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"Zu viel des Guten"
Cover von Endezzma -- Erotik Nekrosis
Band: Endezzma Homepage Endezzma bei Facebook Metalnews nach 'Endezzma' durchsuchenEndezzma
Album:Erotik Nekrosis
Genre:Black Metal, Post/Avantgarde Black Metal
Label:Agonia Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:30.11.12
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"Bin ich Gekrösus?"

Gelegentlich denkt man ja, dass Norweger ihre Black Metal Alben mal eben so aus dem Nietenarmband schütteln. Das ist natürlich Quatsch. Auch in Norwegen leiden Untergrundmusiker und ihre Bands an banalen Dingen wie Besetzungswechseln, Zeitmangel, bankrotten Plattenfirmen und so weiter. Im Fall von ENDEZZMA kam auch noch der plötzliche Tod von Gitarrist Trondr Nefas [auch bei URGEHAL] dazu.

Zunächst also darf man der Band Respekt dafür zollen, dass sie es letzten Endes doch geschafft haben, „Erotik Nekrosis“ zu veröffentlichen. Selbstredend sorgt das allein nicht für ein gelungenes Album. Passend zur ganzen Vorgeschichte erwischt „Erotik Nekrosis“ [schöner, schäbiger Titel übrigens] einen schwierigen Start. „Junkyard Oblivion“ und „Enigma Of The Sullen“ sind ordentliche, aggressive Black Metal-Kracher mit einem gewissen musikalischen Anspruch, die aber letztlich zu gewöhnlich sind um viel hermachen zu können. Ungeduldige Zeitgenossen tun sich indessen keinen Gefallen, wenn sie ENDEZZMAs Album als eines unter viel zu vielen abschreiben. Ab dem dritten Song kriegt die Band um Schreihals Morten Shax nämlich die Kurve. Das liegt, Puristen mögen fluchen und zetern wie sie wollen, vor allem am Einsatz elektronischer Stilmittel und dem richtigen Maß Groove. „Against Them All“ klingt, als ob SATYRICON einen ihrer fiesen Groove-Brecher von „Now, Diabolical“ für einen uralten Alien-Horror-Schinken umarrangiert hätten. Oder, auch, als ob ANGST SKVADRON mal einen richtigen Hit hinbekommen hätten. Überhaupt lassen sich deren schrullige Elektro-Schwurbeleien und der Drive SATYRICONs gut als Eckpfeiler von ENDEZZMAs Sound bezeichnen.

Zwischen diesen Polen findet sich noch einiges mehr, unter anderem eine Vorliebe für klassische Metal-Soli und, bei aller Düsternis und Schroffheit, auch einiges an musikalischem Humor. Wenn es also nicht immer das 08/15-Gerödel sein soll, dann tut euch den Gefallen und gebt „Erotik Nekrosis“ ein paar Durchgänge. Und wer ungeduldig ist, fängt einfach bei „Against Them All“ oder „Krossing Rubikon“ an.

Trackliste:
01. Junkyard Oblivion
02. Enigma of the Sullen
03. Against Them All
04. Swansong of a Giant
05. Hollow
06. Krossing Rubiko
07. Soulcleansing
Spielzeit: 00:39:53

Line-Up:
Morten Shax - Gesang
Trondr Nefas - Gitarre
Sregroth - Bass
Mattis Malphas - Gitarre
Carl Balam - Schlagzeug
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
31.01.2013 | 13:57
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