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Album:Evocation I – The Arcane Dominion
Genre:Akustik, Folk
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:17.04.09
CD kaufen:'Eluveitie - Evocation I – The Arcane Dominion' bei amazon.de kaufen
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"Spannende neue Wege!"

Augenscheinlich benötigen die Jungs und Mädels von ELUVEITIE nur sehr wenig Schlaf und strotzen nur so vor Einfallsreichtum, wenn man sich vor Augen führt, dass das letzte Studioalbum, „Slania“, noch gar nicht so weit zurückliegt, die Band inzwischen fast ständig auf Tour war, unter anderem auch in den USA, und jetzt mit „Evocation I – The Arcane Dominion“ trotzdem schon eine neue Scheibe vorlegen kann. Und das Beeindruckende an diesem ausschließlich akustischen Silberling: Die Qualität stimmt nach wie vor!

Das zeigt sich schon beim düsteren Intro des Konzeptalbums, das sich weitgehend mit der keltischen Mythologie befasst, dabei nahezu ausschließlich auf altgallische Textquellen zurückgreift und somit unglaublich authentisch wirkt. ELUVEITIE leben und denken einfach ihre Einstellung auf eine sehr sympathische und glaubwürdige Art, was sich natürlich auch in der Musik widerspiegelt. Hier reiht sich buchstäblich Hit an Hit, während Chrigel im Vergleich zu den restlichen Veröffentlichungen ein wenig in den Hintergrund tritt und den Gesang oftmals Anna Murphy überlasst – eine ausgesprochen gute Idee, denn Anna vermag es ausgezeichnet, den vielschichtigen Songs eine zusätzliche Nuance zu verleihen, die sofort unter die Haut geht. Ob jetzt beim quirligen „Brictom“, dem melodiösen „The Arcane Dominion“, dem düsteren „Voveso In Mori“ oder dem nahezu poppig-eingängigen „Omnos“, der heimlichen Hymne von „Evocation I“, die Mischung stimmt einfach durchgehend auf der Folk-Scheibe der Schweizer. Auch ohne heftige/verzerrte Gitarren bekommt es die Band nämlich spielend auf die Reihe, sehr tiefgehende und packende Songs zu schreiben und zu vertonen, die entweder sofort in die Beine gehen oder auch zum nachdenklichen Innehalten einladen, sodass ELUVEITIE auf „Evocation I – The Arcane Dominion“ eine weitere Facette ihres ohnehin schon sehr vielschichtigen Sounds präsentieren. Um das Ganze abzurunden und noch mehr zu etwas wirklich Besonderem zu gestalten, hat sich die Band zudem der ausgezeichneten Beiträge einiger namhafter Musiker versichert, zum Beispiel Alan Nemtheanga von PRIMORDIAL, der dem Intro seine charismatische Stimme leiht, Fredy Schnyder von NUCLEUS TORN, Mina The Fiddler, Oli S. Tyr von FAUN sowie Sarah Wauquiez, der ehemaligen Drehleierspielerin zu Anfangszeiten von ELUVEITIE.

Kurzum: ELUVEITIE gehen mit „Evocation I – The Arcane Dominion“ zwar hörbar neue Wege, bleiben aber sich und ihrem Stil trotzdem treu und beleuchten sehr gelungen eine Facette ihres unverkennbaren und einzigartigen Sounds. Dabei herausgekommen ist ein in sich stimmiges und gefühlvolles Akustik-Konzeptalbum, das viele Emotionen beinhaltet, gekonnt vertont wurde und mit einer erstklassigen Produktion versehen ist. Es bleibt mit Spannung zu erwarten, wann mit „Evocation II – Visions“, dem zweiten Teil, sowie einer Live-Darbietung der Akustiksongs zu rechnen ist. Wieder einmal ganz große Klasse, was ELUVEITIE hier bieten!

Trackliste:
01. Sacrapos – At First Glance
02. Brictom
03. A Girls Oath
04. The Arcane Dominion
05. Within The Grove
06. The Cauldron Of Renascence
07. Nata
08. Omnos
09. Carnutian Forest
10. Dessumiis Luge
11. Gobanno
12. Voveso In Mori
13. Memento
14. Ne Regv Na
15. Sacrapos – The Disparaging Last Gaze
Spielzeit: 00:51:01

Line-Up:
Chrigel – Vocals, Mandola, etc.
Siméon – Guitar, Vocals
Ivo – Guitar
Kay – Bass, Vocals
Meri – Fiddle, Vocals
Anna – Hurdygurdy, Vocals
Päde – Whistles, Vocals
Merlin – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
11.04.2009 | 12:26
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