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Album:Kill Your Demons
Genre:Alternative, Modern Metal
Label:AFM Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:29.09.17
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"Den Dämonen an den Kragen"

Manchmal bedarf es einer Initialzündung. Da lungert man auf einem Festival herum und blättert im Programmheft. In der Hoffnung, mal eine Band oder einen Künstler zu erleben, den man nicht gefühlt dutzendfach gesehen hat. So erging es mir in diesem Jahr auf dem Summer Breeze Open Air. Plötzlich waren sie da, die EMIL BULLS und legten zur gepflegten Nachmittagsstunde einen ziemlich ansprechenden Gig auf das Parkett oder vielmehr auf die Bühnenbretter. Klar hat man von der Band gehört und gelesen, aber nun drängte sich die Band durch ihre energiegeladene und durchweg überzeugende Show geradezu auf.

Da passt es natürlich ungemein, dass es ein neues Album der Münchener gibt. „Kill Your Demons“ heißt es bedeutungsschwanger. Was liegt also näher, sich mal eingehender mit den EMIL BULLS zu beschäftigen und so haben wir also den Salat. Um es vorweg zu nehmen, „Kill Your Demons“ ist ein durchaus gutes Album geworden. Zehn Tracks, die sich durch die Bank hören lassen können. Zehn vielleicht sogar radiotaugliche Songs, die mit ordentlich Schmackes aus den Boxen knallen. Ganz große Innovationen sucht man vergebens, aber die EMIL BULLS geben sich Mühe, ihre alten Stärken mit einer kommerziellen Ausrichtung zu verbinden. Damit unterstreichen sie aber definitiv den Status [vermeintlich schlechtere Vorgängeralben hin oder her], den sie sich über die Jahre aufgebaut haben. Als Anspieltipp wäre hier „Euphoria“ zu nennen, sehr eingängig und daher mit einem Hitpotential der Klasse A deklariert. Aber auch „Black Flag“ oder „Once And For All“ schlagen in die gleiche Kerbe. Moderner Metal eben, immer auf der Höhe der Zeit und nie wirklich schmerzhaft. Man weiss nach über zwanzig Jahren im Geschäft sehr wohl genau, wann man welchen Refrain wie platzieren muss.

Natürlich sind jetzt nicht alle Lieder auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Ob man den mit SCOOTER-Gedröhne (Döp-Döp-Döp – ihr wisst schon...] garnierten Song „In Any Case Maybe“ auf Dauerrotation stellen muss, wage ich dezent zu bezweifeln. „Kill Your Demons“ wird vermutlich kein Meilenstein der Musikhistorie werden. Aber es hat mich insgesamt überzeugt und darauf kommt es an. Feiner, moderner Metal wie man ihn von den EMIL BULLS wohl gewohnt ist. Mit ordentlich Groove und dem einen oder anderen Ear-Catcher gesegnet, liefern die Münchener schlicht und einfach gute Arbeit ab.

Trackliste:
01. Kill Your Demons
02. The Ninth Wave
03. Black Flags [Over Planet Earth]
04. Miss Magnetic
05. Once And For All
06. The Anatomy Of Fear
07. Mt. Madness
08. Euphoria
09. In Any Case Maybe
10. Gone Dark
11. Levels And Scales
12. Winterblood [The Sequel]
Spielzeit: 00:39:13

Line-Up:
Christoph "Christ" von Freydorf - Vocals
Stephan Karl "Moik" - Gitarre
Andy Bock – Gitarre
Jamie "Citnoh" Richardson - Bass
Fabian "Fab" Füss - Drums
Frank Wilkens [Fränky]
13.11.2017 | 11:48
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