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Album:Reborn In Fire
Genre:Heavy Metal, Power Metal
Label:7hard
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:16.07.10
CD kaufen:'Empires Of Eden - Reborn In Fire' bei amazon.de kaufen
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"Wer will fleißige Handwerker sehen...?"

Schon lange vor ihrer Auflösung galten die australischen Power Metaller DUNGEON als Geheimtipp. Glücklicherweise müssen Fans nicht ganz auf ihre Helden verzichten, verwalten doch nicht nur LORD sondern auch die von Gitarrist Stu Marshall angeführten EMPIRES OF EDEN das Erbe der Truppe.

Für das zweite EMPIRES OF EDEN-Album versammelte der sympathische Glatzkopf dabei solch hochkarätige Sänger wie Sean Peck [CAGE], Zak Stevens [u. a. SAVATAGE] und Steve Grimmet [u. a. GRIM REAPER] und schneiderte jedem mindestens eine epische Metal-Hymne auf den Leib. Musikalisch ist das alles auf gleichermaßen hohem Niveau, gesanglich begeistern dabei insbesondere der Halford-ähnliche Sean Peck durch seine Performance bei „Total Devastation“ und Zak Stevens in „Prognatus Ut Obscurum“. Wie Gitarristen so sind, steht neben den prominenten Stimmen auf „Reborn In Fire“ natürlich die Leadgitarre im Vordergrund und so lebt jeder der Songs von mindestens einem fulminanten Solo, das so manchen angehenden Flitzefinger seine Kinnlade kosten dürfte. So könnte allerdings auch der zweite Streich von Meister Marshall aus den genannten Gründen hauptsächlich Gitarrenfetischisten ansprechen, alle anderen sollten wissen, worauf sie sich einlassen: Natürlich funktionieren die Songs auf „Reborn In Fire“ mit ihren bisweilen in den 80ern verwurzelten und immer zumindest traditionellen und dabei stets verdammt gut gemachten Riffs auch in ihrer Gesamtheit, nichtsdestotrotz treten jedoch sämtliche songbildenden Elemente inklusive der nicht selten herausragenden Gesangsleistungen hinter der ausufernden Leadgitarren-Arbeit zurück. Selbige ist auch anstandslos als schwer beeindruckend anzusehen, kann von Hörern, die sich nicht vornehmlich an atemberaubendem Gitarrenspiel hochziehen können, allerdings auch als „Selbstbeweihräucherung“ abgetan werden. Die zahlreichen Gastsänger machen aus der instrumentellen Werkschau allerdings noch waschechte Songs und bewahren „Reborn In Fire“ davor, zum bloßen Skalenlexikon zu verkommen.

Während Stu Marshall bei DUNGEON stets im Schatten von Bandchef Lord Tim stand, bekommt der Mann bei EMPIRES OF EDEN nun die Gelegenheit, sein Können ohne jegliche Beschränkung unter Beweis zu stellen. Das tut er dann auch eindrucksvoll, was in einem auf jeden Fall überdurchschnittlichem Metal-Album resultiert. Antesten!

Trackliste:
01. Of light And shadows [Feat. Mike Vescera]
02. Enter The Storm [Feat. Louie Gorgievski]
03. Total Devastation [Feat. Sean Peck]
04. Prognatus Ut Obscurum [Feat. Zak Stevens]
05. Reborn In Fire [Feat. Chris Ninni & Mike Zoias]
06. Beyond Daybreak [Feat. Steve Grimmett]
07. Death Machine [Feat. Louie Gorgievski]
08. Reach Out [Feat. Louie Gorgievski]
09. Rising [Feat. Carlos Zema]
Spielzeit: 00:45:13

Line-Up:
Band:

Stu Marshall - Guitar
Jasix - Drums

Gastmusiker:

Mike Vescera
Louie Gorgievski
Sean Peck
Zak Stevens
Chris Ninni
Mike Zoias
Steve Grimmett
Carlos Zema
Thomas Meyns [Metalviech]
25.07.2010 | 20:26
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