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Album:Kiss Or Kill
Genre:Hard Rock
Label:Powerage Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:23.01.09
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"Erst die USA, dann die Welt!"

Nachdem ihr Langspieldebüt „Kiss Or Kill“ bereits seit Ende 2007 in den USA erhältlich ist, wird es nun allerhöchste Zeit für ENDEVERAFTER auch in der alten Welt für Aufsehen zu sorgen. Für dieses Unterfangen hat sich die Band den Rock [also nicht das Kleidungsstück] ganz dick auf ihre Fahnen geschrieben und ihre Chancen stehen gar nicht schlecht, bald auch in unseren Gefilden punkten zu können.

Stilistisch wandelt die Truppe größtenteils auf den Pfaden des melodischen 80er-Jahre Hardrock, erinnert dabei schon mal an MÖTLEY CRÜE, GUNS N‘ ROSES oder auch BON JOVI, weist zudem aber auch immer wieder Parallelen zu DANKO JONES, AC/DC und ganz besonders THE DARKNESS auf. Los geht die turbulente Achterbahnfahrt in Rock mit „I Wanna Be Your Man“, ein Monster von einem Partyrocksong, der u.a. schon in der erfolgreichen US-Comedyserie „Scrubs“ zum Einsatz kam und ebenso wie „Baby Baby Baby“ als Single ausgekoppelt wurde. Schon nach diesen beiden Songs ist eines ganz klar: ENDEVERAFTER haben die Melodien, sie haben die Riffs und sie haben die Soli, die einen immer wieder in Verzückung geraten lassen. Mit „Poison“ [das übrigens kein ALICE COOPER-Cover ist] kommt dann eine facettenreiche Hymne, die erneut mit tollem Gniedel-Gitarrensolo aufwarten kann und ein absolutes Album-Highlight darstellt. Das anschließende „Next Best Thing“ ist hingegen einer der wenigen schwächeren Tracks auf „Kiss Or Kill“. Zwar ist diese Ballade nicht wirklich schlecht, schielt aber doch ein wenig zu sehr auf die Charts und wirkt daher nicht sehr authentisch. Um noch mal auf die bereits angesprochenen THE DARKNESS zurück zu kommen: abgesehen von den vielen fantastischen – wenn auch meist recht kurzen – Soli, die stark an die britische Truppe erinnern, wartet man speziell bei „All Night“ die ganze Zeit darauf, das deren Ex-Sänger Justin Hawkins in der nächsten Sekunde anfängt, seine Kastratenvocals ins Mikro zu zwitschern, was aber natürlich nicht passiert. Dabei wäre der Song definitiv etwas für seine ehemalige Truppe gewesen, macht aber natürlich auch auf „Kiss Or Kill“ eine gute Figur. Der vorletzte Song „From The Ashes Of Sin“ [was ursprünglich auch der Name des Debuts sein sollte] ist eine catchy Nummer, die anfangs – so scheint es – nur knapp am Dauereinsatz im US-Radio vorbeischrammt, bis ENDEVERAFTER [mal wieder] zu einem fantastischen Gitarrensolo ansetzen, das wirklich Laune macht, aber für das Radio wahrscheinlich nicht in Frage käme. Bessere Chancen darauf hätte die Band definitiv noch mit dem abschließenden „Long Way Home“, handelt es sich dabei doch um eine großartige Ballade, die etwas an BRUCE SPRINGSTEENS großen Hit „I’m On Fire“ erinnert und ein gutes Album gebührend abrundet.

Sie haben wohl keinen Klassiker geschaffen, aber ein wahrlich feines Debutalbum ist ENDEVERAFTER mit „Kiss Or Kill“ allemal gelungen und man darf gespannt sein, was von dieser Truppe noch kommen wird. Mit den zwei bisherigen Singles ist ihnen in den USA schon ein kleiner Achtungserfolg gelungen und wenn sie weiterhin so leidenschaftlich zu Werke gehen, könnte ihnen in nicht allzu ferner Zukunft womöglich auch noch der ganz große Wurf glücken.

Trackliste:
01. I Wanna Be Your Man
02. Baby Baby Baby
03. Gotta Get Out
04. Poison
05. Next Best Thing
06. Tip Of My Tongue
07. Road To Destruction
08. All Night
09. Slave
10. From The Ashes Of Sin
11. Long Way Home
Spielzeit: 00:48:30

Line-Up:
Michael Grant - Vocals, Guitar
Kristan Mallory - Guitar
Tommi Andrews - Bass
Eric Humbert - Drums
Timo Beisel [kaamos]
16.01.2009 | 23:09
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