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Album:From Birth To Soil
Genre:Sludge, Stoner Rock
Label:Density Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:04.09.12
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"Holzfäller Metal"

Es ist zum Verzweifeln. Da holen sich die im Vorfeld schon recht abgefeierten HUNTERS illustre Helferlein wie James Murphy, den man von weiß der Teufel wie vielen interessanten und langelbigen Ikonen-Bands kennt, nimmt eine ziemlich geil schmetternde Platte auf... und darf sich über allerlei irdischen Scheißeregen freuen. So firmieren die Mannen zum Beispiel nicht mehr unter dem Namen HUNTERS, sondern schlugen im Eiltempo ein pralleres Englisch-Wörterbuch auf, hörten sich ihre Musik noch einmal ganz genau an und einigten sich letztendlich auf den Prozess der Überkrustung als künftigen Rufnamen. All die anderen Stationen ihres Leidensweges aufzuzählen, würde die Geduld jedes ADHS-Patienten überstrapazieren; konzentrieren uns also auf die wichtigsten Eckpunkte dieses Monstrums.

Als da wären: Massivster, perfekt zwischen ungefilterter Aggression und grollendem Vorwärtsdrang ausbalancierter Sound ohne jeden nennenswerten Abstrich trifft auf ein Riff-o-rama Marke Angepisster Paul Bunyan. Giganten pflastern wehklagend ihren Weg, den HIGH ON FIRE, DOWN, MASTODON und ähnlich gelagerte Spielgefährten bereits ebneten. Bei allumfassenden Roundhouse Kicks wie "Cult Of The Cross" [dessen Titel sich live sicher geil ins Publikum brüllen lässt!] recken sich die Fäuste quasi von selbst. Kein Wunder auch bei dieser komplett an die Wand gefahrenen, aber im Gegensatz zu vielen anderen post-modernen Kackproduktionen alles mit leuchtender Ätze anspritzenden Brutalität! So manch gehässiges Maul dürfte dann doch an der einen einzigartigen Gangart "Gefallen" finden, klar. Aber warum soll man um jeden Preis Abwechlunsgreichtum vorgaukeln, wenn das Hauptgeschäft so viel mehr Inhalt bietet? Allein das laut ratternde "World Lament" mitsamt seinem geilen Chorus... welcher gestandene Mensch wird hier nicht gleich noch ein bisschen erbarmungsloser?

"From Birth To Soil" ist mal wieder eine dieser Platten, bei denen eine platte Beschreibung dessen, was gerade abläuft, halbherzig wirkt. Stattdessen reiht sich Hit an Hit - wortwörtlich, und dann gleich noch in die Fresse. Blasse Hornhäuter, Augenringe, blau unterlaufene Halbkreise auf dem Oberarm - das alles, plus einem ausgeschlagenen Eckzahn, verkörpern derzeit ENCRUST. Bitte mehr davon - möglichst rasch, wenn's geht!

Trackliste:
01 - Predatory Skin
02 - Engine Of Deceit
03 - Grime Maiden
04 - Shrieking Infestation
05 - Tapeworms
06 - World Lament
07 - Cult Of The Cross
08 - Traitor Internal
Spielzeit: 00:34:44

Line-Up:
Chris Angelucci - Gesang
Luke Tobias - Gitarre
Ryan Kasparian - Gitarre
Jeremy Pyrzynski - Bass
Brian Kutanovski - Schlagzeug
Michael Bambas [Micha]
14.09.2012 | 23:29
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