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Cover von Emmure -- Slave To The Game
Band: Emmure bei MySpace.com Metalnews nach 'Emmure' durchsuchenEmmure
Album:Slave To The Game
Genre:Deathcore, Hardcore, Metalcore, Noisecore
Label:Victory Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:07.04.12
CD kaufen:'Emmure - Slave To The Game' bei amazon.de kaufen
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"Slam, Du Sau!"

Fleissig sind sie ja, die Slamcoreler von EMMURE, die mit „Slave To The Game“ nun schon ihr fünftes Full-Length-Album seit 2007 via Victory Records an den Start bringen.

Sonderlich viel geändert hat sich indes seit „The Respect Issue“ [die letzte EMMURE-Scheibe, die ich bewusst gehört habe] von anno dunnemals nicht: EMMURE stehen weiterhin für ausgesprochen Breakdown-lastigen Metalcore/Hardcore mit tiefergelegten Nu Metal-bzw. KORN-Gitarren, heftigen Texten, mächtig angepisstem Growling und Rap- bzw. Hip-Hop-Atttüde bzw. -Chic, der nach spätestens 20 Sekunden Hörgenuss intensiv Lust auf Körperverletzung oder zumindest asynchrones Extremitäten-Geschleuder macht.
„Slave To The Game“ macht von Anfang an Druck ohne Ende - vom „Insert Coin“-Intro mal abgesehen - und genau das zermürbt irgendwann bzw. sogar recht zügig: Wie gehabt reihen Songs wie „Protoman“ oder „She Gave Her Heart To...“ die mächtig verzerrten Breakdowns bzw. Slamparts nur so aneinander und auch das trefflich betitelte „I Am Onslaught“ [nach dem Marvel-Comic?] dürfte auf den Tanzböden dieser Welt den einen oder anderen luxierten Schneidezahn nach sich ziehen. Frank Palmeri brüllt, growlt und keift dazu monoton und so hasserfüllt, dass man beinahe schon zu etwas Lebensbejahenderem, wie z.B. Black Metal, greifen will, weil auch bei „Bison Diaries“ oder “War Begins With You” nicht unbedingt Erbarmen Klassensprecher ist...
Dazu gibt es diesmal vermehrt quiekend-fiepende, seelenlose Elektronik, die den fiesen Riffkanonaden und Stakkatos beigemengt wird und mit „Poltergeist“ einen instrumentalen/gesprochenen Einschub, bevor sich mit „Cross Over Attack“ ein fast schon klassischer Metalcore-Track vorstellt, der mit ganz derbe schlechtgelaunten, maximal verkaterten UNEARTH oder sogar KSE locker mithalten könnte.
Beinahe Noisecore-Qualitäten beweist dann die schräge Schlussmachnummer „Umar Dumps Dormammu“, wo Palmeri mit den psychotischeren Momenten von KORN-Frontschnauzer Davis liebäugelt und ähnlich missgestimmt kommt auch „Blackheart Reigns“ daher. Versöhnlichere und eher wieder klassische Metalcore-Klänge hat dagegen die Ecstasy-Moritat „MDMA“ zu bieten, dass man sich fast schon warm und geborgen fühlen möchte, bevor „A.I.“ mit knüppelharten Elektro-Samples diesen liebevoll vertonten Ausflug in die sonnige Seelenwelt eines Spielhallen-Kids, ebenso kurzweilig wie brutal, auch schon wieder ausklingen läßt.

Wie gesagt: „Slave To The Game“ ballert - bei erneut fettester Produktion - von vorne bis hinten, nur eben ziemlich stumpf, so dass man sich nach diesen 32 Minuten zwar windelweich gekloppt fühlt, was aber vermutlich nicht unbedingt Jedermanns [zumindest nicht so unbedingt meine] Sache ist, denn selbst im Metalcore-Genre darf es ruhig ab und an etwas Abwechslung sein. Wer allerdings 'ne halbe Stunde Spinkicking und Windmilling am Stück schafft, ohne seine Basecap zu verlieren, der kann sich zweifelsohne auch die neueste EMMURE bedenkenlos ins Regal stellen - gleich neben den Zahnersatz, "Felony" und "Speaker Of The Dead"...

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shilrak | 6 von 7 Punkten
Als mir Kollege dkay eröffnete, für "Slave To The Game" lediglich 4,5 Punkte zücken zu wollen, fiel mir für eine Sekunde der Sack ins Gras. Was aber nach den hier abgelieferten scharfen Beobachtungen meines lieben Kollegen in Sachen Punktevergabe folgt, ist reine Subjektivität - objektiv gesehen, ist dem Geschriebenen nichts mehr hinzuzufügen - es stimmt zu 100%! Der Unterschied ist lediglich, dass mir das Ganze wesentlich besser reinläuft! "Slave To The Game" ist so psychotisch und brutal wie "Saw" Teil 1-7 auf Deathcore. Massig dicke Eier, Groove und Alles-Umhau-Potential der Extraklasse! Ich bin verdammt glücklich!

Trackliste:
01. Insert Coin
02. Protoman
03. She Gave Her Heart To Deadpool
04. I Am Onslaught
05. Bison Diaries
06. Poltergeist
07. Cross Over Attack
08. Umar Dumps Dormammu
09. Blackheart Reigns
10. MDMDA
11. War Begins With You
12. A.I.
Spielzeit: 00:32:25

Line-Up:
Frank Palmeri - Gesang
Jesse Ketive - Gitarre
Mike Mulholland - Gitarre
Mark Davis - Bass
Mark Castillo - Schlagzeug
Dirk Konz [dkay]
31.03.2012 | 22:18
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