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Cover von Electric Wizard -- Time To Die
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Album:Time To Die
Genre:Doom Metal, Psychedelic, Sludge
Label:Spinefarm Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:29.09.14
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"Zaubert das Grinsen weg!"

Ach ja, das Kreuz mit der Zeit – gelegentlich fehlt sie zu nahezu allem. Zum Essen, zum Schlafen, eigentlich sogar zum Sterben. Und da kommen mir nichts, dir nichts ELECTRIC WIZARD vorbeigeschlichen und knallen einem auch noch mit „Time To Die“ das längste Album ihrer Karriere vor den Latz. Schönen Dank!

Schönen Dank werden angesichts von „Time To Die“ auch viele Zauberer-Fans der ersten Stunde sagen – ELECTRIC WIZARD selber, viel mehr aber noch den Umständen, mit denen sich die Band wohl in den vergangenen paar Jahren konfrontiert gesehen haben muss. „Time To Die“ geht in punkto Sound stark in Richtung des ewigen Referenzwerkes „Dopethrone“. Daran dürfte nicht zuletzt die Rückkehr von Mark Greening ans Schlagzeug beteiligt sein [obschon dieser zwischenzeitlich bereits wieder gegangen wurde, wie es aussieht]. Aber der ganze Frust und Ärger der letzten Jahre hat ELECTRIC WIZARD immerhin befähigt, ein echt geiles Doom-Scheibchen einzudröhnen. Dies besticht neben gewohnt auf den Punkt gebrachten Riffschwergewichten in bis an die Lärmgrenze verdrecktem, verkrustetem und verknarztem Sound auch durch eine hasserfüllte, feindselige Atmosphäre, die ihresgleichen auf den Vorgängeralben vergeblich sucht. Musikalisch gesehen ist damit das wichtige eigentlich gesagt – wer schon mal eine ELECTRIC WIZARD-Scheibe in der Anlage hatte weiß im Prinzip, was auf „Time To Die“ stattfindet. Gut, die gelegentlich und sehr geschmackvoll eingesetzte Orgel darf noch erwähnt werden. Das reicht dann aber an Analyse auch dicke aus, denn malmende, strudelnde Horrortrips wie „I Am Nothing“ oder „Funeral Of Your Mind“ funktionieren halt einfach nicht auf intellektueller Ebene.

Unpassende Tätigkeiten während des Genusses von „Time To Die“: Mit dem Kind spielen, den Abwasch machen, religionsphilosophische Diskussionen in respektvollem Ton führen, relativ gute Laune haben, das Leben insgesamt gar nicht schlecht finden. Passende Tätigkeiten während des Genusses von „Time To Die“: Diebstahl übertrieben vieler und großer Mordwaffen im örtlichen Baumarkt, high und böse sein, manisch wippen, die Wand anschreien.

Trackliste:
01. Incense For The Damned
02. Time To Die
03. I Am Nothing
04. Destroy Those Who Love God
05. Funeral Of Your Mind
06. We Love The Dead
07. Sadiowitch
08. Lucifer's Slaves
09. Saturn Dethroned
Spielzeit: 01:05:26

Line-Up:
Justin Oborn - Gitarre, Gesang
Liz Buckingham - Gitarre
Clayton Burgess - Bass
Simon Poole - Schlagzeug
Mark Greening - Schlagzeug auf "Time To Die"
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
05.10.2014 | 23:00
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