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Band: Eklipse Homepage  Metalnews nach 'Eklipse' durchsuchenEklipse
Album:Electric Air
Genre:Instrumental, Pop
Label:Premium Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:30.08.13
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"Die Rückkehr der „APOCALYPTICA-Girls“!"

Als EKLIPSE im vergangenen Jahr mit ihrem Debütalbum „A Night In Strings“ auf der Bildfläche erschienen sind, wurde das Quartett ziemlich schnell mit dem etwas despektierlichen Etikett „APOCALYPTICA mit Titten“ versehen. Das klingt natürlich nicht nett, bringt die ganze Chose aber dennoch ziemlich gut auf den Punkt – so auch auf „Electric Air“, dem zweiten EKLIPSE-Album, das jetzt erscheint.

Denn die vier jungen Damen agieren ähnlich wie die Finnen, die vor allem auf ihren ersten beiden Alben mehr oder minder populäre Songs mit ihren Celli in einen neuen, klassischen Kontext überführt haben. Allerdings nehmen sich EKLIPSE keine Stücke von METALLICA, SEPULTURA oder FAITH NO MORE vor, sondern schöpfen vornehmlich aus dem reichhaltigen Popmusik-Fundus und wo APOCALYPTICA mit vier Celli musizieren, sind EKLIPSE wie ein klassisches Streichquartett aufgestellt, das heißt neben einem Cello kommen hier noch eine Viola und zwei Violinen zum Einsatz. Soweit die Grundvoraussetzungen, nun aber zu den Details von „Electric Air“: da wäre zunächst einmal die Songauswahl, die – wie schon auf dem Debüt - weitestgehend mehr als ordentlich ist. Neben dem wunderschönen „Teardrop“ von MASSIVE ATTACK und „Supermassive Black Hole“ von MUSE gibt es auch das großartige „Rock The Casbah“ der Punkrock-Legenden THE CLASH, sowie Titel von Lykke Li, Adele, FLORENCE AND THE MACHINE und EMPIRE OF THE SUN zu hören. Auf den ersten Blick wirken lediglich die Auswahl von „Titanium“, im Original von David Guetta und Sia, „Until The End Of The World“ von APOPTYGMA BERZERK und Beethoven's „Ode An Die Freude“ etwas befremdlich. Umso erstaunlicher dann die Umsetzung speziell der ersten beiden Titel, die sich mit ihrer wunderbaren Dramatik im EKLIPSEschen Gewand als absolute Albumhighlights entpuppen, wohingegen die „Ode An Die Freude“, sowie die spröden, fast schon unspektakulären Interpretationen des im Original so faszinierenden „Where The Wild Roses Grow“ [von Nick Cave und Kylie Minogue] oder auch „We Are The People“ von EMPIRE OF THE SUN nicht wirklich überzeugen können. Alles in allem geht die Rechnung aber auch auf dem zweiten EKLIPSE-Album wieder absolut auf und die nicht ganz so gut gelungenen Interpretationen fallen nicht wirklich ins Gewicht.

Man muss natürlich eine gewisse Vorliebe für etwas abseitige Coverversionen haben und sollte dem Klassik-Genre nicht vollkommen abgeneigt sein, wenn man sich auf EKLIPSE einlässt. Dann aber kann man mit „Electric Air“ umso mehr Freude haben. Fans von APOCALYPTICA und Leute, die beim Namen David Garrett nicht sofort angewidert zusammenzucken, sollten das Album auf jeden Fall mal antesten!

Trackliste:
01. Titanium
02. Teardrop
03. I Follow Rivers
04. Where The Wild Roses Grow
05. Assassin's Creed
06. Set Fire To The Rain
07. Supermassive Black Hole
08. We Are The People
09. Until The End Of The World
10. Shake It Out
11. Rock The Casbah
12. Ode An Die Freude
Spielzeit: 00:42:56

Line-Up:
Helena - Cello
Viola - Viola
Miss E. - Violin
Scarlett - Violin
Timo Beisel [kaamos]
01.09.2013 | 01:55
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