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Album:Gegen.kult
Genre:Hardcore, Punkrock
Label:Demons Run Amok
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:13.04.12
CD kaufen:'Empowerment - Gegen.kult' bei amazon.de kaufen
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"Wild, stürmisch und laut!"

Seine eigene Sozialisation zu hinterfragen, ist sicher sinnvoll. Könnte ich vielleicht auch mal machen. Die Frage ist und bleibt: Wer will sich mit dieser Mischung aus norddeutschem Dorftrottel, unbegabtem Musikfanatiker und Angelvereinsdissident denn auseinandersetzen? Außerdem war Rocko Schamoni schneller...Siehste, lassen wir mal schön bleiben.

Sich mit der eigenen Sozialisation befassen, das tun auch EMPOWERMENT im Beipackzettel zu ihrem Werk „Gegen.kult“ und in diversen Texten [v.a. “90er“]. Ohne das hier im einzelnen aufdröseln zu wollen: Man scheint im Hause EMPOWERMENT mit einigem zu hadern, einschließlich der Wurzeln in der Hardcore-Szene. Wobei letzteres nichts an der Liebe dazu zu ändern scheint und sich folgerichtig wenig bis nicht auf die Musik auswirkt, denn „Gegen.kult“ bietet größtenteils wuchtigen, rifflastigen Hardcore, dem die Stuttgarter glücklicherweise nicht die Scharten ausgewetzt haben. So kommt die halbe Stunde Krach nicht nur mit dickem Sound daher, sondern behält etwas, was vielen Genrevertretern völlig abgeht: das Rohe, Ungehobelte des Punk, für das in der Hauptsache das aggressive, schnodderige Wüten von Vokalist Jogges verantwortlich zeichnet. Die überwiegend in in deutscher Sprache abgefassten Texte lassen an Bands wie DAS BEBEN, NARZISS oder COR denken - wobei EMPOWERMENT weniger melodisch als NARZISS, weniger abgeranzt als die Inselpunks COR und härter als die hardrock-affinenDAS BEBEN musizieren.

Kurz und knackig sind weitere Stichworte, mit denen man den Großteil der Stücke auf „Gegen.kult“ beschreiben könnte. Epen gibt es keine, stattdessen satt auf die Backen mit viel Aggression und eingängigen Strukturen. Aus dem Rahmen fällt hier nur „Szerelem testverélem“mit seinem entspannten, elektronischen Grundtenor und den ungarischen Textzeilen - eine kleine Entspannung zwischen den ganzen Stücken, die merklich auf die Kategorie „rüpeliger Untergrund-Hit“ abzielen. Ob und bei welchen Songs das EMPOWERMENT gelingt, hängt größtenteils davon ab, wie man zu dieser Musikrichtung steht. Wer sich der Hardcore-Szene verbunden fühlt, sollte „Gegen.kult“ in jedem Fall eine Chance geben.

Trackliste:
01. Demaskierung
02. Konflikt
03. Nicht mein Gott
04. Blanker Hass
05. Pandoras Box
06. Szerelem
07. 90er
08. Stadtfalke
09. Gegenkult
10. Stuttgart Asozial
11. Szerelem testverém
12. VT1Z
Spielzeit: 00:29:56

Line-Up:
Jogges - Gesang
Bonzo - Schlagzeug
Jan - Gitarre
Chris - Gitarre
Kehbel - Bass
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
05.05.2012 | 15:30
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