegriffen. Vor allem der betont monotone Gesang macht einige passable Ideen zunichte. Trotzdem: Auch wenn der Gesang stärker ausgefallen wäre, hätte "Imperium" nicht wirklich viel zu bieten. Wie man es mit einem ähnlichem Konzept besser macht, haben die Österreicher STAHLHAMMER damals bei "Feind hört mit" [1999] gezeigt.

Trackliste:
01. Imperium der Schande
02. Lauft!
03. Tanzt das Kapital
04. Erben der Erde
05. Das letzte Gericht
06. Krieg dieses Planeten
07. Zeitgeist
08. Blut der Wölfe
09. Now We Leave
Spielzeit: 00:36:32

Line-Up:
Dennis Mikus - Vocals
Till Maiwald - Guitars
Markus Vogler - Bass
Dominik Sapia - Drums
Michael Siegl [nnnon]
10.09.2009 | 23:58
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