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Band: Encoffination bei Facebook Metalnews nach 'Encoffination' durchsuchenEncoffination
Album:O' Hell, Shine In Thy Whited Sepulchres
Genre:Death Metal, Doom Metal
Label:Selfmadegod Records
Bewertung:1.5 von 7
Releasedatum:15.11.11
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"Zum Einsargen belanglos..."

Nachdem die US-amerikanischen [Funeral] Doom/Deather ENCOFFINATION erst 2010 ihr Debüt „Ritual Ascension Beyond Flesh“ über die Ziellinie schoben, legte das Duo bereits Ende 2011 den Nachfolger „O' Hell, Shine In Thy Whited Sepulchres“ nach. Ganz schön schnell für diese Art von Musik, könnte man meinen, wobei das Wort „Schnellschuss“ das Ganze allerdings eher beschreibt...

Kurz gesagt: Der Vorteil von „O' Hell, Shine In Thy Whited Sepulchres“ besteht eher in der kurzen Spielzeit von knapp 39 Minuten – fast so ein bisschen wie das [Funeral-]Doom/Death-Pendant zu DEICIDEs „Legion“, könnte man meinen – als in der Qualität des enthaltenen Songmaterials. Dabei sind so manche INCANTATION-Anleihen alles andere als schlecht und auch gerne gesehen, genauso wie das stimmungsvolle, düstere Artwork, aber grundsätzlich agieren ENCOFFINATION reichlich belanglos und setzen wenige bis keine Akzente. Da hilft auch der beinahe schon inflationäre Einsatz von Glockengeläut nicht wirklich, die Songs irgendwie aus der Masse herausragen zu lassen – im Gegenteil. Denn im Ohr bleibt alles in allem herzlich wenig hängen, was auch der sicherlich bewusst sehr dumpf gehaltenen, aber dadurch schlichtweg undifferenzierten und drucklosen Produktion geschuldet ist. Hier sägt ein Riff gelangweilt vor sich her, kommt nicht auf den Punkt und führt letzten Endes nirgendwo hin, dort bollert das Schlagzeug unmotiviert und repetitiv, und hinzu kommt das drucklose, flache Geröhre und Gegrunze von Ghoat, sodass mehr als nur einmal der Eindruck entsteht, dass die von den beiden Mitstreitern jeweils in den eigenen Studios aufgenommenen Anteile entweder sowieso in ganz andere musikalische Richtungen führen sollten oder einfach lieblos sowie ohne Hand und Fuß zusammengestöpselt wurden. Und damit sind nicht eher unkonventionelle Songstrukturen oder ein gewisser Sludge-Ansatz gemeint, was durchaus positiv ist, sondern eher die schiere Belanglosigkeit der vertretenen Stücke – mit „Annunciation Of The Viscera“ gibt es natürlich auch den obligatorischen Song mit Überlänge, der dann auch nichts mehr retten kann –, die „O' Hell, Shine In Thy Whited Sepulchres“ zu einer derart zähen, einfallslosen und langweiligen, wenn auch sehr konsequenten/kompromisslosen Sache macht.

Manche mögen das als Kult ansehen, was ENCOFFINATION hier auf Album Nummer zwei fabrizieren, jedoch ist „O' Hell, Shine In Thy Whited Sepulchres“ wirklich nur für die absoluten Die-Hard-Fans im Doom/Death-Bereich eine Option. Alle anderen sollten von der Scheibe tunlichst ihre Finger lassen und ihre Zeit lieber gewinnbringend in ein anderes Album investieren – ganz ohne Witz, denn die Schlagwörter „dröge“ und „einfallslos“ werden hier zur Kunstform ernannt...

Trackliste:
01. Sacrum Profanum Processionali
02. Rites Of Ceremonial Embalm’ment
03. Ritual Until Blood
04. Elegant In Their Funebrial Cloaks, Arisen
05. Crypt Of His Communal Devourment
06. Washed And Buried
07. Pall Of Unrequited Blood
08. Annunciation Of The Viscera
Spielzeit: 00:39:04

Line-Up:
Elektrokutioner – Drums
Ghoat – Guitars, Bass, Vocals
Alexander Eitner [soulsatzero]
22.01.2012 | 13:35
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