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Cover von Elvenking -- The Pagan Manifesto
Band: Elvenking Homepage Elvenking bei Facebook Metalnews nach 'Elvenking' durchsuchenElvenking
Album:The Pagan Manifesto
Genre:Folk Metal, Power Metal
Label:AFM Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:09.05.14
CD kaufen:'Elvenking - The Pagan Manifesto' bei amazon.de kaufen
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"Die König ist erwacht!"

Seit vielen Jahren tummelt sich ein König im Untergrund, dem es nach seinem Throne verlangt. Still und heimlich hat er eine starke Armee um sich versammelt, die seit nun fast 15 Jahren durch die Weltgeschichte zieht und immer mehr Schlachten zu gewinnen weiß. Viele Feinde nehmen den anstrebenden König nicht wahr oder lachen über ihn, nennt er sich doch selbst den König der Elfen. Belächelt und ausgelacht wird der König nur beachtet, wenn er eine große Schlacht gewonnen hat. Die letzten Schlachten wurden immer größer und lagen immer mehr im Munde des Volkes und nun kommt er... Der König will nach fast 15 Jahren endlich auf den Thron der ihn zusteht. Er zieht in die Schlacht und dies tut er mit seiner starken Armee – Namens - “The Pagan Manifesto”. Wo sie zu sehen sind, hinterlassen sie nur noch ein Schutt und Asche... Es ist Zeit, der König ist erwacht...

Um es auf den Punkt zu bringen, ELVENKING haben ein neues Album und dies ist mal ein echtes Brett geworden. Nach einem kurzen Intro geht es ordentlich zur Sache und damit ist die Situation mal mächtig untertrieben. Mit “King Of The Elves” zeigt man, dass man nicht nur erwachsen geworden ist, sondern dass in der Band viel mehr steckt, als eine Untergrundband, mit der nicht zu rechnen ist. In dem 13 Minuten langen Opus gibt es wirklich alles, was das Herz begehrt. Es schießt mit rasender Geschwindigkeit los, offenbart Chöre und vor allem ein sehr komplexes Gewand. Jawohl, die Herren geben sich von einer unglaublich technischen Seite und lassen kaum eine Melodie oder einen Takt länger als 30 Sekunden aufrecht. Dies ist so krass gelungen, dass man ganz nahe am Punkt ist, wo es zu anstrengend wirkt, dennoch rettet sich die Band in der letzten Sekunde wieder und macht daraus ein echt geniales Werk, das zu Recht seinen Titel trägt. Gegen Ende gibt es auch noch auf die Ohren von Amanda Somerville, die wohl vielen Leuten in dem Gerne ein Begriff sein dürfte. Nach diesem wirklich unglaublich reif klingenden Opener, gibt es dann etwas typischere Kost. Mit “Elvenlegions” geht es mit gutem Tempo nach vorne und der Refrain kann einfach nur punkten. Man bleibt erst einmal technisch, gibt Gas und zeigt, dass man sehr viel gereift ist, in den letzten Jahren. Im Fokus vom Sound steht immer noch die Geige, die dann mit typischen Power-Metal-Sound verpackt wird. Mit “Towards The Shores” bekommt man eine sehr schöne ELVENKING-Ballade, die auch Fans von BLIND GUARDIAN-Balladen nicht unberührt lassen dürfte. “Pagan Revolution” erinnert ganz stark an die Erfogsband THE LEVELLERS – allerdings nur von der Geige her. Interessanterweise ist es in den 60 Minuten Musik eigentlich nie langweilig, da die Songs sich nie wiederholen und man aus immer wieder neuen Ideen schöpft. Eine wirklich schöne Sache, der man in jeder Sekunde die Emotionen spürt, die in die Songs eingeflossen sind.

Auch hier hat die Band, die stets ihre Qualität halten konnte, durchaus wieder gezeigt, dass man sich ständig weiterentwickeln kann, ohne dabei auf die Wurzeln zu verzichten. Eigentlich haben wir bei der Platte einen Kandidaten, der volle Punktzahl verdient hätte, allerdings gibt es – trotz der gelungenen Songs – nur am Spannungsbogen noch etwas zu polieren. Hätte man die Songs in eine anderen Auflistung gebracht, wäre das Album noch runder. Da man die ganzen Hits und das Opuswerk an den Anfang gestellt hat, bekommt man trotz reichlicher Abwechslung das Gefühl, dass der Band am Ende die Luft ausgeht, was jedoch nicht der Fall ist. Hätte man dies noch beachtet, dann wäre auch der letzte Kritikpunkt aus der Welt geschafft.

Nun Genrekollegen verbeugt euch vor eurem König und wisset, dass er auf seinem Throne sitzt. Nun gilt es nicht mehr, ihn zu verteidigen, sondern ihm dem König streitig zu machen.




Trackliste:
01. The Manifesto
02. King Of The Elves
03. Elvenlegions
04. The Druid Ritual Of Oak
05. Moonbeam Stone Circle
06. The Solitaire
07. Towards The Shores
08. Pagan Revolution
09. Grandier s Funeral Pyre
10. Twilight Of Magic
11. Black Roses For The Wicked One
12. Witches Gather
13. Amethyst Bonus
14. Cyfarwydd Bonus
Spielzeit: 01:04:03

Line-Up:
Damnagoras - Vocals
Aydan - Guitar
Elyghen - Violine & Keyboards
Gorlan - Bass
Zender - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
12.05.2014 | 19:05
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