.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Twisted Sister - A Twisted Christmas

Twisted Sister
A Twisted Christmas


Hard Rock, Heavy Metal
Keine Wertung
"Kaum besser als die Weihnachts-LP von Roy Black"
CD Review: Crusader - Skinclad

Crusader
Skinclad


Heavy Metal, Power Metal
2.5 von 7 Punkten
"Gamma Ray auf Drogen???"
CD Review: Unisonic - Unisonic

Unisonic
Unisonic


Hard Rock, Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Angenehm überrascht"
CD Review: Tragodia - Mythmaker

Tragodia
Mythmaker


Melodic Metal, Power Metal, Prog-Metal
4 von 7 Punkten
"Tragisch"
CD Review: Sister Sin - Black Lotus

Sister Sin
Black Lotus


Heavy Metal, Sleaze Rock
6 von 7 Punkten
"Lotusblüte trifft ins Schwarze"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
CD Review: Evil Invaders - Feed Me Violence

Evil Invaders
Feed Me Violence


Heavy Metal, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Voll auf den Punkt"
Cover von Electro_Nomicon -- Unleashing The Shadows
Band: Electro_Nomicon Homepage Electro_Nomicon bei Facebook Metalnews nach 'Electro_Nomicon' durchsuchenElectro_Nomicon
Album:Unleashing The Shadows
Genre:Heavy Metal, Power Metal
Label:100% Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:11.10.13
CD kaufen:'Electro_Nomicon - Unleashing The Shadows' bei amazon.de kaufen
Share:

"Da mochte jemand DIO"

ELECTRO_NOMICON schreiben sich nicht nur eigenartig, sie sind auch eine relative eigenartige Zusammensetzung. Hier besteht tatsächlich die Mischung aus US-Amerikanischen Musikern und Argentinischen, welche sich zusammengesetzt haben, um „Unleashing The Shadows“ auf die Welt frei zu lassen. Dabei hat sich die Band über die Landesgrenzen hinaus zusammengesetzt, um das Werk fertig zu stellen. Nach fast zwei Jahren ist es nun soweit und die Band kann nun die Bühnen dieser Welt erobern.

In den ersten Minuten schießt einen „The Art Of Destruction“ ein recht kantiger, wenn auch druckvoller Opener entgegen, der schnell wirkt, es aber gar nicht wirklich ist. Hauptsächlich arbeiten die Gitarren hier im sehr klassischen Sinn und klingen dabei wie RAINBOW, WHITESNAKE und DIO. Wo wir gerade bei DIO sind: Sänger Diego Valdez klingt so was von erschreckend nach DIO, dass es schon fast beängstigend ist. Somit haben wir letztendlich eine druckvolle und etwas schnellere Version des Großmeisters. Manchmal erinnern die Strukturen und Aufbauten auch sehr nach MASTERPLAN. Lässt man dann noch die Keyboards von MASTERPLAN weg, dann hat man ELECTRO_NOMICON oder JORN LANDE Solo, der, - ach ja, auch irgendwie verdammt nach DIO klingen kann. Manchmal hat man das Gefühl, dass man eher einem DIO-Tribut lauscht, als das die Band hier groß einen eigenen Sound erschaffen will. Gerade ein Stampfer wie „Waiting“ ist schon sehr stark am Original angelehnt. Durchaus lassen einen die Songs gleich mitwippen und der Kopf bewegt sich auch immer schön brav zu den Drums aber das scheint hier mehr am DIO-Gen zu liegen, das doch alle tief in uns steckt. Dies soll nicht heißen, dass die Jungs ihre Sache hier schlecht machen – im Gegenteil… Man beherrscht das Feeling des Altmeisters wirklich sehr gut und auch die Songs sind wirklich gut in Szene gesetzt, und trotzdem bekommt man das Gefühl, dass man hier nur B-Ware zu hören bekommt. Wenn man so stark nach einer Ikone klingt, dann muss man damit rechnen, dass das eigene Material [auch wenn es eigentlich recht stark ist] immer mit dem großen Vorbild verglichen wird – und das man dort dann kaum eine Chance hat, dies liegt auf der Hand.

An sich macht das Debüt von „The Art Of Destruction“ durchaus Spaß. Man kann es ohne bedenken durchhören und wird sofort an den guten alten DIO erinnert. Die Songs gehen ins Bein, man wippt mit und ist für einen kurzen Moment in der Magie der alten Zeit verloren. Wenn dies das erklärte Ziel mit „Unleashing The Shadows“ war, dann hat die Band alle Hochachtung verdient – es gehr hervorragend auf. Wenn nicht, dann sollte die Band noch einmal ganz stark ihre Richtung überdenken. So oder so, mit dem aktuellen Sound wird es schwer, sich einen Namen zu machen, den sich der Hörer merken kann, ohne dabei zu sagen: Dass ist doch die Band, die so stark nach DIO klingt, oder?

Trackliste:
01 The Art Of Destruction
02 I Believe
03 Waiting
04 Do You Remember
05 Take Me
06 Dark Flight
07 You Are In The Shadows
08 New Beginning Day
09 Far Away
10 Pieces Of A Dream
Spielzeit: 00:43:26

Line-Up:
Diego Valdez - Vocals
Juan Jose Fornes - Guitars
Owen Bryant - Drums
Diego Rodriguez -Bass
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
24.10.2013 | 15:35
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin