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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Ein Sound namens Dünn" | ||||||||||||||||||
| Schaut man sich die Viten der Bandmitglieder des 2001 in Freiburg gegründeten Quintetts EMERGE an, könnte man glauben, es hier mit fünf der gefragtesten Musiker aus den hiesigen Breitengraden zu tun zu haben und man ist geneigt, hinter deren Debütalbum „Perception One“ schon DAS ultimative und künftig legendäre Rockalbum aus deutschen Landen zu vermuten. Wenn dann aber die ersten Takte des Openers „Falling Down“ erklingen, muss man sich eingestehen, einfach mal wieder der überzogenen Euphorie des Beipackzettels auf den Leim gegangen zu sein, denn außergewöhnlich oder gar überragend ist das hier Gehörte nicht. Die Band orientiert sich soundtechnisch an modernem Hard Rock amerikanischer Prägung und spielt jederzeit gefällige, aber nur selten aufregende Songs. Spätestens nach dem dritten Stück „Why Don't You“ sind die Erwartungen an den Rest der Platte ziemlich in den Keller gesunken, so vorhersehbar und überraschungsarm geht es zu. Mit „Have You Ever“ folgt dann erwartungsgemäß [nach dem Stampfer, dem Rocker und dem Midtempo-Nümmerchen] noch die erste pathetische [Halb-]Ballade und mit kleinen Variationen in der Reihenfolge bringen die fünf jungen Männer auch die weiteren Stücke nach diesem altbekannten Schema ins Ziel. Nun wäre das alleine noch gar nicht mal so schlimm, „Perception One“ könnte ja dennoch als nette Hintergrundbeschallung viele Freunde finden, aber der dünne Sound macht auch diese Hoffnung gleich wieder zunichte. Die Songs schreien nach einem warmen und wattierten Klanggewand, wie man es von US-Produktionen der Marke NICKELBACK, CREED oder DAUGHTRY her kennt, in Wirklichkeit sind aber schon die Gitarren meistens viel zu leise und das Schlagzeug klingt auch nicht satt und wuchtig, sondern fad und verwischt und hat in etwa die Durchschlagskraft einer unverstärkten Triangel. Zugegeben, das klingt nun, als sei das Album eine einzige Katastrophe, aber das ginge dann doch deutlich zu weit. EMERGE sind sicher noch auf der Suche nach einer eigenen Identität und der Sound ist ein Griff ins Klo, das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Gruppe mit „Don't Tell Me“, der Ballade „Thursday II“ und dem Hidden-Track wenigstens drei wahrlich ordentliche, nein sogar recht gute Nummern geglückt sind. Letztgenannter scheint eine gewollte Demo-Aufnahme zu sein, traurig, dass er sich soundtechnisch nicht wirklich vom Rest abhebt. Ihr Potential lassen EMERGE in ein paar wenigen, raren Momenten aufblitzen, über weite Strecken ist das Songmaterial aber ähnlich spannend, wie die Staub- und Fusselsammlung unterm Bett eines Durchschnitts-Teenagers. Dazu kommt noch der fast schon unterirdische Sound und fertig ist ein Album, dass man niemandem wirklich empfehlen möchte. Noch sind die Breisgau-NICKELBACK leider viel zu nah dran, mit ihrem massentauglichen Rock nur die Herzen der Hausfrauen auf dem Stadtfest im Sturm zu erobern – für die großen Bühnen der Welt fehlt derzeit hingegen noch ein gutes Stück. | ||||||||||||||||||
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