.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Interviews mit Ektomorf
Reviews von Ektomorf
CD Review: Ektomorf - Retribution

Ektomorf
Retribution


Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Nicht lange gefackelt"
CD Review: Ektomorf - Redemption

Ektomorf
Redemption


Neo-Thrash
5 von 7 Punkten
"Backe, backe Kuchen - der Zoltàn hat gerufen"
CD Review: Ektomorf - Outcast

Ektomorf
Outcast


Neo-Thrash
6 von 7 Punkten
"Definitiv keine Zerebrotoniker"
CD Review: Ektomorf - Destroy

Ektomorf
Destroy


Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Ugarn – Here we go! Der bislang 5. Longplayer des Vierers wird in wenigen Tagen das Licht ... [mehr]"
Mehr aus den Genres
CD Review: Dekapitator - We Will Destroy...You Will Obey! [Re-Release]

Dekapitator
We Will Destroy...You Will Obey! [Re-Release]


Thrash Metal
Keine Wertung
"Sinnvolle Neuauflage"
CD Review: Steve von Till - A Grave Is A Grim Horse

Steve von Till
A Grave Is A Grim Horse


Akustik
5 von 7 Punkten
"Mit nahezu neurotischem Charisma"
CD Review: Sole Method - The Way Of The Descent

Sole Method
The Way Of The Descent


Thrash Metal
4 von 7 Punkten
"Noch keine perfekte Mischung"
CD Review: Saliva - Blood Stained Love Story

Saliva
Blood Stained Love Story


Alternative, Nu Metal
4 von 7 Punkten
"Südstaaten-Radio-Rock"
CD Review: Havok - Time Is Up

Havok
Time Is Up


Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Das wurde auch Zeit!"
CD Review: ZZ Top - The Very Baddest Of … [2CD]

ZZ Top
The Very Baddest Of … [2CD]


Blues / Bluesrock, Classic Rock
Keine Wertung
"Wirklich alles drauf - aber lieblos zusammengestellt!"
CD Review: Nazareth - Rock 'N' Roll Telephone

Nazareth
Rock 'N' Roll Telephone


Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
4.5 von 7 Punkten
"Das letzte Kläffen des heiseren Straßenköters"
CD Review: Nachtmystium - The World We Left Behind

Nachtmystium
The World We Left Behind


Black Metal
6.5 von 7 Punkten
"Schwanengesang"
CD Review: Gentle Giant - The Power And The Glory

Gentle Giant
The Power And The Glory


Prog Rock
Keine Wertung
"Dr. Wilson, übernehmen Sie!"
CD Review: Eluveitie - Origins

Eluveitie
Origins


Folk Metal, Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Gut, aber vorhersehbar"
Cover von Ektomorf -- The Acoustic
Band: Ektomorf Homepage Ektomorf bei MySpace.com Metalnews nach 'Ektomorf' durchsuchenEktomorf
Album:The Acoustic
Genre:Akustik, Nu Metal
Label:AFM Records
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:17.02.12
CD kaufen:'Ektomorf - The Acoustic' bei amazon.de kaufen
Share:

"Gut gemeint, aber nicht überzeugend"

Er hat es sicher gut gemeint, der liebe Zoltan Farkas. Er, der es von Anfang an leid war, dass seine Band EKTOMORF immer nur als die „Puszta-Variante von SOULFLY“ abgetan wurde und wird. Deshalb sollte das neue Werk mal etwas ganz anderes werden und es dürfte nicht wenige gegeben haben, die erst mal große Augen machten, als der wohl ziemlich eindeutige Titel „The Acoustic“ publik wurde.

Doch was – zumindest wenn man der Band nicht völlig negativ gegenübersteht – zunächst mal recht interessant klingt, ist im Endeffekt leider doch keine Offenbarung. EKTOMORF spielen fünf „Bandklassiker“, zwei Coverversionen [„Simple Man“ von LYNYRD SKYNYRD und „Folsom Prison Blues“ von JOHNNY CASH] und fünf gänzlich neue Kompositionen in spartanischen Arrangements und im akustischen Gewand. Der typische EKTOMORF-Groove wurde also freiwillig geopfert, die Instrumentalfraktion spielt ruhig und unaufgeregt und erinnert dabei abwechselnd an die durchaus reizvollen MTV-Unplugged Auftritte von KORN [bei den Bandklassikern] und PEARL JAM [bei den neuen Songs und den Coverversionen]. So weit, so gut! Wäre da nicht das Hauptfeld des Bandleaders Farkas - der Gesang. Auf den bisherigen regulären Veröffentlichungen geriet dieser, passend zum Bandsound, recht eindimensional. Farkas bellt und schreit darauf bekanntermaßen ausschließlich und peitscht so die wütenden Hymnen des Aufstands ordentlich nach vorne. Auf „The Acoustic“ versucht er sich nun erstmalig an „richtigem“ Gesang – zum Leidwesen der wirklich guten Arrangements und letztendlich des Hörers. Er versucht es wirklich, das merkt man und das kann und will man ihm auch nicht absprechen. Wirklich toll ist das aber nie, bei den neuen Songs „Be Free“ und „Fate“ ist es zumindest gut erträglich, gelegentlich wird es aber sogar richtig übel [beim „Folson Prison Blues“ klingt er haargenau wie Krusty der Clown].

Es ist in jedem Fall schön zu sehen, dass EKTOMORF nach all den Jahren mit „The Acoustic“ einmal etwas Neues ausprobieren, sie müssen aber de facto noch an der Feinjustierung arbeiten. Denkt man sich den Gesang weg, ist die Platte zwar nicht übermäßig spektakulär, aber auf jeden Fall gut gemacht. Da es den Gesang aber nun mal auch gibt, bleibt es bei einem zwar gut gemeinten, aber leider eher misslungenen Versuch.

Trackliste:
01. I Know Them
02. I'm In Hate
03. Be Free
04. Redemption
05. Simple Man
06. To Smoulder
07. Folsom Prison Blues
08. Again
09. Through Your Eyes
10. Fate
11. Stigmatized
12. Who Can I Trust
Spielzeit: 00:46:47

Line-Up:
Zoltan Farkas- Vocals, Guitars
Zsabolcs Murvai - Bass
Michael Rank - Guitars
Robert Jaksa - Drums
Timo Beisel [kaamos]
10.02.2012 | 23:31
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin